Trumps Fracking-Gas in Deutschland?
Stoppen Sie das jetzt:

Stoppt den Import von dreckigem Fracking-Gas!

Innerhalb von nur zehn Arbeitstagen (!) hat die Bundesregierung hinter verschlossenen Türen beschlossen, fossiles Fracking-Gas aus den USA mit dem Geld deutscher Verbraucher zu fördern. Drei gigantische Import-Terminals sollen an der deutschen Nordseeküste gebaut werden - für rund 1,6 Milliarden Euro. Und das, obwohl Fracking bei uns eigentlich aufgrund seiner massiven Umweltschäden verboten ist. Trotzdem peitschen Frau Merkel und ihr Wirtschaftsminister ihre Pläne für den Import des klima- und umweltschädlichen Fracking-Gases mit Rekordgeschwindigkeit durch. Der Startschuss für die Terminals soll noch in diesem Sommer fallen. Bitte helfen Sie uns jetzt, das zu verhindern! Wenn wir uns nicht sofort dagegen zur Wehr setzen, können wir uns auch gleich von den Klimazielen 2030 verabschieden.

Mit den Fracking-Terminals will sich Deutschland freikaufen von Trumps Strafzöllen auf deutsche Auto-Importe und hofft den transatlantischen Handelsstreit mit den USA zu beenden. Allein aus Deutschland wurden zuletzt fast eine halbe Million Pkw in die USA exportiert. Entsprechend groß ist die Nervosität in der Branche. Wie nicht anders zu erwarten, treten Merkel und Altmaier die Klimaziele in die Tonne und legen schützend die Hand über die deutsche Autoindustrie. Wenn es nach ihnen geht, wird so schnell wie möglich mit dem Bau des ersten Terminals in Brunsbüttel an der deutschen Nordseeküste begonnen.

Fracking-Gas ist genauso klimaschädlich wie Kohle. Beim Fracking brechen gigantische Anlagen die tiefen Erdschichten mit einem Chemiecocktail auf, damit sie das Erdgas freigeben. Dieser Raubbau zerstört sensible Landschaften, verseucht das Grundwasser und verursacht sogar Erdbeben.

Wie schon mit der Ostsee-Pipeline Nordstream 2 schafft die Bundesregierung neue Kapazitäten zum Import fossiler Energien, anstatt uns vom Importgas aus den USA und Russland unabhängig zu machen. Wir müssen verhindern, dass Deutschland dieses klima- und umweltschädliche Gas importiert. Die deutschen Gaskunden dürfen nicht für die Subventionierung einer absolut unnötigen und gestrigen Technologie bezahlen. Bitte unterstützen Sie uns dabei!

Das geplante LNG-Terminal ist für Brunsbüttel brandgefährlich. Es soll neben dem Wohngebiet Brunsbüttelkoog, dem Atomkraftwerk-Brunsbüttel mit Zwischenlager für radioaktive Abfälle, einem Chemiepark sowie einer Verbrennungsanlage für Sondermüll entstehen. Ein gleich mehrfacher Wahnsinn! Mit unserem Gutachten haben wir bereits eine wichtige Debatte über die Gefährlichkeit des Terminals – und somit des gesamten Vorhabens – ausgelöst. Aber um gegen die Lobbyinteressen der beteiligten Energiekonzerne und des amerikanischen Präsidenten anzukommen, müssen wir unseren Druck erhöhen.

  • Wir werden uns am laufenden Planungsverfahren beteiligen und mit weiteren aufwändigen Gutachten beweisen, dass der Bau der Terminals unverantwortlich ist.
  • Mit unserer Anwältin bereiten wir uns auf eine mögliche Klage gegen den Bau des Terminals in Brunsbüttel vor – ein aufwändiger und teurer Weg, aber eventuell der einzig erfolgreiche.
  • Auch über Brunsbüttel hinaus werden wir weiter politisch Druck machen, um zu verhindern, dass einfach ein anderer Standort als Brunsbüttel ausgewählt wird.

Bitte helfen Sie uns dabei mit Ihrer Spende oder Fördermitgliedschaft. Nur mit Ihrer Hilfe können wir diesen langwierigen Kampf gewinnen – gegen Fracking-Gas aus den USA, für die Energiewende und für unser Klima.

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