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Sie möchten Ihren Schulhof umgestalten? Was sind die ersten Schritte? Und wer und was sollte unbedingt berücksichtigt werden? Im Folgenden zeigen wir Ihnen anhand eines beispielhaften Ablaufplans auf, wie Sie vorgehen können und nennen Ihnen die wichtigsten Akteurinnen und Akteure sowie Stolpersteine.

Ablaufplan

Womit fange ich an? Welche Schritte muss ich beachten? Als Hilfestellung für diese Fragen finden Sie hier einen exemplarischen Ablaufplan zum Download. Dieser zeigt Ihnen kurz und knapp die wichtigsten Schritte des Prozesses und bietet eine tolle erste Orientierungshilfe.

Die wichtigsten Akteurinnen und Akteure auf einem Blick

  • Schulgemeinschaft: sollte aktiv und partizipativ miteinbezogen werden
  • Ministerien: Bildungs- und Umweltministerium können Ihnen beim Netzwerken helfen und wichtige Tipps geben
  • Kommune/Landkreis/Schulträger: sollte von Anfang an gut informiert und mit einbezogen werden; Unterstützung bei der Einholung von Genehmigungen und verantwortlich für die Beantragung der Fördermittel im Rahmen der Klimaschutzrichtlinie
  • Unternehmen/Vereine/Organisationen: Möglichkeiten, um Sponsoren zu gewinnen und/oder tatkräftige Unterstützung/Material zu erhalten
  • Naturgartenplanerinnen und -planer: suchen Sie sich eine Person mit Erfahrung in der partizipativen Planung
  • Klimaschutzmanagerinnen und -manager: kann Ihnen bei der Planung und beim Fördermittelantrag helfen

Stolpersteine

Welche Schwierigkeiten und Hindernisse könnten auf Sie zukommen?

Nutzen Sie unsere Argumente für eine Schulhofumgestaltung inklusive dem Gemeinschaftsaspekt der aktiven Beteiligung. Zudem hilft es oft, Bilder in den Köpfen zu erzeugen. Dies kann etwa durch sehr lebhafte Schilderungen und/oder Fotos von Best-Practice-Beispielen gelingen. Auch eine Umfrage innerhalb der Schulgemeinschaft kann hilfreich sein, um Argumente für eine Schulhofumgestaltung zu sammeln.

Informieren Sie sich vorab über die lokalen Bestimmungen und Gegebenheiten. Es kommen beispielsweise nicht alle Flächen für eine Entsiegelung infrage. So muss die Zufahrt für die Feuerwehr gewährleistet sein und bei teerhaltigem Asphalt müssen die Kosten für die Entsorgung mitgedacht werden. Eine Mitmachbaustelle andererseits ist zum Beispiel machbar, wenn Sie die Unfallkasse gut miteinbeziehen und Gefährdungen durch gute Planung vermeiden. Stimmen Sie sich also gut mit Ihrem Schulträger und den Behörden ab!

Gerade bei Anfragen an Ämter und/oder beim Beantragen von Fördermitteln kann es mitunter zu längeren Wartezeiten kommen. Rechnen Sie damit und planen Sie zwischen 6 und 12 Monaten Vorbereitung ein, bevor mit der eigentlichen Umsetzung begonnen werden kann. Diese Angabe soll Ihnen zur Orientierung dienen. Der Zeitraum kann variieren und ist davon abhängig, wie weit beispielsweise Ihre Planungen schon vorangeschritten sind und/oder wie groß Ihr Vorhaben ist.

Die Schulhofumgestaltung muss natürlich finanziert werden. Doch nicht jeder Antrag auf Förderung führt auch zum Erfolg. Oftmals gibt es sehr viele Bewerbungen. Lassen Sie sich davon nicht entmutigen! Vielmehr empfiehlt es sich, mehrgleisig zu fahren. Bewerben Sie sich bei Stiftungen und Förderprogrammen, sammeln Sie Spenden und versuchen Sie Sponsoren zu gewinnen. Was Sie dabei beachten sollten, erfahren Sie im Kapitel „Instrumente“.

Copyright Navigationsbild: Thorsten Schier - Fotolia
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