Jetzt gewinnen: 10x Bio-Jahresvorrat Obst und Gemüse - frei von Schönheitsidealen!
Zu krumm, zu klein, zu groß oder mit Flecken? Obst und Gemüse, das nicht perfekt aussieht, schafft es oft gar nicht erst in den Supermarkt. Dabei muss ein Lebensmittel nicht makellos sein, um richtig gut zu schmecken!
Doch du kannst jetzt ganz einfach zeigen, dass es auch anders geht. Und dabei ordentlich absahnen: Gewinne einen von zehn Jahresvorräten an natürlichem, frischem Obst und Gemüse von unserem Partner Ökokiste.
Damit unterstützt du, dass auch ungewöhnlich geformte Gurken, Möhren und Äpfel eine Chance bekommen sollten. Mach mit, gewinne deinen Frischevorrat und setze mit uns ein Zeichen: Essbare Lebensmittel gehören auf den Teller, nicht in die Tonne.
Das Gewinnspiel läuft ab dem 17.08.2026 bis einschließlich 04.10.2026. Die Gewinner*innen werden ausgelost und von uns informiert. Mit etwas Glück gewinnst du mit deiner Teilnahme eine von 10 Jahresrationen an Bio-Obst und Gemüse - ganz ohne Schönheitsideale. Ein Jahresvorrat entspricht einer monatlichen Lieferung mit regionalem Obst und Gemüse, in Bio-Qualität, für 12 Monate, bei deinem regionalen Ökokiste Partner. Sollte ein*e Gewinner*in gezogen werden, die nicht im Liefergebiet von Ökokiste wohnt, finden wir einen alternativen, regionalen Anbieter in Bio-Qualität.
Nach der Teilnahme erhältst du einen personalisierten Link zur Weitergabe an Freund*innen und Bekannte. Für jede Person, die über deinen Link ebenfalls am Gewinnspiel teilnimmt, erhältst du ein zusätzliches Gewinn-"Los" und erhöhst so deine Chance zu gewinnen.
Du kannst jederzeit auf diese Seite zurückkommen und über den Login-Button mit deiner E-Mail-Adresse einsehen, wie viele Lose du schon gesammelt hast. Bitte beachten: Eingeladene Teilnehmer*innen müssen ihre E-Mail-Adressen verifizieren, damit das Extra-Los gezählt werden kann.
Der Gewinn: 1 von 10 Jahresvorräten Obst und Gemüse in Bio-Qualität

Gewinne einen Jahresvorrat an frischem Bio-Obst und -Gemüse von der Ökokiste - frei von Schönheitsidealen!
Eine Bio-Obst- und Gemüsekiste verbindet ökologische und praktische Vorteile: Du kaufst saisonal, frisch und in Bio-Qualität. Die Lieferung kommt unverpackt und du unterstützt Landwirt*innen direkt in deiner Region. Nah, nachhaltig und direkt vorbei am Schönheitsfilter des Supermarktes. Zusätzlich sorgen wechselnde Inhalte für Abwechslung und Kreativität in der Küche.
Das Team plant Einkauf, Ernte und Lieferung bedarfsgerecht, stimmt deine individuelle Kiste mit dir ab und organisiert sie über einen Bio-Hof aus deiner Umgebung. Das erlaubt kurze Wege, besondere Frische und möglichst wenig Überproduktion. Dabei werden auch deine Vorlieben und Unverträglichkeiten geklärt.
Und das Beste: Auch krumme Gurken, Möhren und andere Lebensmittel jenseits gängiger Schönheitsideale können ihren Weg in die Kiste finden.
FAQs | Häufig gestellte Fragen
Jedes Jahr gehen tonnenweise frische Lebensmittel verloren – und zwar bevor sie überhaupt in den Einzelhandel gelangen. Die meisten Menschen bekommen davon kaum etwas mit. Was zu klein, zu groß oder zu krumm ist, wird häufig gar nicht erst vermarktet, weil der Handel diese Ware nicht abnimmt. Bis zu 30 Prozent der Ernte einzelner Obst- und Gemüsesorten gelangt nicht in den Verkauf, obwohl sie genießbar ist. Überträgt man diese Größenordnung auf die deutsche Gemüseernte des Jahres 2025, entspräche das rund 1,8 Millionen Tonnen Gemüse, die allein aufgrund optischer Anforderungen nicht vermarktet würden. Darauf machen wir mit unserem Gewinnspiel aufmerksam und zeigen auch, wie einfach es sein kann, im Alltag etwas gegen diese Art der Lebensmittelverschwendung zu tun. Die Gewinner*innen bekommen ein Jahr lang frisches Obst und Gemüse – direkt von Erzeuger*innen und ganz ohne Schönheitsideale!
Und auch wer nicht gewinnt, weiß jetzt Bescheid und kann etwas bewirken: Wer Obst und Gemüse möglichst direkt bei regionalen Erzeuger*innen, auf Wochenmärkten, im Biomarkt oder in Supermärkten kauft, die auch krumme oder unterschiedlich große Früchte und Gemüse anbieten, kann so auch der krummen Gurke eine Chance geben! Gleichzeitig machen wir uns für verbindliche gesetzliche Regelungen stark, damit die Verantwortung nicht bei Konsument*innen aufhört, sondern Politik und Handel aktiv werden!
Übergeordnetes EU-Recht stellt lediglich Anforderungen an die Unversehrtheit und Genießbarkeit von frischem Obst und Gemüse. Für elf Sorten gelten zusätzlich spezielle Vermarktungsnormen, die aufgrund von Größe, Form oder Farbe zwischen Handelsklasse Extra, I und II unterscheiden. Handelsklasse II erlaubt leichte Abweichungen bei Form, Farbe oder Schale. Dennoch bevorzugen viele Handelsunternehmen überwiegend Ware der Handelsklasse Extra oder I und legen häufig zusätzliche unternehmenseigene Schönheitsstandards fest.
Viele Supermärkte legen zusätzlich eigene strenge optische Anforderungen fest, zum Beispiel:
1. Einheitliche Größen in Packstücken oder Anforderung an Mindestgrößen
2. Keine Unförmigkeiten (krumm oder zwei Beine)
3. Gleichmäßigkeit der Farbe (Rotanteil bei Äpfeln oder Erdbeeren)
4. Obst und Gemüse aus Handelsklasse I als Standard
Die Politik muss verbindliche Rahmenbedingungen schaffen, um unnötige optische Anforderungen im Handel abzubauen und Lebensmittelverschwendung wirksam zu reduzieren. Auf EU-Ebene führt die geänderte Abfallrahmenrichtlinie erstmals verbindliche Reduktionsziele ein. Bis 2030 sollen Lebensmittelabfälle in Verarbeitung und Herstellung um 10 Prozent sowie im Handel, in Restaurants, Kantinen und privaten Haushalten um 30 Prozent pro Kopf sinken. Die Mitgliedstaaten müssen zudem Maßnahmen gegen Ineffizienzen in Lieferketten ergreifen, über Lebensmittelverschwendung aufklären und Lebensmittelspenden erleichtern. Doch selbst diese Vorgaben bleiben hinter dem UN-Ziel zurück, die Lebensmittelverschwendung im Einzelhandel und bei Verbraucher*innen bis 2030 zu halbieren.
Damit Deutschland diese Ziele erreicht, braucht es:
- Bessere Daten: Wie viele Lebensmittel bereits vor dem Verkauf verloren gehen - besonders durch Vorernte- und Ernteverluste sowie unnötige Schönheitsstandards. Muss systematisch erfasst werden.
- Weniger Schönheitsstandards: Die Politik muss unnötige kosmetische Anforderungen an Obst und Gemüse im Handel zurückdrängen und deren Vermarktung erleichtern.
- Gestärkte Erzeuger*innen: Landwirt*innen brauchen bessere Möglichkeiten, Obst und Gemüse mit kosmetischen „Makeln“ zu verkaufen.
Wir brauchen bessere Daten zu Lebensmittelverschwendung im Handel, weil nur messbar ist, was auch erfasst wird. Bisher basiert die Datengrundlage in Deutschland überwiegend auf Abfallstatistiken, Schätzungen und freiwilligen Angaben. Vor allem vermeidbare Verluste vor dem Handel, etwa auf dem Feld, werden kaum systematisch erfasst. Auch für Lebensmittelüberschüsse im Handel fehlen einheitliche Berichtspflichten, öffentliche Transparenz und unabhängige Kontrollen. Deshalb setzen wir uns für ein einheitliches Messsystem entlang der gesamten Wertschöpfungskette ein. So können Reduktionsziele überprüft und gezielte Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung entwickelt werden.
- Wenn möglich, dort einkaufen, wo krummes Obst und Gemüse zu finden ist (auf dem Hof, auf dem Wochenmarkt, in vereinzelten Supermärkten)
- Möglichst regional einkaufen
- Gemüseksten beziehen, die sich gegen Schönheitsstandards bei Obst und Gemüse einsetzen
- Einkäufe gut planen und Lebensmittel richtig lagern
- Kreativität in der Resteverwertung: zum Beispiel mit Croutons aus altem Brot, Gemüsebrühe aus Gemüseresten, Smoothies und Kuchen aus überreifem Obst