Todesfalle oder Blütenparadies?
Jetzt Schmetterlinge retten:

Pestizide stoppen - Schmetterlinge retten!

Ob farbenfrohe Schmetterlinge oder geheimnisvolle Nachtfalter – sie gehören zu unseren faszinierendsten und vielfältigsten Insekten. Doch intensive Landwirtschaft, Überdüngung und Pestizideinsatz töten diese wertvollen Arten! Sie verschwinden einfach aus unseren Blumengärten, von Ackerrandstreifen oder Waldwiesen. Sowohl die Anzahl der Arten, als auch die Anzahl der Individuen geht drastisch zurück. Jede zehnte Schmetterlingsart ist vom Aussterben bedroht! Die Ursachen dafür sind wissenschaftlich in über 800 Studien bewiesen:

...bedrohen den Bestand von Schmetterlingen mindestens ebenso stark wie die fortschreitende Vernichtung ihres Lebensraums. Sie sind 5-10.000 mal giftiger als das seit vielen Jahren verbotene DDT. Sie durchdringen die ganze Pflanze bis in die Blüten. Hier werden sie von Insekten aufgenommen, wirken als Nervengift und schädigen Geruchs- und Orientierungssinn. Sie gelangen sogar in die Umwelt jenseits der Felder – unkontrolliert und dauerhaft – und somit bis auf unsere Teller!

Weitere Informationen zu Pestiziden und wie diese unsichtbaren Gifte auf unsere Umwelt wirken finden Sie hier.

...führt zum Verlust von Lebensräumen. Große Monokulturen in Land- und Forstwirtschaft sind eine karge Wüste für Schmetterlinge und andere Insekten. Hier finden sie einfach keine Nahrung. Besonders betroffen sind Schmetterlingsarten, die an einen bestimmten Landschaftstyp oder eine spezielle Nahrungsquelle gebunden sind – wie zum Beispiel der Aurorafalter oder der Stachelbeerspanner.

...fördert den Wuchs von Gräsern und verdrängt somit überlebenswichtige Futterpflanzen für Raupen und Falter wie den Schwalbenschwanz oder die Goldene Acht. Dadurch verhungern diese wichtigen und auch schönen Bestäuber einfach.

Am 27.04.2018 haben die EU-Länder ein Teilverbot von Neonikotinoiden beschlossen. Das ist ein ganz wichtiger erster Schritt. Aber wir müssen dranbleiben, damit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ihre Versprechen wirklich hält und jetzt nicht aufhört, sich für Schmetterlinge, Bienen und Co. stark zu machen. Gerade jetzt ist es nötiger denn je, den Druck zu verstärken. Bitte unterstützen Sie uns dabei!

Wir werden die Bundesregierung ganz gezielt unter Druck setzen und sie auffordern, sich an ihre Zusagen im Koalitionsvertrag zu halten. Neben einem EU-weiten Verbot der insektenschädlichen Neonikotinoide braucht es vor allem auch ein übergreifendes Pestizidreduktions-Programm für Deutschland. Maßnahmen wie ein Anwendungsverbot von Glyphosat für schutzbedürftige Flächen, ein Verbot der Neonikotinoide, aber auch ein verbessertes Zulassungsverfahren für neue Pestizide mit vorheriger Umweltverträglichkeitsprüfung, müssen Teil des Programms sein.

Was viele Menschen nicht wissen: Schmetterlinge reagieren besonders empfindlich auf Umweltbelastungen und gelten daher als Bioindikatoren („Zeigertierchen“). Sie zeigen uns ganz klar an, wie stark nicht nur sie selbst, sondern auch viele weitere Tier- und Pflanzenarten bedroht sind: Bienen, weitere Bestäuber, Regenwürmer oder insektenfressende Vögel wie die Amsel oder das Rotkehlchen.

Genau deshalb werden wir weiter für den Schutz der Schmetterlinge als Symbol für viele bedrohte Arten und Lebensräume kämpfen. Wir wollen:

  1. Dass Neonikotinoide und gesundheitsschädliche Pflanzengifte wie Glyphosat EU-weit nicht mehr zugelassen werden. Für Deutschland brauchen wir ein Sofortverbot!
  2. Dass die Bundesregierung ein umfassendes nationales Pestizidreduktions-Programm verabschiedet, damit die Agrarindustrie nicht einfach auf andere Insekten- oder Pflanzengifte ausweichen kann.
  3. Dass das Pestizid-Zulassungsverfahren reformiert wird: Hersteller sollen nachweisen müssen, wie ein Pestizid auf wildlebende Bestäuber-Insekten, aber auch auf die menschliche Gesundheit wirkt.

Bitte unterstützen Sie diese wichtige politische Arbeit mit einer Spende oder noch wirksamer mit einer Schmetterlings-Patenschaft. Vielen Dank!

Verschenken Sie eine Schmetterlings-Patenschaft und machen Sie Ihren Lieben eine Freude.

Die ersten 100 Schmetterlings-Paten erhalten als Dankeschön unsere Bio-Kräutersamen für die Fensterbank!

Urkunde und Samentütchen für Schmetterlingspaten
© DUH-Montage, Alexandra/Fotolia
Bedrohte Schmetterlingsart: Lungenenzian-Ameisenbläuling
Zwei Drittel unserer Tagfalter und die Hälfte unserer Nachtfalter sind gefährdet. Auch der Lungenenzian-Ameisenbläuling gehört zu den bedrohten Arten.© pixabay
Bedrohte Schmetterlingsart: Aurorafalter
Die intensive Landwirtschaft raubt Schmetterlingen ihre Lebensgrundlage. Besonders betroffen ist zum Beispiel der Aurorafalter, denn er ist an eine bestimmte Nahrungsquelle gebunden.© pixabay
Bedrohte Schmetterlingsart: Schachbrettfalter
Die konventionelle Landwirtschaft bedroht unsere Schmetterlinge, wie zum Beispiel den Schachbrettfalter. Er zählt zu den bedrohten Arten.© pixabay
Bedrohte Schmetterlingsart: Hauhechel-Bläuling
Viele Schmetterlingsarten sind auf spezielle Pflanzen angewiesen. Die Raupen des Hauhechel-Bläulings brauchen den Sichel-Schneckenklee oder den Dornigen Hauhechel.© pixabay
Bedrohte Schmetterlingsart: Schwalbenschwanz
Erwachsene Schwalbenschwänze benötigen die Kartäuser-Nelke und den Gewöhnlichen Natternkopf. Doch die konventionelle Landwirtschaft zerstört genau diese Lebensgrundlagen.© pixabay
Bedrohte Schmetterlingsart: Taubenschwänzchen
Unsere Kinder entdecken heutzutage immer weniger Schmetterlinge. Auch das Taubenschwänzchen sieht man immer seltener. © pixabay

Das können Sie daheim für die Schmetterlinge tun

1Heimische Pflanzen

Für die Eiablage und die Raupen braucht es die passenden heimischen Pflanzen. Statt Exoten und Koniferen benötigen die Tiere Disteln, Brennnesseln, Klee sowie Brombeer- und Himbeersträucher, die Sie im Randbereich Ihres Gartens stehen lassen können.

2Ungefüllt blühende Blumen

Bestäuber wie die Schmetterlinge brauchen ungefüllt blühende Blumen wie Fetthenne, Rittersporn, Fingerhut oder Nachtkerze als Nahrungsquelle. Auch eine bunte Vielfalt verschiedener Wildblumen bietet reichlich Nahrung und sieht dazu noch schön aus.

3Vielfalt

Gärten, die nur aus Rasen, Fichten und Thuja-Hecken bestehen, eignen sich nicht für Schmetterlinge. Pflanzen Sie mehr Blühpflanzen, denn diese bieten Insekten Pollen und Nektar.

4Alles, was duftet

Schmetterlinge mögen alles, was duftet. Auf die nektararmen Geranien und andere Exoten sollten Sie jedoch verzichten. Lassen Sie Ihre Küchenkräuter blühen. Oregano- und Thymian-Blüten duften wunderbar und sind gute Futterspender für Schmetterlinge.

Die vollständige Liste unserer Tipps finden Sie in unserem Faltblatt. Wer einen Garten oder Balkon hat, kann so selbst einen kleinen Teil zum Schutz der Schmetterlinge beitragen. Die wirklich großen Veränderungen erreichen wir jedoch nur auf politischem Wege. Bitte unterstützen Sie uns dabei!

Weitere Informationen

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