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Pressemitteilung

Deutsche Umwelthilfe kündigt weitere Rechtsmittel gegen Weiterbau von Nord Stream 2 an

Freitag, 15.01.2021

• Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hat heute den Weiterbau der Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 in deutschen Gewässern genehmigt

• Natur- und Klimaschutzargumente der Deutschen Umwelthilfe bleiben unbeachtet, Bau in besonders sensibler Vogelrastzeit wird erlaubt

• Deutsche Umwelthilfe kündigt Rechtsmittel an, um im Eilverfahren den Weiterbau der Pipeline zu stoppen

© fotograupner - stock.adobe.com

Berlin, 15.1.2021: Zur heute erteilten Genehmigung des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie zum Weiterbau der Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 erklärt Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe:

„Die behördliche Entscheidung für den sofortigen Weiterbau von Nord Stream 2 ist unnötig, überhastet und ein Affront gegen die vielen Menschen in Deutschland, die sich für Klimaschutz einsetzen. In einem von beispielloser Intransparenz gekennzeichneten Verfahren wurden unsere massiven Bedenken zur Klimaschutz- und Naturschutzverträglichkeit des fossilen Mega-Projektes systematisch ausgeblendet und ignoriert. Ein Weiterbau der Pipeline mitten im Winter stellt eine massive Störung in einem der bedeutendsten Winterrastgebiete für Zugvögel in der gesamten Ostsee dar. Die Klimaauswirkungen der Pipeline, die das größte fossile Infrastrukturprojekt in Europa darstellt, wurden in die Entscheidung des BSH offenbar überhaupt nicht einbezogen. Wir werden deswegen umgehend weitere Rechtsmittel gegen diese Entscheidung einlegen und zeitnah Klage einreichen, um den Weiterbau der Nord Stream 2 Pipeline in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone zu stoppen.“

Kontakt:

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de

DUH-Pressestelle:

Matthias Walter, Marlen Bachmann, Thomas Grafe
030 2400867-20, presse@duh.de

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