Ein Traktor versprüht Pestizide auf einem Weinfeld.
Schluss mit giftigen Pestiziden!

Schreiben Sie Ihre Protestmail an Julia Klöckner: Schluss mit Pestiziden und der Vergiftung unserer Schmetterlinge!

Sehr geehrte Frau Klöckner,

zwei Drittel unserer Tagfalter und die Hälfte unserer Nachtfalter sind bereits gefährdet. Schuld daran ist vor allem der übermäßige Einsatz von Pestiziden, vor allem Neonikotinoiden, in der Landwirtschaft. Auch geringste Dosen machen diese farbenfrohen Insekten krank. Ich fordere Sie deshalb auf, sich für konkrete Schutzmaßnahmen für Schmetterlinge einzusetzen:

(1.) Neonikotinoide und gesundheitsschädliche Pflanzengifte wie Glyphosat dürfen EU-weit nicht mehr zugelassen werden. Für Deutschland brauchen wir ein Sofortverbot. (2.) Die Bundesregierung muss ein umfassendes nationales Pestizidreduktions-Programm verabschieden, damit die Agrarindustrie nicht einfach auf andere Insekten- oder Pflanzengifte ausweichen kann. (3.) Das Pestizid-Zulassungsverfahren muss reformiert werden: Hersteller sollen nachweisen müssen, wie ein Pestizid auf wildlebende Bestäuber-Insekten und auch auf die menschliche Gesundheit wirkt.

Frau Klöckner, Sie haben jetzt die Chance zu zeigen, dass Ihnen das Sterben der Schmetterlinge nicht egal ist. Setzen Sie sich für ein wirklich umfassendes Verbot von Pestiziden und den Schutz der Schmetterlinge ein! Herzlichen Dank.

"An dieser Stelle steht dann Ihr persönlicher Kommentar, den Sie beim Unterschreiben eingeben können."

Mit freundlichen Grüßen

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Ein Drittel aller Schmetterlingsarten Deutschlands stehen bereits auf der Roten Liste. Schuld daran sind vor allem Neonikotinoide, die unsere Schmetterlinge vergiften. Am 27.04.2018 haben die EU-Länder ein Teilverbot von Neonikotinoiden beschlossen. Das ist ein ganz wichtiger erster Schritt. Aber wir müssen dranbleiben, damit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ihre Versprechen wirklich hält und jetzt nicht aufhört, sich für Schmetterlinge, Bienen und Co. stark zu machen. Schreiben Sie deshalb jetzt Ihre Protestmail an Julia Klöckner und nehmen Sie die Ministerin beim Wort!

Gerade Neonikotinoide sind besonders gefährlich für Schmetterlinge, aber auch für viele andere sensible Insekten und letztendlich auch für uns Menschen. Sie sind bis zu 7.000-mal giftiger als das längst verbotene Pestizid DDT. Das perfide: auch geringste Dosen machen Insekten krank und schädigen z.B. ihr Immunsystem. Das Gift der Neonikotinoide durchdringt die Pflanze bis in die Blüten und wirkt wie ein Nervengift. Und Neonikotinoide gelangen sogar in unsere Naturschutzgebiete jenseits der Felder!

Weitere Informationen zu Pestiziden und wie sie auf unsere Umwelt wirken, finden Sie hier.

Schmetterlinge reagieren besonders empfindlich auf Umweltbelastungen und gelten daher als „Zeigertierchen“. Sie zeigen, wie stark nicht nur sie selbst, sondern auch viele weitere Tier- und Pflanzenarten bedroht sind. Genau deshalb müssen wir weiter für den Schutz der Schmetterlinge als Symbol für viele bedrohte Arten und Lebensräume kämpfen. Wir wollen:

  1. Dass Neonikotinoide und gesundheitsschädliche Pflanzengifte wie Glyphosat EU-weit nicht mehr zugelassen werden. Für Deutschland brauchen wir ein Sofortverbot, denn trotz aller Ankündigungen eines Teilverbotes durch die EU ist ihr Einsatz bei uns kaum zurückgegangen!
  2. Dass die Bundesregierung ein umfassendes nationales Pestizidreduktions-Programm verabschiedet, damit die Agrarindustrie nicht einfach auf andere Insekten- oder Pflanzengifte ausweichen kann.
  3. Dass das Pestizid-Zulassungsverfahren reformiert wird: Hersteller sollen nachweisen müssen, wie ein Pestizid auf wildlebende Bestäuber-Insekten und auch auf die menschliche Gesundheit wirkt.

Wir müssen die Bundesregierung jetzt unter Druck setzen und sie auffordern, sich ganz konkret für den Schutz der Schmetterlinge einzusetzen: Damit wir auch in Zukunft noch die Gaukler der Lüfte in unserem Garten oder auf Waldwiesen bestaunen können. Bitte machen Sie mit und schreiben Sie Ihre Protestmail an Julia Klöckner. Herzlichen Dank!

Am 10. Oktober 2018 waren wir mit Schmetterlingsforscher Dr. Robert Trusch und unserem Geschäftsführer Sascha Müller-Kraenner beim Nationalen Forum für biologische Vielfalt, um 150.000 Petitions-Unterschriften gegen Pestizide an Julia Klöckner zu übergeben. Aber sie hat ihre Teilnahme kurzfristig abgesagt! Bitte unterstützen Sie uns deshalb jetzt noch mit Ihrer persönlichen Protestmail an die Landwirtschaftsministerin! Vielen Dank.

"Frau Klöckner, kämpfen Sie JETZT für ein Sofortverbot dieser Pestizide und sorgen Sie dafür, dass die Agrarindustrie nicht anschließend auf ähnliche giftige Substanzen ausweichen kann!"

Marion Kracht, Schauspielerin

Bitte unterstützen Sie unseren Kampf gegen Pestizide als Schmetterlings-Pate!

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