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Ja, ich spende für den Kampf gegen Pestizide:
Wunschbetrag

Bitte helfen Sie uns, giftige Pestizide von unseren Äckern zu verbannen und das Artensterben zu stoppen!

Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit: Immer mehr Großinsekten verschwinden aus unserer Kulturlandschaft – an der Unteren Mosel kämpfen wir gar gegen das Aussterben eines der seltensten und schönsten Tagfalter Europas – den Mosel-Apollofalter.

Während in den USA der Chemiekonzern Bayer bereits elf Milliarden US-Dollar an Gerichts- und Vergleichskosten wegen des unter Krebsverdacht stehenden Pestizids Glyphosat zahlen musste und weitere 65.000 Klagen derzeit laufen, ignoriert die Bundesregierung die verheerenden Folgen dieses Pestizids. Dagegen haben wir geklagt – mit Erfolg! Unsere Musterklage hat dazu beigetragen, dass die amtliche Zulassung für das Glyphosatprodukt „Roundup PowerFlex“ im November 2024 endgültig beendet wurde.

Außerdem haben wir erreicht, einen Teil der Zulassung für ProFume, welches u.a. zur Begasung von Holz für den Export verwendet wird, behördlich widerrufen zu lassen. Dieses Produkt enthält den Wirkstoff Sulfurylfluorid, der mehr als 7.500-mal klimaschädlicher ist als CO2. Als Ergebnis unseres Klage-Erfolgs ersparen wir der Atmosphäre jährlich nahezu drei Millionen Tonnen CO2-Äquivalente! 

Wir werden nicht aufhören, bis wir alle giftigen Pestizide vom Markt gedrängt haben! Bitte MACHEN Sie mit uns DRUCK und unterstützen Sie unsere Rechtsverfahren gegen die Vergiftung unserer Natur, des Grundwassers und gegen das Verschwinden der Schmetterlinge!

Der Pestizidkonzern Bayer hat die Zulassung von „Roundup Future“ beantragt – und das mit einem sogar noch höheren Glyphosat-Anteil. Gegen dessen Zulassung haben wir am 4. März 2025 Widerruf eingelegt. Und so die Pestizid­Zulassungsbehörde BVL dazu gebracht, am 24. April zunächst zu erklären, dass die Zulassung für Roundup Future in weiten Teilen derzeit nicht wirksam sei, weil der Widerspruch der DUH insoweit aufschiebende Wirkung habe. Allerdings gelang es Bayer in der Folge, dann doch die Anordnung der sofortigen Vollziehung zu erhalten. Dagegen haben wir vor Gericht Eilantrag und Beschwerde eingelegt und setzen uns gegen dieses Vorgehen mit aller Konsequenz zur Wehr.

Zusätzlich haben wir vor dem Verwaltungsgericht Braunschweig Klagen gegen die Untätigkeit des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) eingereicht. Das BVL räumte selbst ein, dass bestimmte Anwendungen für das neue Glyphosat-Pestizid „Roundup Future“ nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen vermutlich nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen - und trotzdem den sofortigen Vollzug der gesamten Zulassung angeordnet. Gegen dieses Vorgehen setzen wir uns mit aller Konsequenz zur Wehr. Parallel klagen wir vor dem Europäischen Gericht auf Grundlage der Aarhus-Verordnung gegen die erneute europaweite Genehmigung des Wirkstoffs Glyphosat.

Außerdem greifen wir eine Ausnahmegenehmigung im Eilverfahren an, um den Mosel-Apollofalter auch für unsere Kinder zu erhalten. Jedes Jahr aufs Neue werden im Unteren Moseltal auf der Grundlage von Ausnahmegenehmigungen chemische Mittel via Hubschrauber versprüht – obwohl dies seit 2011 grundsätzlich verboten ist. 

Unsere Erfolge haben bewiesen, dass unsere Arbeit wirkt. Doch die Klageverfahren gegen Pestizidzulassungen, in denen uns große Industriekonzerne gegenüberstehen, sind nerven- und zeitaufwändig. Und sie sind vor allem eins: teuer. Pro Klage rechnen wir mit Kosten zwischen 10.000 bis 30.000 Euro. Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende - oder noch besser - dauerhaft mit einer Pestizid-Klagen-Patenschaft, um Glyphosat und andere Pestizide dauerhaft verbieten zu lassen.

Auf den ersten Blick leben wir in Deutschland inmitten einer vermeintlich intakten, baum- und strauchreichen Kulturlandschaft. Aber es ist eine weitgehend sterile Natur. Ohne brummende Hummeln und bunte Schmetterlings-Frühlingsboten. Es fehlen die Tiere. Wo sind die Dorn- und Klappergrasmücken, der Fliegenschnäpper geblieben? Wo sind die Tagpfauenaugen und Taubenschwänzchen?

Das Insekten- und Vogelsterben geschieht heute nicht spektakulär – die gnadenlos effektiven jährlich eingesetzten fast 70.000 Tonnen giftiger Pestizide wirken immer gründlicher und töten Eidechsen, Frösche, Fledermäuse und Singvögel im Stillen. Dies darf so nicht weitergehen. Wir setzen uns mit aller Kraft dafür ein, diese Entwicklung aufzuhalten und unsere Kulturlandschaft auch wieder zu einem Lebensraum für das große Grüne Heupferd, den Schwalbenschwanz und viele der einzigartigen, mit Feldameisen in Symbiose lebenden Bläulingsfalter zu machen. Durch das systematische Verbot aller für den dramatisch fortschreitenden Artentod verantwortlichen Herbizide, Insektizide und Fungizide der Chemiekonzerne.

Es werden weitere Glyphosat-Produkte eingesetzt, die aufgrund ihrer Risiken für Umwelt und Gesundheit dringend auf den Prüfstand gestellt werden müssten. Dazu gehört das Nachfolge-Produkt von Roundup PowerFlex mit dem besonders perfiden Namen Roundup Future, das Glyphosat in einer noch höheren Konzentration enthält. Am 4. März 2025 legten wir Widerspruch gegen die Zulassung von Roundup Future ein – genau eine Woche später, am 11. März, erklärte die Pestizid-Zulassungsbehörde BVL, dass die Zulassung für Roundup Future derzeit nicht wirksam sei, weil der Widerspruch der DUH aufschiebende Wirkung habe. Auch gegen elf weitere Pestizide gehen wir mit unseren Rechtsverfahren vor und konnten hierbei wichtige Erfolge erzielen – so etwa hinsichtlich der Produkte mit der PFAS-„Ewigkeitschemikalie“ Flufenacet.

Dass wir überhaupt in Deutschland die Zulassung hochgiftiger Pestizide vor Gericht überprüfen können, haben wir einem Grundsatzurteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zu verdanken. Dieses haben wir nach jahrelangem Einsatz endlich im November 2022 erzielt. Seitdem steht höchstrichterlich fest, dass wir gegen die Zulassung umweltschädlicher Produkte durch deutsche Behörden juristisch vorgehen dürfen. Wir versprechen Ihnen: Genauso wie vor über vierzig Jahren ENDRIN, PCP und LINDAN erfolgreich verboten wurden, werden wir nun erreichen, dass wir endlich von der seit Jahrzehnten gleichbleibend hohen Pestizidflut in unserer Umwelt wegkommen – es sind jedes Jahr 30.000 Tonnen.

Vor 43 Jahren gelang es unserem Bundegeschäftsführer Jürgen Resch, das für den Tod hunderter Greifvögel und Eulen sowie zehntausender Singvögel verantwortliche Pestizid Endrin durch das Sichtbarmachen des Vogelsterbens binnen vier Monaten dauerhaft durch Bundesregierung und Parlament verbieten zu lassen. Pestizidhersteller und Lebensmittelindustrie hielten damals ENDRIN für genauso unverzichtbar wie heute GLYPHOSAT. Obwohl wir heute ungleich sachkundiger sind und Wissenschaftler in ihren Studien die zunehmende Vergiftung unserer Böden und vor allem des Grundwassers mit Abbauprodukten von uns angegriffener Pestizide, u. a. der Ewigkeitschemikalie TFA, dokumentieren, wagen es die zuständigen Behörden nicht, sich gegen die übermächtige chemische Industrie durchzusetzen. Als Chronik des Aussterbens zeigen die aktuellen Studien den Zusammenbruch von Insekten- und in der Folge Vogel-, Säugetier-, Amphibien- und Reptilienbeständen.

Wir brauchen Sie an unserer Seite

In aktuellen und künftigen Verfahren kämpfen wir gegen die Zulassung besonders schädlicher Pestizide in Deutschland und Europa. Wir decken skandalöse Machenschaften der Chemie-Industrie auf und erhöhen den politischen Druck. Wir haben bewiesen, dass selbst ein Konzern wie Bayer-Monsanto besiegbar ist, wenn genug Menschen zusammenstehen und DRUCK MACHEN!

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