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Unsere aktuellen Themen
Große Schwächen bei Umweltpolitik und Rechtsstaatlichkeit
Schluss mit dem Müll durch Kaffeekapseln von Nestlé und Co.!
Saubere Luft: Wiesbaden steigt in die Verkehrswende ein
"Die Schöpfung bewahren" - mit einem dicken Dienstwagen?
EU ignoriert Empfehlungen: Überfischung geht weiter
Erfolge für Natur- und Umweltschutz – wir sagen Danke!
 
 

Große Schwächen bei Umweltpolitik und Rechtsstaatlichkeit

Die deutsche Umweltpolitik ist weiter von Mutlosigkeit geprägt. Aus Rücksicht auf die Interessen der Industrie wirft die Bundesregierung ihre selbst gesteckten Ziele kurzerhand über Bord. Daher werden wir auch im kommenden Jahr vor Gericht durchsetzen müssen, dass Recht und Gesetz eingehalten werden.

In 13 deutschen Städten haben wir mit unseren gewonnenen Klagen für Saubere Luft gesorgt und mit den Fahrverboten für schmutzige Diesel wichtige Impulse für die Verkehrswende gesetzt. Den gleichen Weg haben wir mit unserer Nitratklage zur Durchsetzung des Sauberen Wassers in Deutschland eingeschlagen. Wir sind zuversichtlich, damit entscheidend gegen die brutale Massentierhaltung vorgehen zu können. Als eines unserer wichtigsten Themen für 2019 im Klimaschutz starten wir zudem eine breit angelegte Kampagne für ein generelles Tempolimit auf Autobahnen von 120 km/h und auf Landstraßen von 80 km/h. Mit den dadurch erzielbaren 4-5 Millionen Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr wollen wir die Bundesregierung zur Einhaltung der Klimaziele für 2020 bewegen.

Im Klimaschutz fordern wir einen beschleunigten Kohleausstieg, vor allem bei der besonders klimaschädlichen Braunkohle. Gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund kämpfen wir auch für die Wärmewende durch eine ambitionierte und gleichzeitig bezahlbare Energetische Sanierung des Gebäudebestandes. Die von uns im Verpackungsgesetz durchgesetzte Mehrweg-Schutzquote von 70% werden wir mit kreativen Aktionen gegenüber Getränkeindustrie und Discountern sicherstellen.

Nach unseren Erfolgen beim Schutz von Fischotter, der Durchsetzung von Mehrwegsystemen und vor allem im Kampf für die Saubere Luft brauchen wir auch im kommenden Jahr Ihre Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns in all unseren Projekten, über die Sie sich im druckfrischen Jahresbericht informieren können.
zum Jahresbericht
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Schluss mit dem Müll durch Kaffeekapseln von Nestlé und Co.!

Fast genauso viel Müll wie Kaffee bekommt der Kunde bei Nestlés neuestem Kapselsystem. Und eine neue Kaffeemaschine muss natürlich auch noch her. Es ist zwar längst bekannt, dass die bunten Einweg-Alukapseln alles andere als umweltfreundlich sind und ihr Recycling problematisch ist. Doch mit der Vertuoline treibt Nestlé die Ressourcenverschwendung auf die Spitze.

2016 fielen allein in Deutschland über 3 Milliarden Kaffeekapseln an, ein Müllberg von rund 13.000 Tonnen Aluminium, Kunststoff und Papier. Zusammen mit Schauspielerin Kristin Meyer fordern wir EU-Umweltkommissar Karmenu Vella auf, diesen Irrsinn zu beenden. Unterschreiben Sie bei unserer Petition und machen Sie noch zusätzlich Druck bei der EU mit Ihrer Protestmail direkt an Kommissar Vella!
Petition unterschreiben   zur Protestmail  
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Saubere Luft: Wiesbaden steigt in die Verkehrswende ein

Der 19. Dezember war erneut ein guter Tag für die Saubere Luft in Wiesbaden. Zum ersten Mal in den Klageverfahren für Saubere Luft hat eine Stadt aus dem Vollen geschöpft und ein stimmiges Gesamtpaket für den Einstieg in die Verkehrswende vorgelegt, um die Luft in Wiesbaden zu verbessern und die Bürger vor der Schadstoffbelastung zu schützen. Wir brauchen weniger Individualverkehr, mehr öffentliche Verkehre, mehr Fuß- und Radwege. Die Maßnahmen von Stadt und Land Hessen sind die von uns gewünschte richtige Reaktion auf unsere Luftreinhalteklagen. Noch während der Verhandlung hat sich die Stadt zusätzlich bereiterklärt, die gesamte verbleibende Dieselbusflotte auf Euro VI nachzurüsten.

Allerdings ist das Gericht auch unserer Argumentation gefolgt, dass die bisher vorgelegten Maßnahmen allein nicht genügen und hat angekündigt, der Klage der DUH stattgeben zu wollen. Nun muss das Land Hessen für alle Straßenabschnitte mit Grenzwertüberschreitungen in der Prognose für 2019 streckenbezogene Dieselfahrverbote zu berechnen. Am 13. Februar rechnen wir dann mit einer Gerichtsentscheidung.

Wiesbaden ist übrigens die erste Stadt, die ein wirklich umfassendes Maßnahmenpaket für die Verkehrswende angestoßen hat. Angesicht der vielen schmutzigen Diesel reicht dieses aber alleine nicht aus, die Luftqualität ausreichend zu verbessern. Wir werden im kommenden Jahr in über 20 weiteren Städten vor Gericht für Saubere Luft kämpfen müssen. Bitte unterstützen Sie uns schon jetzt dabei mit Ihrer Fördermitgliedschaft!
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"Die Schöpfung bewahren" - mit einem dicken Dienstwagen?

Zum siebten Mal haben wir uns dieses Jahr die Dienstwagen der deutschen Erzbischöfe und Bischöfe sowie weiterer kirchlicher Würdenträger angesehen: Nur drei der 128 untersuchten Autos halten den EU-Flottengrenzwert von 130 g CO2/km auf der Straße ein. Klimaschutz sieht anders aus.

Wenig vorbildlich ist nicht nur die Motorisierung der bischöflichen Karossen, auch beim Antrieb liegt einiges im Argen. Über die Hälfte der Würdenträger setzt immer noch auf Diesel. Alarmierend ist die steigende Zahl von Plug-In-Hybriden: Was bei Kleinwagen sinnvoll sein kann, funktioniert bei der auf Höchstleistung getrimmten Oberklasse nicht mehr. Hier reicht der Elektro-Antrieb nur für wenige Kilometer, die meiste Zeit läuft der PS-starke Verbrennungsmotor.

Die Bundesregierung muss endlich für ehrliche Verbrauchs- und Emissionsangaben sorgen, um Kunden die Entscheidung für ein effizientes Fahrzeug möglichst einfach zu machen. Auch die ungerechten Steuervorteile für PS-starke Dienstwagen bremsen die dringend notwendige Verkehrswende aus.
zur Dienstwagen-Übersicht
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EU ignoriert Empfehlungen: Überfischung geht weiter

Bis 2020 soll die Überfischung in europäischen Gewässern beendet sein, dazu haben sich alle EU-Mitgliedstaaten vor fünf Jahren verpflichtet. Diese Woche haben die europäischen Fischereiminister die Fangquoten für das kommende Jahr beschlossen: Für viele Fischbestände in der Nordsee und im Atlantik ignorieren sie auch 2019 die wissenschaftlichen Empfehlungen für eine nachhaltige Fischerei.

Neben der eigentlichen Überfischung bleiben auch die illegalen Rückwürfe ungewollter oder zu kleiner Fische ein riesiges Problem. Effektive Kontrollen sind jedoch bisher Fehlanzeige, ebenso ernsthafte Bemühungen seitens der Bundesregierung. Wann gedenkt Fischerei-Ministerin Klöckner endlich aktiv zu werden? Fragen Sie sie am besten selbst - mit Ihrer Protestmail.
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Erfolge für Natur- und Umweltschutz – wir sagen Danke!

Das Jahr 2018 geht zu Ende und wir blicken auf 365 Tage mit spannenden Themen und tollen Erfolgen zurück. Diese haben wir nicht zuletzt Ihnen, unseren vielen Unterstützerinnen und Unterstützern zu verdanken. Und den vielen prominenten Gesichtern, die sich für eine wichtige Sache eingesetzt haben.

Sauberes Wasser, Saubere Luft, der Kampf gegen den Verpackungsmüll und für den Meeresschutz – das sind nur einige Anliegen, die uns in diesem Jahr ganz besonders intensiv beschäftigt haben. Und natürlich auch Sie: Denn Sie haben uns hunderttausendfach geholfen, diesen Themen auch Gehör zu verschaffen! 200.000 Stimmen für den Schutz der Bienen, gar eine halbe Million gegen Plastikmüll; künftig Mehrwegbecher in den Stadien von Borussia Dortmund und Bayern München - das alles hätten wir ohne Sie so nicht geschafft.

Doch Umwelt- und Naturschutz läuft nicht immer auf der großen Bühne: In Wettbewerben wie den "Gärten der Integration" begegnen wir Menschen, die vor ihrer Haustür wieder ein Stück Natur in ihre Stadt zurückbringen und mit anderen teilen. Ehrenamtlich, ohne Projektantrag oder Fördermittel - einfach aus Begeisterung. Das gibt uns Hoffnung und motiviert uns zusätzlich!

Nach einem intensiven und ergebnisreichen Jahr 2018 sagen wir Ihnen DANKE! Und bitte helfen Sie uns für die Aufgaben in 2019 durch Ihre Unterstützung!
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D-78315 Radolfzell
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