Gegen die Plastikflut von Nestlé und Co.
Kämpfen Sie mit uns:

Wir stoppen Einweg-Plastik - mit Ihrer Hilfe!

Unser Planet ist voller Plastik. Egal ob im Eis der Arktis, in Quellbächen im Hochgebirge oder in unseren Meeren. Wo man auch hinsieht, unsere Umwelt wird zugemüllt mit Plastikflaschen, Einwegbechern, Plastiktüten und anderen Einwegverpackungen. Über 14.000 Tierarten sind bereits durch den Plastikmüll bedroht. Unsere Meerestiere verenden qualvoll mit dem Magen voller Plastikteile. Dagegen müssen wir uns wehren und zwar JETZT – mit Ihrer Hilfe! Unnötiges Einwegplastik wie Plastiktüten, Einweg-Plastikflaschen und Wegwerf-Getränkebecher müssen verboten werden!

Laut einer Studie der University of Newcastle nimmt jeder einzelne von uns bis zu 5 Gramm Mikroplastik pro Woche auf – das entspricht dem Gewicht einer Kreditkarte! Bis in unser Gehirn können die winzigen Plastikpartikel vordringen. Nicht auszumalen, welchen Schaden diese Mikropartikel langfristig in unserem Körper und dem unserer Kinder anrichten.

Konzerne wie Nestlé und Coca-Cola, große Handelsketten wie Aldi und Lidl ersticken uns förmlich mit immer mehr Einweg-Plastik. Denn die Herstellung von Plastikverpackungen ist bislang viel zu günstig. BASF & Co. verdienen Milliarden daran. Aber sie übernehmen keine Verantwortung für die verheerenden Umweltschäden und die langfristigen Gesundheitsfolgen. Die Zeche zahlt letztlich der Verbraucher. Wir alle.

Und genau deshalb müssen wir JETZT handeln! Die industriefreundliche Abfallpolitik der Bundesregierung muss ein Ende finden. Schluss mit unwirksamen Selbstverpflichtungen! Wir können nicht warten, bis in unseren Meeren mehr Plastikteile als Fische schwimmen und sich Mikro-Plastikteile in Tier und Mensch weiter ansammeln.

Mit Ihrer Unterstützung werden wir den Druck verstärken: Mit wirksamen Aktionen gegen Handels- und Industriekonzerne. Mit der Durchsetzung von Umwelt- und Verbrauchergesetzen gegen eine mächtige Einweg-Industrie. Und wenn die Behörden unsere Gesetze nicht einhalten, dann ziehen wir notfalls auch direkt gegen sie vor Gericht. Bitte helfen Sie uns dabei mit Ihrer Spende oder noch wirksamer als Fördermitglied.

Gegen folgende Dinge müssen wir jetzt vorgehen:

1Obst und Gemüse in Plastik und Pappe.

Diesen Einwegirrsinn beenden wir mit Ihrer Hilfe. Wir mischen uns gezielt in politische Prozesse ein, damit es verbindliche Ziele zur Müllvermeidung gibt. Wir haben bereits erreicht, dass Plastiktüten fast aus dem Handel verschwunden sind. Jetzt sind die Obst- und Gemüseverpackungen dran.

2Millionen Wegwerfbecher bei Großveranstaltungen.

Wir kämpfen gegen diese Verschwendung bei Fußballspielen, Festivals und Co. Wir konnten bereits Bayern München und Borussia Dortmund überzeugen, wiederverwendbare Mehrwegbecher einzusetzen. Derzeit sind wir am VfL Osnabrück dran. 2,3 Millionen Wegwerfbecher wurden durch unser Engagement allein in der Saison 2018/19 eingespart. 2020 wollen wir den Kölner Karneval umweltfreundlicher machen.

3Unnötige Einwegplastik-Verpackungen in deutschen Ämtern.

Es ist Zeit, dass deutsche Ämter plastikfrei werden. Wir werden Gespräche mit allen Bundes- und Landesbehörden führen und allen über 11.000 Städten und Gemeinden konkrete Handlungsleitfäden zur Abfallvermeidung an die Hand geben.

4Drei Milliarden Einweg-Coffee-to-go-Becher jedes Jahr in Deutschland.

Wir wollen flächendeckende Kaffeebecher-Pfandsysteme – Einwegbecher müssen die belächelten Exoten werden. Mit der deutschlandweiten Kampagne „Sei ein Becherheld!“ haben wir es als Erste geschafft, Mehrwegsysteme in die Anwendung zu bringen. Aber solche Erfolge kosten uns viel Überzeugungsarbeit bei Politik, Ämtern, Kommunen und auch Unternehmen. Das können wir ohne Ihre Unterstützung nicht leisten.

5Coca-Cola, Aldi und Co. kämpfen gegen Mehrweg.

Wir stemmen uns seit über 30 Jahren erfolgreich dagegen. Für Getränkeverpackungen haben wir im neuen Verpackungsgesetz bereits eine Mehrwegquote von 70% erreicht. Doch leider nur auf dem Papier. Effektiv liegt die Mehrwegquote derzeit bei nur 43%! Deshalb müssen wir notfalls auch rechtlich durchsetzen, dass Abfüller und Händler das gesetzliche Mehrwegziel wirklich einhalten. Außerdem wollen wir Mehrweg ausweiten: Egal ob Lebensmittel an der Frischetheke, Konserven oder Reinigungsmittel – Mehrweg ist möglich. Packen wir es an!

Wir setzen uns seit Jahren für nachhaltige Mehrweg-Systeme ein.© Ann-Kathrin Marggraf
Zahlreiche Wale und andere Tiere verenden mit dem Magen voller Plastik.© Colette/ Fotolia
Plastiktüte war gestern! Es gibt zahlreiche nachhaltige Mehrweg-Alternativen.© broenstrup/DUH
Mit unserer Kampagne 'Sei ein Becherheld!' fordern wir den Umstieg auf nachhaltige Mehrwegbecher.© Markus Bachmann
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Mit einer Petition konnten wir den BVB überzeugen, auf nachhaltige Mehrweg-Becher zu setzen.© Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA
Wir wollen nicht, dass in unseren Meeren mehr Plastikteile als Fische schwimmen.© Jag czl/Fotolia
Gemeinsam mit Schauspieler Hannes Jaenicke fordern wir die Bundesregierung auf, Maßnahmen gegen die Plastikflut zu ergreifen.© DUH
Meere, Seen, Parks und Co. ersticken an der Plastikflut.© vladimirfloyd - Fotolia
Der FC Bayern setzt auf nachhaltige Mehrwegbecher im Stadion.© FC Bayern München e.V.
Meerestiere verheddern sich in Plastikteilen oder verwechseln diese mit Nahrung.© Kanna Jones/Marine Photobank
Sei ein Becherheld! Wegwerfbecher sind von gestern.
Tomaten in der Plastikverpackung, die Kinderzeitschrift im Foliensack und vieles mehr sind traurige Realität in Supermärkten und Co.© DUH
Gemeinsam mit dem Plastic Soup Surfer Merijn Tinga haben wir auf die Plastikflut in unseren Meeren aufmerksam gemacht.© PlasticSoupSurfer.org

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