35 Jahre nach Tschernobyl und gerade einmal 10 Jahre nach Fukushima wird aktuell wieder ernsthaft darüber diskutiert, ob Atomkraft nicht einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leisten und damit als "nachhaltiges Investment" eingestuft werden könnte. Mit großer Bestürzung sehen wir die EU-Kommission in dieser Frage schwanken, als hätte es zu Lebzeiten der Kommissarinnen und Kommissare nicht gleich mehrere Super-GAUs mit Tausenden Toten und auf Jahrhunderte hin verseuchten Landstrichen gegeben.
Nicht "Atomkraft? Nein danke", sondern "Nie wieder!" muss die Devise sein. Noch immer laufen nicht nur in unmittelbarer Nähe zu den deutschen Grenzen baufällige Risikoreaktoren, die nun nach dem Willen der Atomlobby nun auch noch durch die EU-Taxonomie indirekt gefördert werden sollen. Wir fordern die Bundesregierung auf: Setzen Sie sich auf europäischer Ebene dafür ein, dass die ältesten und gefährlichsten Atommeiler abgeschaltet werden und hören Sie endlich auf, den Erneuerbaren permanent neue Steine in den Weg zu legen!
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