Aufgrund wegweisender Erfolge werden wir bedroht
Unmittelbar nach dem wegweisenden Urteilsspruch für ein wirksames Klimaschutzprogramm vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig erreichten Jürgen Resch und die DUH neue Hass- und Bedrohungsbotschaften. Die von den fossilen Lobbyisten gekaperten rechten Medien wie BILD, NZZ oder Cicero fielen in infamer Weise über uns her: „Der Richterspruch von Leipzig lässt in seiner wilden Radikalität ein assoziatives Bild vor Augen entstehen – das von einem Gerichtspräsidenten, der sich zu den Klimaklebern auf die Straße legt“ kommentierte die Neue Züricher Zeitung. Die rechte Monatspostille CICERO verunglimpfte uns mit: „Geklagt hatte eine der unsäglichsten aller Lobbygruppen: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH)“. Die Speerspitze der fossilen Lobby, die BILD-Zeitung sieht schließlich als Folge des Urteils eine Deindustrialisierung Deutschlands, das Wanken des Sozialstaats, kein Geld mehr für die Verteidigung und sagt voraus, dass wir „Trockenbrot essen und die Wäsche im Fluss waschen“ müssen.
Unsere Erfolge machen uns zur Zielscheibe für Hetzkampagnen, die bewusst darauf abzielen, uns einzuschüchtern und unsere Glaubwürdigkeit zu untergraben: Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik hat ein Naturschutzverband einen vollstreckbaren Anspruch gegen die Regierung auf Nachbesserungen im Klimaschutzprogramm in Höhe von 200 Millionen Tonnen CO2 bis zum Jahr 2030.
Unterstützen Sie jetzt unsere Arbeit, damit wir weiter DRUCK MACHEN und Angriffe auf unsere Umweltbewegung abwehren können! Bitte stellen Sie sich jetzt an unsere Seite:
Aktuelle Klimaklagen der Deutschen Umwelthilfe:
- Klimaklage gegen unzureichenden Nationalen Energie- und Klimaplan
- Verfassungsbeschwerde gegen das Klimaschutzgesetz
- Klimaklagen gegen die Bundesregierung für ausreichende Klimaschutzprogramme
- Klimaklagen gegen die Bundesregierung für Klimaschutz-Sofortprogramme im Verkehr und Gebäudesektor
- Klimaklagen gegen BMW und Mercedes
Als Patin oder Pate spenden Sie regelmäßig fürs Klima und tragen dazu bei, juristische Schritte gegen Unternehmen oder Regierungen zu ermöglichen, die ihre Verantwortung im Klimaschutz vernachlässigen. Durch Ihre Patenschaft fördern Sie wichtige Gerichtsverfahren, die darauf abzielen, den Klimaschutz zu stärken und die Einhaltung von Umweltgesetzen durchzusetzen. So helfen Sie, eine lebenswerte Zukunft für kommende Generationen zu sichern.
Angefangen hat alles mit dem Brief einer 11-jährigen Schülerin und einer dringenden Bitte: Wir sollten sie in ihrem Vorhaben unterstützen, die Bundesregierung wegen ihrer klimapolitischen Versäumnisse zu verklagen. Das taten wir. Im Januar 2020 zogen wir gemeinsam mit Kindern und jungen Erwachsenen aus Deutschland und Betroffenen aus Bangladesch und Nepal vor das Bundesverfassungsgericht.
Es wurde ein gigantischer Erfolg. Im Frühjahr 2021 gaben uns die Verfassungsrichter recht, fällten ihr sensationelles, historische Klima-Urteil: Der Staat ist laut Grundgesetz, Artikel 20a, verfassungsrechtlich dazu verpflichtet, alles Notwendige zu tun, damit heutige und insbesondere künftige Generationen ein „Recht auf (eine lebenswerte) Zukunft“ haben. Klimaschutz hat dadurch jetzt quasi Verfassungsrang. Deutschland muss sich an das Paris-Abkommen halten, muss Klimaneutralität zügig erreichen. Und als direkte Konsequenz musste die Bundesregierung ihr unzureichendes Bundesklimaschutzgesetz nachbessern. Doch das reicht bei weitem nicht aus. Das Gesetz ist immer noch zu schwach, damit Deutschland das Pariser Klimaschutzabkommen klar einhält. Und selbst diese zu schwachen Vorgaben werden nicht einmal eingehalten. Die Bundesregierung verstößt im Verkehrs- und Gebäudebereich fortlaufend gegen ihr eigenes Gesetz. Ein Skandal! Gleichzeitig stoßen milliardenschwere deutsche Großkonzerne mehr CO2 aus als ganze Staaten und wollen sich zu gar nichts verpflichten. Das darf so nicht weitergehen. Deshalb haben wir weitere Klimaklagen eingereicht.
Mit Erfolg: Wir haben mehrere fulminante Urteile gegen die Bundesregierung vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg erwirkt. In zwei Verfahren wurde die Bundesregierung zu mehr Klimaschutz verurteilt. Im November 2023 wurde die Bundesregierung verurteilt Klimaschutzsofortprogramme für den Verkehr und den Gebäudebereich vorzulegen, um die CO2-Lücke von über 200 Millionen Tonnen CO2, die in diesen Sektoren bis 2030 zu viel ausgestoßen werden zu schließen. In einem weiteren weitreichenden Urteil im Mai 2024 wurde die Bundesregierung insgesamt dazu verurteilt ein Klimaschutzprogramm vorzulegen, mit dem sichergestellt ist, dass die Klimaziele auch tatsächlich erreicht werden. Die Gerichte lassen der Bundesregierung ihre Untätigkeit beim Klimaschutz nicht länger durchgehen!
Statt endlich mehr beim Klimaschutz zu tun, hat die Bundesregierung das Klimaschutzgesetz geändert, um sich so weiter vor ihrer Verantwortung zu drücken. Wir lassen ihr das nicht durchgehen und werden eine Verfassungsbeschwerde gegen das Klimaschutzgesetz einlegen. Mit dabei sind wieder viele der jungen Menschen, die bereits bei unserer erfolgreichen Verfassungsbeschwerde 2021 gegen die Bundesregierung geklagt haben. Gemeinsam werden wir die Bundesregierung zu mehr und besserem Klimaschutz zwingen!
All das ist notwendig. Denn die Klimakrise betrifft uns bereits hier und heute. Hitzewellen, Luftverschmutzung, Extremwettereignisse oder Süßwassermangel nehmen deutlich zu und gefährden die Lebensgrundlagen heutiger und kommender Generationen weltweit. Die Verantwortlichen müssen jetzt handeln. Wir sorgen dafür.
Wir stören mit unserem Prinzip DRUCK MACHEN und die Erfolge, die wir mit unseren Klagen erzielen, machen uns zur Zielscheibe für Hetzkampagnen, die bewusst darauf abzielen, uns einzuschüchtern und unsere Glaubwürdigkeit zu untergraben. Kontrolliert werden diese Kampagnen u. a. von ultrarechten Portalen wie NIUS, betrieben von Milliardär Frank Gotthardt, oder Organisationen wie der Initiative Transparente Demokratie (ITD), die uns als rabiat auftretende Extremisten betiteln.
Wir erleben fast im Wochentakt neue Angriffe auf die Klima- und Umweltgesetzgebung in Deutschland und Europa. Es sind die Konzerne der Automobil-, Gas- und Öl- sowie der Chemieindustrie, die fordern, bestehende Umwelt- und Klimaschutzgesetze abzuschwächen. Oder Gesetze und europäische Verordnungen, beispielsweise aus dem „Green Deal“, einfach nicht in nationales Recht umzusetzen.
Die Einschüchterungsversuche und Bedrohungen der Zivilgesellschaft und insbesondere der DUH erfolgen auf allen denkbaren Ebenen. Seit dem Klageerfolg gegen die Bundesregierung vor dem Bundesverwaltungsgericht Leipzig wurde unser Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch erneut Opfer massiver Bedrohungen. Er kennt dieses Muster nun seit 40 Jahren. Aber die Lage war noch nie so ernst. Mit jedem gerichtlichen Erfolg gegen Automobil-, Gas-, Öl- oder Chemiekonzerne und mit jeder gewonnenen Klimaklage gegen die Bundesregierungen stellen wir uns milliardenschweren Wirtschaftsinteressen in den Weg.
Seit mehr als sechs Jahren verabreden sich 50.000 Personen im Facebook-Forum „Stoppt die Deutsche Umwelthilfe“ zur Hatz auf Jürgen Resch, aber auch insgesamt auf die DUH. Aktuelle Drohbotschaften der vergangenen Wochen: „Dieser Resch muss weg!!!! – Der wahre Feind der Menschheit! - Resch ist ein sadistischer Psychopath – Der muss weg – Wer legt ihm endlich das Handwerk?? – Wann wird der Volksschädling endlich aus dem Verkehr gezogen - Wer legt denen endlich das Handwerk? – Terrorist – Volldepp – Dieser Parasit ist entbehrlich – Wer schaltet die DUH und Herrn Resch ab –WEG mit den Schmarotzern und Parasiten!!! – Das muss das Volk selbst in die Hand nehmen, diese Korrupten auszulöschen – Klimaterroristen – Weg mit dem Dreck – Parasiten der Nation“.
Außerdem besetzt die dem Klimaschutz grundsätzlich feindlich gegenüberstehende AfD aktuell eine Stelle für die systematische Beobachtung von NGOs und plant damit wohl die Überwachung der Umweltverbände. Kurz gesagt: Wir erleben gerade, wie sich fossile Konzerne mit ultrarechten Stimmen nach amerikanischem Vorbild formieren, um die Zivilgesellschaft zu schwächen und uns als Organisation einzuschüchtern, die Gerichte, die uns Recht geben, in den Dreck zu ziehen und Lobbyisten wie Katharina Reiche in der Politik zu installieren.
Unsere Arbeit wirkt – und genau deshalb geraten wir ins Visier mächtiger Gegner. Durch Rechtsverfahren haben wir eine ganze Reihe hochgefährlicher Pestizide vom Markt gefegt und so dem Aussterben der Schmetterlinge entgegengewirkt. Wir haben die Saubere Luft in unseren Städten gegen die Dieselkonzerne durchgesetzt und erfolgreiche Klagen für mehr Tempo 30 durchgeführt. Wir klagen, wo andere nur fordern: Für ein generelles Tempolimit, für mehr Bus- und Schienenverkehr und für weniger Lärm und das Vermeiden von schweren Verletzungen oder Toten bei Verkehrsunfällen.
Das bewirken Sie mit einer Klimaklagen-Patenschaft

Klimaklagen gegen die Bundesregierung
Wenn die Bundesregierung ihre eigenen Klimaziele verfehlt oder internationale Verpflichtungen ignoriert, gehen wir mit unseren DUH-Klimaklagen vor Gericht. Ein prominentes Beispiel ist unsere Klimaklage gegen das Klimaschutzgesetz, die im Jahr 2021 zum historischen Klimabeschluss des Bundesverfassungsgerichts führte.

Klimaklagen gegen Landesregierungen
Auch Landesregierungen sind für den Klimaschutz verantwortlich. Wenn sie gegen ihre Pflichten verstoßen, nehmen wir sie rechtlich in die Pflicht. Unsere DUH-Klimaklagen haben bereits in mehreren Bundesländern Verbesserungen bei der Luftqualität und der Vermeidung klimaschädlicher Projekte bewirkt.

Klimaklagen gegen Konzerne
Wir klagen gegen Unternehmen wie BMW und Mercedes-Benz, die für Millionen Tonnen CO2-Emissionen verantwortlich sind, weil sie durch klimaschädliche Praktiken zur Klimakrise beitragen. Mit unseren Klagen zwingen wir diese Unternehmen zur Einhaltung ihres CO2-Restbudgets.
Ihre persönliche Urkunde
Gerne stellen wir Ihnen eine Urkunde für Ihre Fördermitgliedschaft, Ihre Patenschaft oder Ihre Spenden aus. Wenn Sie online spenden, erhalten Sie im Anschluss eine E-Mail mit einem Link, über den Sie Ihre Urkunde ganz einfach herunterladen und bei Bedarf ausdrucken können. Bei Überweisungen senden wir Ihnen selbstverständlich auf Wunsch auch eine Urkunde per Post zu.
Häufige Fragen
Die Deutsche Umwelthilfe informiert Sie als Spender regelmäßig über ihre Projekte, sofern gewünscht: im Magazin DUHwelt (vierteljährlich), im Newsletter (regelmäßig) sowie über X, Facebook und Instagram und auf dieser Internetseite. Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Team aus der Spendenverwaltung gerne zur Verfügung.
Selbstverständlich können Sie Ihre Fördermitgliedschaft oder Patenschaft jederzeit erhöhen. Jeder zusätzliche Beitrag stärkt uns den Rücken und ist enorm wertvoll für uns. Wenn Sie Ihren Beitrag erhöhen möchten, füllen Sie gerne das dafür vorgesehene Formular aus:
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© Holzmann/DUH Gabriele Dufner-Ströble
Spendenverwaltung
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Nachhaltige Hilfe, die ankommt

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