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Ende der Ressourcenverschwendung: Schluss mit dem Müll in Supermärkten und Drogerien

Noch nie hat die Menschheit so verschwenderisch gelebt wie heute. Wasser-, Energie- und Rohstoffverbräuche steigen immer weiter an. Am gewaltigen Ressourcenhunger haben vor allem Supermärkte und Drogerien einen bedeutenden Anteil: Sie fördern eine Wegwerfgesellschaft, welche die Ressourcen zukünftiger Generationen verschwendet.

Lebensmittel, Kosmetik, Hygieneartikel - die Verpackungen für all diese Dinge verursachen Tag für Tag unglaublich viel Müll. Insgesamt 18,1 Millionen Tonnen Verpackungsmüll fallen jährlich in Deutschland an. Gigantische Mengen, die falsch entsorgt auch in Seen, Flüssen und Ozeanen landen. Dabei sind viele dieser Verpackungen unnötig und könnten eingespart werden. Allein der Wille zur Umsetzung fehlt – vor allem auf Seiten des Handels. Wir haben bei Supermärkten und Drogerien nachgefragt. Ergebnis: Ressourcenschutz spielt nur eine untergeordnete Rolle. Mit unserer Kampagne „Weniger ist mehr – Schluss mit dem Müll“ fordern wir ein Umdenken.

Unser täglicher Konsum hinterlässt Spuren. Wenn wir so weitermachen, schwimmt bereits 2050 mehr Plastik in den Weltmeeren als Fische.© Sascha Krautz

20 Prozent weniger Ressourcen gehen schon heute

Ein deutlich effizienterer Umgang mit Ressourcen ist bereits heute möglich. Denn es gibt sie bereits, die umweltverträglicheren Alternativen. Ein Anfang wäre der Umstieg auf Getränke in Mehrwegflaschen, unverpacktes Obst und Gemüse, Verpackungen aus Recyclingmaterial, komprimierte Deodorants oder konzentrierte Waschmittel.

Weil Deutschland 20 Prozent mehr Verpackungsabfall als im europäischen Durchschnitt produziert, starteten wir 2016 die Kampagne „Weniger ist mehr – Schluss mit dem Müll!“. Ziel der Kampagne ist die Verringerung des Ressourcenverbrauchs durch umweltfreundliche Produkte und Verpackungen in Supermärkten und Drogerien. Handelsunternehmen spielen eine Schlüsselrolle beim Thema Ressourcenschutz. Denn durch die Auswahl und das Angebot von Produkten haben sie erheblichen Einfluss auf deren Gestaltung und Verpackung sowie auf die Zulieferer.

„Die hohe Zustimmung für unsere Arbeit macht deutlich, dass sich viele Menschen ein umweltfreundlicheres Produktangebot wünschen. Der Handel kann nicht länger behaupten, die Verpackungsflut sei der Wunsch der Kunden. Der Handel muss endlich anfangen,  Abfälle zu vermeiden.“
Thomas Fischer, Leiter für Kreislaufwirtschaft bei der Deutschen Umwelthilfe

Unser Kampagnen-Film zeigt, durch welche Maßnahmen Ressourcen eingespart und Abfälle vermieden werden können und warum es dringend an der Zeit ist, zu handeln!

Copyright Navigationsbild: DUH
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