Auf dem Weg zu grünen Schulhöfen

Die zehn ausgezeichneten Umsetzungsschulen im Rahmen des Projekts „10 grüne Schulhöfe für Thüringen“ haben schon einiges auf den Weg gebracht. Um die zehn Schulen möglichst effizient mit dem notwendigen Wissen für ihre naturnahe und partizipative Schulhofplanung und -umgestaltung auszustatten, organisierte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) drei Workshops. Die eintägigen, sehr praxisnah konzipierten Veranstaltungen fanden in drei der geförderten Schulen statt. Referent*innen und Expert*innen u.a. für naturnahe Schulhofgestaltung, für Fundraising oder von der Unfallkasse Thüringen unterstützten mit Vorträgen und fachlicher und methodischer Beratung und stehen den Schulen auch weiterhin für Fragen zur Verfügung. Die verschiedenen Vertreter*innen der Schulen (Schulleitungen, Lehrkräfte, Sozialarbeiter *innen und Schülersprecher*innen) tauschten ihre Erfahrungen aus und konnten sich ein Bild von anderen Schulen, Schulkonzepten, Schulhöfen sowie von den Ideen der geplanten Schulhofumgestaltungen machen.

© DUH

Der erste Workshop „Das Grün auf Schulhöfen“ in der Kolping-Schule in Erfurt im Dezember 2018 widmete sich hauptsächlich folgenden Fragen: Wie kann der Weg zu einer naturnahen Schulhofumgestaltung aussehen? Wie muss die Zusammenarbeit mit Schulträgern und der Kommune laufen? Die DUH gab Einblicke in Best Practice-Modelle aus ihren bundesweiten Schulhofwettbewerben. Mitglieder von Naturgarten e.V. verwiesen darauf, sich am Dillinger Modell und an weiteren Modellen mit Unterstützung von Fachplaner*innen zu orientieren.

© DUH

Der zweite Workshop „Auf vielen Schultern verteilen – gemeinsam Projekte planen und umsetzen“ fand in der Kaleidoskop-Schule in Jena-Lobeda statt. Die Frage, wie Schulen ein Unterstützernetzwerk im Quartier aktivieren können (Lehrer*innen, Eltern, Anwohner*innen, Vereine, Unternehmen etc.), wurde mit Kreativitätsmethoden und Methoden der partizipativen Schulhofplanung gemeinsam erarbeitet. Diese wurden im Nachhinein im Projektunterricht und in Schulversammlungen in einzelnen Schulen erfolgreich erprobt.

© DUH

Die Frage nach einer gelungenen Öffentlichkeitsarbeit bei der Schulhofumgestaltung, einer erfolgreichen Akquise für weitere Teilprojekte, einer langfristigen Pflege der Schulhof- und Spielplatzsicherheit sowie der Absicherung der Elternmitarbeit in schulischen Umsetzungs- und Instandhaltungsprozessen waren Schwerpunkte im dritten Workshop mit dem Titel „Die Vielfalt an den 10 Schulen entdecken! – von Akquise bis Sicherheit“ im April im Pestalozzi-Gymnasium in Stadtroda. Wie in den beiden ersten Workshops berichteten die zehn Schulen mittels Plakaten, Modellen, Planzeichnungen oder Power-Point-Präsentationen über den aktuellen Zwischenstand, über Erfolge, über Schwierigkeiten und Stolpersteine – und auch über Möglichkeiten, diese zu „überspringen“ oder ganz kreativ bzw. mit einem guten Netzwerk damit umzugehen.

Kontakt

Copyright: © Steffen Holzmann

Astrid Hölzer
Projektmanagerin Kommunaler Umweltschutz
Tel.: 0175 5054898
E-Mail: Mail schreiben

Förderer:

Dieses Projekt wird vom Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz mit Mitteln des Freistaats Thüringen gefördert.

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