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Fracking-Gas aus den USA? Nein, danke!

Ohne Rücksicht auf das Klima bereitet die Bundesregierung den Import von Fracking-Gas aus den USA vor. Drei gigantische Import-Terminals sollten an der deutschen Nordseeküste gebaut werden. Und das, obwohl Fracking bei uns eigentlich aufgrund seiner massiven Umweltschäden verboten ist. Eines der Terminals konnten wir nun verhindern:

Wir haben lange gekämpft – und am 6. November 2020 einen großen Sieg errungen: Der Energiekonzern Uniper sagt das LNG-Terminal Wilhelmshaven ab und kündigt Prüfung anderer Optionen für den Standort an! Der Grund: zu viel Protest und zu wenige Unternehmen mit Interesse am Bezug von Fracking-Gas aus dem Projekt. Die fehlenden Interessensbekundungen zeigen, wie wenig die Gasindustrie selbst noch daran glaubt, dass sich neue fossile Infrastruktur noch lohnt. Das ist ein großer Schritt auf dem Weg zu einer klimagerechten Zukunft.

Aber: Uniper möchte an dem Standort festhalten, auch, wenn nun andere Optionen geprüft werden. Dabei liegt der Standort in unmittelbarer Nähe zu streng geschützten Naturräumen, zum Beispiel zum Nationalpark Wattenmeer. Hier werden wir auch in Zukunft genau hinschauen.

Doch getrieben von der US-Regierung und der Erdgaslobby, setzen Frau Merkel und Wirtschaftsminister Altmaier alles daran, den Bau der beiden anderen Terminals so schnell wie möglich durchzudrücken. Wirtschaftsminister Altmaier schafft immer neue Subventionen für die Investoren der Flüssigerdgas-Terminals: Er befreite die Gas-Lobby von den Kosten für den Anschluss der Terminals an das Gasnetz, damit nicht sie, sondern wir Verbraucher*innen zahlen müssen: Anfangs über 200 Millionen Euro, weitere 600 Millionen Euro für den Ausbau des Gasnetzes! Finanzminister Scholz bot der US-Regierung eine Milliarde Euro Steuergeld für den Bau der LNG-Terminals an.

Wir müssen uns jetzt gegen den Druck der mächtigen Gas-Lobby stemmen und den Import von schmutzigem Gas aus den USA verhindern. Bitte helfen Sie uns heute dabei mit Ihrer Spende oder Fördermitgliedschaft!

Mit den Fracking-Terminals will sich Deutschland freikaufen von amerikanischen Strafzöllen auf deutsche Auto-Importe und hofft den transatlantischen Handelsstreit mit den USA zu beenden. Allein aus Deutschland wurden zuletzt fast eine halbe Million Pkw in die USA exportiert. Entsprechend groß ist die Nervosität in der Branche. Wie nicht anders zu erwarten, treten Merkel und Altmaier die Klimaziele in die Tonne und legen schützend die Hand über die deutsche Autoindustrie. Wenn es nach ihnen geht, wird so schnell wie möglich mit dem Bau der Terminals in Brunsbüttel, Wilhelmshaven und Stade an der deutschen Nordseeküste begonnen.

Fracking-Gas ist genauso klimaschädlich wie Kohle. Beim Fracking brechen gigantische Anlagen die tiefen Erdschichten mit einem Chemiecocktail auf, damit sie das Erdgas freigeben. Dieser Raubbau zerstört sensible Landschaften, verseucht das Grundwasser und verursacht sogar Erdbeben.

Wie schon mit der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 schafft die Bundesregierung neue Kapazitäten zum Import fossiler Energien, anstatt uns vom Importgas aus den USA und Russland unabhängig zu machen. Wir müssen verhindern, dass Deutschland dieses klima- und umweltschädliche Gas importiert. Die deutschen Gaskunden dürfen nicht für die Subventionierung einer absolut unnötigen und gestrigen Technologie bezahlen. Bitte unterstützen Sie uns dabei!

Wir konnten gemeinsam mit engagierten Menschen lokale Bürgerinitiativen gründen, um vor Ort einen starken und lauten Protest gegen das Vorhaben zu etablieren. Außerdem haben wir ein Gutachten erstellen lassen und Brisantes aufgedeckt: Das geplante LNG-Terminal ist für Brunsbüttel brandgefährlich. Es soll neben dem Wohngebiet Brunsbüttelkoog, dem Atomkraftwerk-Brunsbüttel mit Zwischenlager für radioaktive Abfälle, einem Chemiepark sowie einer Verbrennungsanlage für Sondermüll entstehen. Ein gleich mehrfacher Wahnsinn!

Mit unserem Gutachten haben wir bereits eine wichtige Debatte über die Gefährlichkeit des Terminals – und somit des gesamten Vorhabens – ausgelöst. Für die geplante Anlage in Brunsbüttel ist der Zeitplan völlig zusammengebrochen. Nachdem wir unsere Argumente veröffentlicht haben, war es den Investoren bis heute nicht möglich, den Antrag zur Genehmigung des Terminals zu stellen. Auch das Projekt in Stade ist zurückgeworfen. Denn die Macher des Projektes konnten immer noch keine konkreten Pläne vorlegen. Und den Bau des Terminals in Wilhelmshaven konnten wir bereits mit unserem Protest verhindern.

  • Wir bereiten uns derzeit mit Rechtsgutachten auf Klagen gegen alle Terminals vor. Das ist ein aufwändiger und teurer Weg, aber der erfolgversprechendste. Das Ergebnis der Gutachten: Die Anlagen sind nicht genehmigungsfähig, die Pläne müssen und können rechtlich gestoppt werden!
  • Wir helfen den betroffenen Menschen vor Ort und unterstützen die Proteste der Bürgerinitiativen mit rechtlichem Beistand, Informationen und finanziellen Ressourcen.
  • Wir leisten hartnäckig Überzeugungsarbeit bei Bürgermeistern, Landrätinnen und Abgeordneten in den betroffenen Regionen: Diese Terminals sind kein Beitrag zur Energiewende!
  • Wir machen in Berlin, in den Landeshauptstädten und auf den Sozialen Medien mit Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit Druck auf die Politik. Mittlerweile haben sich bereits über 130.000 Menschen unseren Protestaktionen angeschlossen. Denn die Verbraucher*innen müssen erfahren, was ihnen hier teuer untergejubelt werden soll – und welche Folgen das für Artenschutz, Sicherheit und Klimaschutz hat!

Bitte helfen Sie uns dabei mit Ihrer Spende oder Fördermitgliedschaft. Nur mit Ihrer Hilfe können wir diesen langwierigen Kampf gewinnen – gegen Fracking-Gas aus den USA, für die Energiewende und für unser Klima.

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terminal lng at night, Swinoujscie, Poland© Mike Mareen/Fotolia
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Liebe Spenderinnen und Spender, wenn Sie Ihre Spende noch im Jahr 2020 steuerlich absetzen möchten, beachten Sie bitte folgende Hinweise:

  • Beiträge für neu abgeschlossene Fördermitgliedschaften oder Patenschaften, die bis zum 13. Dezember 2020 bei uns eingehen, werden noch in diesem Jahr eingezogen und verbucht.
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  • Spenden per Sofort-Überweisung, die bis zum 29. Dezember 2020 mittags getätigt werden, kommen noch in diesem Jahr bei uns an.
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