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Pressemitteilung

„KlimaStadtWerk“: Deutsche Umwelthilfe zeichnet Stadtwerke Radolfzell erneut als vorbildlichen Energieversorger aus

Dienstag, 24.05.2022 Dateien: 1

• Kommunaler Energieversorger erhält das Klimaschutzlabel für beispielhafte Projekte zur regenerativen Energieversorgung vor Ort

• Stadtwerke Radolfzell liefern mit Nahwärmenetz Blaupause für erneuerbare Wärmeversorgung im ländlichen Raum

• Barbara Metz: „Wer KlimaStadtWerk sein und bleiben will, muss aus fossilen Energieträgern aussteigen“

© Stadtwerke Radolfzell

Radolfzell, 24.5.2022: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) verleiht den Stadtwerken Radolfzell als erstem Stadtwerk Deutschlands zum zweiten Mal das Label „KlimaStadtWerk“. Damit würdigt die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation die innovativen und klimafreundlichen Lösungen des kommunalen Energieversorgers. Vor Ort werden rund 32.000 Kunden mit Strom, Gas, Wasser, Wärme, Mobilität und Internet versorgt.

Dazu Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH: „Seit vielen Jahren integrieren die Stadtwerke Radolfzell den Klimaschutz in allen relevanten Geschäftsbereichen. Damit beweisen die Stadtwerke eindrucksvoll ihre ökologische Ausrichtung. Die hohe Priorität des Klimaschutzes innerhalb des Unternehmens hat Vorbildcharakter. Wir freuen uns besonders, dass wir die Stadtwerke zum zweiten Mal auszeichnen können. Das ist ein Symbol für die Konsequenz, mit der die Stadtwerke Radolfzell den Ausbau Erneuerbarer Energien im Strom- wie im Wärmesektor vorantreiben. Wer ‚KlimaStadtWerk‘ sein und bleiben will, muss aus fossilen Energieträgern wie Erdgas aussteigen.“

So investieren die Stadtwerke Radolfzell nicht nur in den eigenen Ausbau Erneuerbarer Energien, sondern unterstützen auch Bürgerinnen und Bürger finanziell über ein Mieterstrommodell oder bei der Nutzung der eigenen Dachflächen für Photovoltaik-Anlagen. Mit dem Solarenergiedorf Liggeringen liefert der kommunale Energieversorger außerdem eine Blaupause für die erneuerbare Wärmeversorgung im ländlichen Raum. Vor Ort wurden bereits mehr als 100 Haushalte an das regenerative Nahwärmenetz, das aus Solarthermie und Biomasse gespeist wird, angeschlossen.

Andreas Reinhardt, Geschäftsführer der Stadtwerke Radolfzell: „Die erneute Auszeichnung als ‚KlimaStadtWerk‘ freut uns sehr und bestärkt uns darin, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Das Label sehen wir als Chance, unsere umfangreichen Klimaschutzaktivitäten weiter auszubauen. So wie im Bereich Mobilität: Hier wird das bestehende klimafreundliche Mobilitätsangebot in der Kernstadt und den Ortsteilen ideal durch ein engmaschiges Netz von Elektro-Ladesäulen und einem E-Carsharing-Modell ergänzt. Beide Angebote werden bereits jetzt gut von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen.“

Hintergrund:

Für die Vergabe des Labels führt die DUH eine Bestandsanalyse durch. In dieser erarbeitet und diskutiert die DUH gemeinsam mit den Stadtwerken die bisherigen Leistungen und Zielsetzungen aller relevanten Geschäftsbereiche. Der aktuelle Beitrag zum Klimaschutz und die daraus resultierenden Treibhausgasminderungen werden mit Hilfe eines Erfassungstools berechnet. Abschließend erhalten die Stadtwerke einen ausführlichen Bericht, in dem die Klimaschutzleistungen zusammengefasst und anhand eines Rasters bewertet werden. Entwickelt wurde die Idee zum Klimaschutzlabel für Stadtwerke im Projekt „KlimaStadtWerk“, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert wurde.

Kontakt:

Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin DUH
0170 7686923, metz@duh.de

Andreas Reinhardt, Geschäftsführer Stadtwerke Radolfzell
07732 8008100, andreas.reinhardt@stadtwerke-radolfzell.de

DUH-Newsroom:
030 2400867-20, presse@duh.de

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