Ein Traktor versprüht Pestizide auf einem Weinfeld.
Schluss mit giftigen Pestiziden!

Fordern Sie jetzt mit uns von der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner: Schluss mit Pestiziden und der Vergiftung unserer Schmetterlinge! Neonikotinoide müssen jetzt verboten werden.

Ein Drittel aller Schmetterlingsarten Deutschlands stehen bereits auf der Roten Liste. Schuld daran sind vor allem Neonikotinoide, die unsere Schmetterlinge vergiften. In diesem Frühjahr wird auf EU-Ebene über ein Verbot von Neonikotinoiden abgestimmt. Wie das Ganze ausgeht, hängt von der Stimme der Mitgliedsstaaten ab. Schreiben Sie jetzt Ihre Protestmail an Julia Klöckner, damit sie für ein Verbot dieser giftigen Pestizide stimmt. Wir müssen verhindern, dass sie, wie ihr Vorgänger Christian Schmidt bei Glyphosat, die falsche Entscheidung trifft. So einen Alleingang darf es auf keinen Fall noch einmal geben!

Gerade Neonikotinoide sind besonders gefährlich für Schmetterlinge, aber auch für viele andere sensible Insekten und letztendlich auch für uns Menschen. Sie sind bis zu 7.000-mal giftiger als das längst verbotene Pestizid DDT. Das perfide: auch geringste Dosen machen Insekten krank und schädigen z.B. ihr Immunsystem. Das Gift der Neonikotinoide durchdringt die Pflanze bis in die Blüten und wirkt wie ein Nervengift. Und Neonikotinoide gelangen sogar in unsere Naturschutzgebiete jenseits der Felder!

Weitere Informationen zu Pestiziden und wie sie auf unsere Umwelt wirken, finden Sie hier.

Schmetterlinge reagieren besonders empfindlich auf Umweltbelastungen und gelten daher als „Zeigertierchen“. Sie zeigen, wie stark nicht nur sie selbst, sondern auch viele weitere Tier- und Pflanzenarten bedroht sind. Genau deshalb müssen wir weiter für den Schutz der Schmetterlinge als Symbol für viele bedrohte Arten und Lebensräume kämpfen. Wir wollen:

  1. Dass Neonikotinoide und gesundheitsschädliche Pflanzengifte wie Glyphosat EU-weit nicht mehr zugelassen werden. Für Deutschland brauchen wir ein Sofortverbot, denn trotz aller Ankündigungen eines Teilverbotes durch die EU ist ihr Einsatz bei uns kaum zurückgegangen!
  2. Dass die Bundesregierung ein umfassendes nationales Pestizidreduktions-Programm verabschiedet, damit die Agrarindustrie nicht einfach auf andere Insekten- oder Pflanzengifte ausweichen kann.
  3. Dass das Pestizid-Zulassungsverfahren reformiert wird: Hersteller sollen nachweisen müssen, wie ein Pestizid auf wildlebende Bestäuber-Insekten und auch auf die menschliche Gesundheit wirkt.

Wir müssen die Bundesregierung jetzt unter Druck setzen und sie auffordern, sich ganz konkret für den Schutz der Schmetterlinge einzusetzen: Damit wir auch in Zukunft noch die Gaukler der Lüfte in unserem Garten oder auf Waldwiesen bestaunen können. Bitte machen Sie mit und schreiben Sie Ihre Protestmail an Julia Klöckner. Herzlichen Dank!

Jetzt mitmachen und die Aktion per E-Mail unterzeichnen!
Damit Sie erfahren, ob diese Aktion erfolgreich war, speichern wir Ihre Daten und würden wir Sie gerne per E-Mail-Newsletter, Telefon oder Post über den weiteren Verlauf dieser Petition und die Arbeit der DUH informieren. Das detaillierte Vorgehen finden Sie in den Datenschutzhinweisen. Ihre Einwilligung können Sie natürlich jederzeit widerrufen.

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. nimmt den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten sehr ernst.
Allgemeine Informationen über unsere Grundsätze finden Sie hier.

Für Petitionen und E-Mail-Aktionen der Deutschen Umwelthilfe e.V. gilt darüber hinaus:

  • wir erheben die für die Durchführung der Aktion notwendigen Daten
  • in diesem Rahmen werden die notwendigen Daten auch an die jeweiligen Adressaten, z. B. Behörden, Politiker, o. a. weitergegeben, was das Petitionsrecht (Art. 17 GG) verlangt, um sicherzustellen, dass nur tatsächlich existierende Personen teilnehmen
  • Ihre personenbezogenen Daten werden nicht in den allgemeinen Adresshandel weitergegeben, noch an andere Unternehmen oder Organisationen verkauft oder vermietet
  • wenn Sie sich für den Erhalt von Informationen der Deutschen Umwelthilfe e.V. entschieden haben, erhalten Sie diese per Post, E-Mail oder Telefon direkt von uns; sollte dafür die Zusammenarbeit mit einem Dienstleister notwendig sein, erhält dieser ggf. auch Ihre personenbezogenen Daten – wir stellen dabei sicher, dass solche Dienstleister nur die für die jeweilige Aufgabe notwendigen Daten erhalten, diese nur für erlaubte und beauftragte Zwecke einsetzen und die Vorgaben des Datenschutzrechts zwingend einhalten
  • in den Informationen werden Sie über alle Aktivitäten der Deutschen Umwelthilfe e.V. informiert, ggf. auch darüber wie Sie uns weitergehend unterstützen können. z. B. durch Spenden
  • Sie können den Erhalt der Informationen jederzeit unter www.duh.de/opt-out widerrufen

So sieht Ihre Protestmail dann aus:

Betreff: Schluss mit Pestiziden und der Vergiftung unserer Schmetterlinge!

Sehr geehrte Frau Klöckner,

zwei Drittel unserer Tagfalter und die Hälfte unserer Nachtfalter sind bereits gefährdet. Schuld daran ist vor allem der übermäßige Einsatz von Pestiziden, vor allem Neonikotinoiden, in der Landwirtschaft. Neonikotinoide sind bis zu 7.000-mal giftiger als das längst verbotene DDT und vergiften unsere Schmetterlinge.  Auch geringste Dosen machen diese farbenfrohen Insekten krank. Damit muss endlich Schluss sein! Ich fordere Sie auf, sich für ein Verbot von Neonikotinoiden einzusetzen und konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um unsere Schmetterlinge zu schützen:

  1. Neonikotinoide und gesundheitsschädliche Pflanzengifte wie Glyphosat dürfen EU-weit nicht mehr zugelassen werden. Für Deutschland brauchen wir ein Sofortverbot!
  2. Die Bundesregierung muss ein umfassendes nationales Pestizidreduktions-Programm verabschieden, damit die Agrarindustrie nicht einfach auf andere Insekten- oder Pflanzengifte ausweichen kann.
  3. Das Pestizid-Zulassungsverfahren muss reformiert werden: Hersteller sollen nachweisen müssen, wie ein Pestizid auf wildlebende Bestäuber-Insekten und auch auf die menschliche Gesundheit wirkt.

Im Frühjahr werden Sie auf EU-Ebene über die Zukunft von Neonikotinoiden abstimmen. Sie haben es in der Hand! Ich fordere Sie auf, die richtige Entscheidung für Deutschland zu treffen und für ein Verbot dieser giftigen Pestizide zu stimmen. Begehen Sie nicht den gleichen Fehler, wie Ihr Vorgänger Christian Schmidt im Fall Glyphosat. So einen Alleingang darf es nicht noch einmal geben!

Frau Klöckner, Sie haben jetzt die Chance zu zeigen, dass Ihnen das Sterben der Schmetterlinge nicht egal ist. Setzen Sie sich für ein Verbot von Pestiziden und den Schutz der Schmetterlinge ein!

"An dieser Stelle steht dann Ihr persönlicher Kommentar, den Sie beim Unterschreiben eingeben können."

Mit freundlichen Grüßen

Jetzt unterschreiben

"Jetzt gibt es die Chance, Neonikotinoide aus unserer Umwelt zu entfernen, indem die EU sie ein für allemal verbietet. Bitte unterstützen Sie unsere Forderungen!"

Dr. Robert Trusch, Schmetterlingsforscher

Bitten unterstützen Sie unseren Kampf gegen Pestizide als Schmetterlings-Pate!

Urkunde und Samentütchen für Schmetterlingspaten
© DUH-Montage, Alexandra/Fotolia
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