pageBG
Ja, ich spende für Sauberes Wasser:
Wunschbetrag

Unterstützen Sie unseren Vollstreckungsprozess gegen die Landesregierungen Niedersachsen und NRW

Für Sauberes Wasser und gegen die Gülleflut der industriellen Massentierhaltung!

Bereits im Juni 2025 haben wir ein historisches Grundsatzurteil für Sauberes Wasser vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig erstritten. Das Urteil besagt eindeutig: Die Bundesländer sind in der Pflicht, ihre Bürgerinnen und Bürger vor zu hohen Nitratwerten zu schützen, indem sie schnellstmöglich verstärkte Maßnahmen zur Einhaltung des Grenzwertes von 50 Milligramm pro Liter im Grundwasser aufstellen. Zu diesen Maßnahmen zählen beispielsweise ein Ende der industriellen Massentierhaltung und einen Wandel hin zur verantwortungsvollen, flächengebundenen Tierhaltung, Abgaben auf Düngeüberschüsse und zuverlässige finanzielle Anreize für den Ökolandbau, denn aktuell wird der Grenzwert vielerorts um ein Vielfaches überschritten. 

© Janni / Fotolia

Das Problem: Massen an Gülle aus der industriellen Massentierhaltung

Vor Kurzem hat die Bundesregierung auf massiven Druck des Bauernverbandes hin das zentrale Instrument zur Überwachung von Nährstoffüberschüssen, die Stoffstrombilanz, abgeschafft, und das zulasten von Umwelt, Gemeinwohl und der landwirtschaftlichen Betriebe, die bereits umweltschonend wirtschaften.

Dabei legt die EU-Wasserrichtlinie bereits jetzt fest, dass in nitratbelasteten Regionen 20 Prozent weniger gedüngt werden muss. Zuständig für die Umsetzung sind die Bundesländer – deshalb setzten wir genau hier an. Mit Ihrer Unterstützung bereiten wir jetzt die Vollstreckung vor und werden die Bundesländer mit der größten Dichte an industrieller Massentierhaltung, Niedersachsen und NRW, dazu zwingen, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts umzusetzen. Doch das ist nur der Anfang: Mit der Durchsetzung des höchstrichterlichen Urteils werden wir bundesweite Strahlkraft entfalten und den Druck auf alle Landesregierungen erhöhen. Mit ähnlich strukturierten Verfahren zur Luftreinhaltung waren wir bereits erfolgreich und sehen auch beim Wasserschutz große Erfolgsaussichten! 

Nachbarländer wie Dänemark oder die Niederlande haben uns längst mit ihren hochmodernen Kontrollsystemen überholt und nutzen nun unsere veralteten, durchlässigen Verfahren, um Gülle billig vor unseren Haustüren auf bereits übersättigten Böden abzuladen. So geht fast jeder zweite Gülleexport aus den Niederlanden nach Deutschland. Statt uns zu einem modernen Landwirtschaftsstandort zu entwickeln, werden wir zur Güllemüllhalde Europas.

© deyana/stock.adobe.com

Weniger Nitrat, mehr Tierwohl

Aber nicht nur Massen an Ausscheidungen sind das Problem: In der industriellen Massentierhaltung ist für die einfachsten Grundbedürfnisse fühlender Wesen wie Muttersauen, Kälber oder Puten kein Platz. Maximales Gewinnstreben fördert Qualzucht und macht aus Tieren Produkte. Soziales Miteinander in der Herde, angeborenes Verhalten wie Scharren oder Suhlen und selbst Tageslicht werden ihnen verweigert. 763 Millionen Nutztiere werden in Deutschland jedes Jahr unter grausamen Bedingungen gehalten. Wir müssen der Tatsache ins Auge blicken: Der Großteil unseres Fleisches kommt aus Tierfabriken – es ist zur Norm geworden, Tierwohl für den günstigen Preis an der Supermarktkasse und im Fleischexport zu opfern. Unser Kampf für die Senkung der Nitratwerte ist daher auch ein Kampf gegen Tierleid und für den Umbau der Tierhaltung in Deutschland. Denn weniger Tiere verursachen auch weniger Gülle! Und für jedes Tier bliebe mehr Platz. 

Unser Kampf für Sauberes Wasser

Bitte unterstützen Sie uns!

Wir werden die Lobbypolitik der Bundesregierung weiter bekämpfen. Auf EU-Ebene machen wir Druck, dass Brüssel die Bundesregierung zur Einhaltung der Grenzwerte bewegt. Gegen die Angriffe aus der Industrie verteidigen wir die EU-Nitratrichtlinie und setzen uns beim EU-Agrarkommissar dafür ein, dass er Agrarsubventionen künftig mit mehr Nachhaltigkeit verknüpft. Mit einem Vollstreckungsantrag gegen die Regierungen in Niedersachsen und NRW werden wir ganz direkt dringend notwendige Maßnahmen zum Wasserschutz erzwingen. 

Unser gerichtlicher und außergerichtlicher Kampf wird Zeit, Kraft und Geld kosten. Wir rechnen mit maximalem Gegendruck der finanzstarken Agrarlobby, welche sich mit Händen und Füßen wehren wird. Deshalb bitten wir Sie: Unterstützen Sie uns mit einer Spende oder noch besser, mit einer Fördermitgliedschaft. Für Sauberes Wasser, mehr Tierwohl und ein Ende der Gülleflut aus der industriellen Massentierhaltung!

Ihre persönliche Urkunde

Gerne stellen wir Ihnen eine Urkunde für Ihre Fördermitgliedschaft, Ihre Patenschaft oder Ihre Spenden aus. Wenn Sie online spenden, erhalten Sie im Anschluss eine E-Mail mit einem Link, über den Sie Ihre Urkunde ganz einfach herunterladen und bei Bedarf ausdrucken können. Falls Sie die Patenschaft verschenken möchten, haben Sie die Möglichkeit, die Urkunde in unserem Urkundeneditor nach Ihren Wünschen anzupassen und den Namen der beschenkten Person einzutragen. Bei Überweisungen senden wir Ihnen selbstverständlich auf Wunsch auch eine Urkunde per Post zu.


Häufige Fragen

Die Deutsche Umwelthilfe informiert Sie als Spender regelmäßig über ihre Projekte, sofern gewünscht: im Magazin DUHwelt (vierteljährlich), im Newsletter (regelmäßig) sowie über X, Facebook und Instagram und auf dieser Internetseite. Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Team aus der Spendenverwaltung gerne zur Verfügung.

Selbstverständlich können Sie Ihre Fördermitgliedschaft oder Patenschaft jederzeit erhöhen. Jeder zusätzliche Beitrag stärkt uns den Rücken und ist enorm wertvoll für uns. Wenn Sie Ihren Beitrag erhöhen möchten, füllen Sie gerne das dafür vorgesehene Formular aus:

Beitrag anpassen

Wir sind für jede finanzielle Unterstützung dankbar. Auch ein kleiner regelmäßiger Betrag hilft. Am einfachsten ist es, wenn Sie Ihre Spende online über unser Formular eingeben. Falls Sie uns doch regelmäßig per Überweisung eine Spende zukommen lassen möchten, können Sie dazu das folgende Spendenkonto nutzen:

Empfänger: Deutsche Umwelthilfe
Konto: SozialBank Köln
IBAN: DE45 3702 0500 0008 1900 02
BIC: BFSWDE33XXX

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Ihre Spende an uns ist von der Steuer absetzbar.

Selbstverständlich erhalten alle Fördermitglieder und Paten unabhängig von der Beitragssumme eine Jahres-Zuwendungsbestätigung (immer im Januar des Folgejahres) für ihr Finanzamt.

Für Spenden gilt: Ab einer Spende von 50 € schicken wir Ihnen automatisch eine Spendenbescheinigung zu. Bei Spenden unter 50 € genügt der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung eines Kreditinstituts (Kontoauszug), zusammen mit dem vereinfachten Zuwendungsbeleg.

© DUH Jahresbericht 2025
  • rund 80 % für unsere inhaltliche Arbeit im Klimaschutz, Umweltschutz, Naturschutz und Verbraucherschutz (fachspezifische Arbeit, Kampagnen-, Bildungs- und Aufklärungsarbeit, Ökologische Marktüberwachung)
  • rund 7 % für die Gewinnung zukünftiger Einnahmen, das hebelt Ihre Spende um ein Vielfaches (Mittelbeschaffung und Öffentlichkeitsarbeit)
  • rund 13 % für solide Strukturen und Finanzen, die unsere Arbeitsfähigkeit sichern (Zinsen, Abschreibungen, Rücklagenbildung, Sonstiges sowie Verwaltungskosten)

Bei allen weiteren Fragen oder Anmerkungen ist unsere Spendenverwaltung sehr gerne für Sie da!

Copyright: © Holzmann/DUH

Gabriele Dufner-Ströble
Spendenverwaltung
Tel.: 07732 9995-511
E-Mail: Mail schreiben

Nachhaltige Hilfe, die ankommt

Logo des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen

Das Spendensiegel ist eine unabhängige Bestätigung der Transparenz und Effizienz der DUH: Unabhängig und regelmäßig geprüft!

Logo der Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Als freiwilliges und aktives Mitglied bei der ITZ (Initiative Transparente Zivilgesellschaft) machen wir uns stark für Offenheit, Verantwortlichkeit, und Transparenz.

Icon Deutscher Spendenrat

Als Mitglied des DSR verpflichten wir uns, unsere Strukturen, Tätigkeiten, Projekte und Finanzen im Rahmen unseres Jahresberichts offenzulegen und unsere Finanzen prüfen zu lassen.

Wie wir Ihre Spende einsetzen

Jeder Euro entfaltet Wirkung – zielgerichtet und mit maximalem Nutzen:

© DUH Jahresbericht 2025
  • rund 80 % für unsere inhaltliche Arbeit im Klimaschutz, Umweltschutz, Naturschutz und Verbraucherschutz (fachspezifische Arbeit, Kampagnen-, Bildungs- und Aufklärungsarbeit, Ökologische Marktüberwachung)
  • rund 7 % für die Gewinnung zukünftiger Einnahmen, das hebelt Ihre Spende um ein Vielfaches (Mittelbeschaffung und Öffentlichkeitsarbeit)
  • rund 13 % für solide Strukturen und Finanzen, die unsere Arbeitsfähigkeit sichern (Zinsen, Abschreibungen, Rücklagenbildung, Sonstiges sowie Verwaltungskosten)
Teilen auf: