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Pressemitteilung

Umweltsenator fordert Dieselpartikelfilter

Freitag, 04.06.2004

Deutsche Umwelthilfe: Öffentliche Verkehrsbetriebe in der Pflicht

Busse in Bremen weiterhin ohne Filter!

4. Juni 2004: "Dieselfahrzeuge müssen sauberer werden," sagte Jens Eckhoff, Bremer Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, in der letzten Maiwoche 2004 gegenüber der Presse. Zeitgleich lehnen die Bremer Verkehrsbetriebe Dieselrußfilter für ihre Busse bislang ab. "Angesichts von 14.000 Menschen, die in Deutschland jedes Jahr vorzeitig an den Folgen von Rußpartikeln sterben, ist dieser Widerspruch zwischen Politik und Praxis wie in Bremen und vielen anderen Städten nicht akzeptabel," so Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe. "Die öffentlich geführten Verkehrsbetriebe sind in der Pflicht. Ihr Vorbild - auch für Pkw-Halter - ist von entscheidender Bedeutung."

Eckhoff hatte seine Unterstützung für einen Antrag im Bundesrat bekannt gegeben, der kurzfristig steuerliche und wirtschaftliche Anreize für Dieselrußfilter auf den Weg bringen soll. "Dafür sind wir dem Umweltsenator dankbar", so Jürgen Resch. "Ihre volle Wirkung zeigt diese Initiative aber erst, wenn die öffentliche Hand mit begleitenden Maßnahmen an ihren eigenen Fahrzeugen aktiv wird."

 

Die Kosten für die Nachrüstung oder den Einbau der Filter bei Neufahrzeugen betragen weniger als zwei Prozent der Kaufsumme eines Busses. "Es gibt wenige Gesundheitsgefährdungen in unseren Städten, bei denen der Erfolg für den Schutz der Gesundheit so eindeutig und so kostengünstig zu erzielen ist wie beim Dieselruß", erläutert Jürgen Resch. "Den Gesundheitsschutz für die Bürger nur allein wirtschaftlichen Interessen unterzuordnen, halten wir für nicht vertretbar."

 

Mit einer bundesweiten Aufklärungs- und Sensibilisierungskampagne werben Umwelt- und Verbraucherverbände sowie Verkehrsclubs derzeit in zahlreichen Städten für dieselbetriebene Schul- und Stadtbusse mit Rußfilter. Großformatige Plakate machen unter dem Motto "Rußfreie Busse, rußfreie Städte, rußfreie Menschen" auf den Zusammenhang zwischen Dieselrußpartikeln und Herz- sowie Atemwegserkrankungen aufmerksam. Das Umweltbundesamt hatte aus Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO ermittelt, dass 14.000 Deutsche vorzeitig an den Folgen von Rußpartikeln sterben.

Ansprechpartner für Rückfragen:

Thomas Giesinger

Deutsche Umwelthilfe e.V., Fritz-Reichle-Ring 4 ,78315 Radolfzell

Tel.: 07732- 15 07-26,

E-Mail: thomas.giesinger@bund.net

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