Ideen, Erfahrungen und Erfolge aus dem Wettbewerb

Gärten aus dem Wettbewerb

Hier stellen wir Ihnen eine kleine Auswahl an Gartenprojekten und -initiativen vor, die sich bisher am Wettbewerb "Gärten der Integration" beteiligt haben. Die Seite wird regelmäßig ergänzt. Klicken Sie immer mal wieder vorbei!

Querbeet: Integration in zwei Osnabrücker Kleingärtnervereinen

© Outlaw gGmbH Osnabrück

Das Projekt Querbeet fördert die Integration von Flüchtlingsfamilien in zwei Osnabrücker Kleingärtnervereine. Ziel ist es, über das Gärtnern Möglichkeiten der Begegnung zu schaffen und den Flüchtlingsfamilien die Teilhabe an unserer Gesellschaft zu ermöglichen.

Die fünf Gärten des Projekts liegen innerhalb zweier Kleingartensiedlungen in zwei verschienenen Osnabrücker Stadtteilen. Die Gärten werden von je einer Flüchtlingsfamilie bewirtschaftet. Die Familien haben die zuvor sehr verwilderten Gärten nach ihren eigenen Vorstellungen instandgesetzt und gestaltet. Unterstützt wurden sie dabei von einer Sozialpädagogin und zu Beginn des Projekts auch von einem Garten- und Landschaftsbauer. Die Ausstattung der Gärten, Gartengeräte und Gartenmöbel wurden überwiegend durch Spenden von anderen KleingärtnerInnen und Osnabrücker BürgerInnen zur Verfügung gestellt.

Aktuell, im zweiten Projektjahr, bauen die Familien Obst und Gemüse zum Eigengebrauch ökologisch an und sind bereits fester Bestandteil des Vereinslebens der Kleingärtnervereine. Zwei Geflüchtete haben über das Gartenprojekt sogar den Sprung in den Arbeitsmarkt geschafft!

Konzipiert wurde das Projekt von terre des hommes, durchgeführt wird es von Outlaw gGmbh, einer Gesellschaft für Kinder- und Jugendhilfe, sowie der beiden Kleingärtnervereine Deutsche Scholle e.V. und Süd e.V.

Weitere Gärten

© Mareike Schrader 2017, Eime

Der Interkulturelle Garten liegt am Ortsrand und bildet die vorderste Parzelle in der örtlichen Kleingartenanlage. Inzwischen gibt es einen Zaun, ein Wasserfass und einen Sitzplatz. Der Rasenmäher und alle Werkzeuge sind gespendet, genau wie Tisch, Stühle und Grill. Es wurde eine "Wild"-Blumenwiese angelegt, es gibt Obstbäume und ein gemeinsam bewirtschaftetes Gemüsebeet. Der Vorstand des Kleingärtnervereins, zu dem die Parzelle gehört, steht dem Projekt sehr positiv gegenüber und hat die Pacht im vergangenen Jahr erlassen.

© Villa Jühling e.V., Halle/Saale

Im Stadtteil Heide-Nord gründeten Anwohnerinnen und Anwohner gemeinsam mit zwei Sozialpädagoginnen den Gemeinschaftsgarten Bunte Beete als Treffpunkt für Familien. Während des Entstehungsprozesses zogen vermehrt geflüchtete Menschen nach Heide Nord und beteiligten sich an dem öffentlichen Treiben auf der Grünfläche. Heute ist der Garten Ort der (inter-) kulturellen Begegnung im Stadtteil.

© Robin Dirks / Kulturgarten Lüneburg

Der Garten befindet sich in einer Kleingartenkolonie in einem Wohngebiet am Stadtrand. Bewirtschaftet wird der Garten gemeinschaftlich. Es gibt ein großes Beet, das gemeinsam bepflanzt und geerntet wird. Zudem gibt es kleine Obstbäume und Beerensträucher, eine Kräuterspirale. Es wurden verschiedene Hochbeete gebaut, Hügelbeete angelegt, ein Gewächshaus aus alten Fenstern gebaut, eine Hütte mit großem Unterstand. Der Garten ist jederzeit für alle zugänglich.

© Buntes Meißen e.V.

Der Internationale Garten Meißen liegt am Stadtrand auf einem 3,5ha großen Areal, auf dem sich neben ausgedehnten Grünflächen u.a. ein Volleyballplatz, ein Bolzplatz und ein kleiner Spielplatz befinden. Zur Eröffnung im Jahr 2016 wurde eine Streuobstwiese mit 60 Bäumen verschiedener alter Obstsorten angelegt. Die Anbauflächen werden von Flüchtlingen und Einheimischen bewirtschaftet. Durch gemeinsame Feste und Aktivitäten entwickelt sich das Gelände zunehmend zu einer Begegnungsstätte von Meißnern und Geflüchteten.

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