Erfahrungen aus dem Wettbewerb

Praxistipps zur Arbeit mit Geflüchteten

Hier sammeln wir die Erfahrungen und Praxistipps zur Arbeit mit Geflüchteten. Die Themen werden nach und nach ergänzt.

Wie lädt man Geflüchtete in den Garten ein?

Kulturgarten Lüneburg: Wir  konnten feststellen, dass persönliche Ansprache wichtiger ist als Plakate u.ä. Zum Gärtnern wird daher auch über direkten Kontakt eingeladen, bei größeren Aktionen gehen wir von den Unterkünfte aus gemeinsam zum Garten. Wechselnde Angebote sind wichtig: gärtnern, kochen, bauen, Tee trinken. So können die unterschiedlichen Interessen der Beteiligten adressiert werden. Für alle, die nicht direkt im Garten dabei sein wollen oder können, gibt es unsere Feste.

Interkultureller Garten Eime: Im Laufe des Sommers nahm die Anzahl der Gärtner, die zu den wöchentlichen Arbeitseinsätzen am Samstag kamen, ab. Daraufhin wurden von der Leitung die Ziele für den jeweils nächsten Samstag gesammelt und zum Ende des Treffens verkündet sowie über die WhatsApp-Gruppe an alle Gärtner gesendet. Die Zahl der Gärtner nahm nicht zu, aber sie blieb gleich. Für die nächste Saison (2017) wurde am Interkulturellen Abend des Helferkreises geworben und eine Wunschliste für den Gemüseanbau erstellt. Bei der offiziellen Eröffnung der Saison am 01. April kamen mehr Teilnehmer (und eine Teilnehmerin), einige Teilnehmer aus dem Vorjahr kamen wieder, der Großteil waren neu angekommene Geflüchtete.

© Robin Dirks / Kulturgarten Lüneburg
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