Ja, ich möchte Orang-Utan-Pate werden:
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Warum ist der Orang-Utan bedroht?

Orang-Utans sind vom Aussterben bedroht! Mit den Schimpansen und den Gorillas gehören Sie zu den Menschenaffen und kommen nur noch auf den indonesischen Inseln Sumatra und Borneo vor. Ihr Lebensraum sind großräumige und unzerschnittene tropische Regenwaldgebiete.

Doch diese Gebiete schrumpfen durch uns Menschen in gewaltigem Tempo. Sie werden zur Umwandlung in Palmölplantagen, für den Anbau von Kautschuk, die Gewinnung von Tropenholz und den Berg- und Straßenbau abgeholzt. So hat sich die Anzahl der stark bedrohten Orang-Utans zwischen 1999 und 2015 um mehr als 100.000 Tiere reduziert. Holzeinschlag, Entwaldung für Plantagen und Wilderei haben auf Borneo 50% der Orang-Utan Population bereits ausgelöscht.

Die Art gliedert sich in drei Unterarten: Pongo pygmaeus, der mit weniger als 100.000 Individuen auf Borneo lebt, Pongo abelii und Pongo tapanuliensis, die beide auf Sumatra leben. Die letztgenannte Unterart ist mit 800 Individuen die seltenste Menschenaffenart des Planeten und steht am Rand des Verschwindens.

Darum sollten Sie eine Orang-Utan-Patenschaft abschließen:

1Für nachhaltiges Palmöl

Sie unterstützen uns im Engagement für ein Deutschland, in das nur noch streng geprüftes, nachhaltiges Palmöl von lange bestehenden Plantagen gelangt und das somit keine weiteren Wälder zerstört.

2Für Verbraucherinfomationen

Mit ihrer Hilfe informieren wir Bürger*innen, sodass sie Kaufentscheidungen treffen können, die dem Erhalt und der Wiederaufforstung von Regenwäldern zugutekommen. Wir fordern eine verpflichtende Kennzeichnung von Palmöl auf allen Produkten, z.B. auch bei Kerzen, Kosmetik und Reinigungsprodukten.

3Für gemeinsames Engagement

Wir arbeiten mit internationalen Organisationen zusammen, die sich vor Ort für den Erhalt der Regenwälder einsetzen und Kleinbauern dabei unterstützen in entwaldungsfreie Lieferketten aufgenommen zu werden.

4Lobbyarbeit in Brüssel

Wir kämpfen dafür, dass Produkte nur in die EU importiert werden dürfen, wenn neue Regenwaldzerstörungen von Unternehmen sicher ausgeschlossen werden können. Wir fordern höhere Investitionen in Regenwaldschutzgebiete und Handelsabkommen, die an den Erhalt von Waldflächen geknüpft werden.

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Bornean orangutan on the tree under rain in the wild nature. Central Bornean orangutan ( Pongo pygmaeus wurmbii ) on the tree in natural habitat. Tropical Rainforest of Borneo.Indonesia© Uryadnikov Sergey - stock.adobe.com
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Wie hängt das mit Deutschland zusammen bzw. wie können Sie aus Deutschland helfen?

In Deutschland konsumieren wir tagtäglich Produkte, die aus ehemaligen Regenwaldgebieten stammen. Noch immer gelangt Palmöl aus unsicheren Quellen in deutsche Ladenregale, da gesetzliche Vorgaben noch fehlen. Somit tragen wir oft unbewusst zur weiteren Zerstörung der Heimat des Orang-Utans bei.

Bei uns in Deutschland wird Palmöl als Biokraftstoff im Diesel, in Nahrungsmitteln, in Chemie- und Reinigungsprodukten, in Cremes und Shampoos sowie in Haus- und Nutztierfuttermitteln verwendet. Die DUH kämpft für ein sofortiges Verbot der Verbrennung von Palmöl im Tank und einen Ersatz in Futtermitteln durch heimische Alternativen. So könnte Deutschland rund 60% seines Palmölkonsums einsparen und beim restlichen Konsum auf nachhaltigen, entwaldungsfreien Anbau setzen.

Durch die sparsame und bedachte Auswahl von Produkten, die nur mit nachhaltig zertifiziertem Palmöl ohne Regenwaldzerstörung produziert wurden, kann jede*r etwas beitragen.

Vier Tipps für den Alltag:

  • Kauf von palmölhaltigen Produkten nur mit Nachhaltigkeitssiegel. Eine Kombination aus RSPO-, Fair for Life- und Bio-Zertifizierung ist aktuell die bestmögliche Option.
  • Auf eine gesunde Ernährung achten. Konsumieren Sie wenig Fertigprodukte und Süßigkeiten oder achten Sie dabei explizit auf nachhaltig gekennzeichnete Produkte.
  • Weniger tierische Erzeugnisse essen: Essen Sie weniger konventionelles Fleisch und andere tierische Erzeugnisse. So kann ein Großteil des nicht-nachhaltigen Palmöls, das für Futtermittel importiert wird, eingespart werden.
  • Gemäßigter Konsum von palmölhaltigen Produkten, insbesondere solche die keine Lebensmittel sind. Sparsamer Einsatz von palmölhaltigen Reinigungs- und Pflegeprodukten.

Weitere Informationen

Wie helfe ich mit dieser Patenschaft?

Durch Ihren regelmäßigen Beitrag als Pate werden längerfristige Ziele in unseren Projekten überhaupt erst möglich. Ihre Spende hilft uns bei der täglichen Arbeit unabhängig und reaktionsschnell für den Schutz der Orang-Utans einzutreten – genau dort, wo es gerade am nötigsten ist.

Wie werde ich über dieses Projekt als Spender informiert?

Die Deutsche Umwelthilfe informiert Sie als Spender regelmäßig über ihre Projekte, sofern gewünscht: im Magazin DUHwelt (per Post, vierteljährlich), im Newsletter (per E-Mail, regelmäßig) sowie über Twitter, Facebook und Instagram und auf dieser Internetseite. Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Team aus dem Spenderservice gerne zur Verfügung.

Informationen zu Steuer und Spendenquittung

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Ihre Spende an uns ist von der Steuer absetzbar. Bis zu einem Spendenbetrag von 300 Euro gilt der Einzahlungsbeleg und Kontoauszug als Nachweis.

Unser Spendenkonto

Konto: Bank für Sozialwirtschaft Köln
IBAN: DE45 3702 0500 0008 1900 02
BIC: BFSWDE33XXX

Wünschen Sie eine Spendenbescheinigung? Bitte teilen Sie uns dafür Ihre vollständige Adresse – zum Bsp. im Überweisungszweck – mit.

Ansprechpartner Spenderservice

Copyright: © Holzmann/DUH

Gabriele Dufner-Ströble
Spenderservice
Tel.: 07732 9995-511
E-Mail: Mail schreiben

Copyright: © DUH/Andreas Kochlöffel

Karin Potthoff
Spenderservice
Tel.: 07732 9995-56
E-Mail: Mail schreiben

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