Sauberes Wasser und ein Dach überm Kopf!
Helfen Sie jetzt:

200 Familien brauchen Hilfe!

Peru leidet seit Anfang März unter heftigen Regenfällen mit katastrophalen Folgen. Wir unterstützen unseren peruanischen Partner Norandino, eine Kleinbauern-Kooperative, mit einer Nothilfe.

Kurz nach Ostern erreichte uns ein Hilferuf von Oswaldo Requena, Agraringenieur bei Norandino: Viele Familien in der Region Piura, ganz im Norden Perus, sind obdachlos geworden. Aufgeweichte Hänge sind gerutscht, haben Menschen und Vieh in den Tod gerissen und Häuser komplett zerstört. Die Lage ist dramatisch, denn die Regenstürme hielten wochenlang an. 200 Familien brauchen dringend Trinkwasser und ein Dach über dem Kopf. Mit 10.000 Euro wollen wir die größte Not lindern. Bitte unterstützen Sie uns dabei mit Ihrer-Spende.

  • 20 Euro reichen bereits aus, um einen Wasserkessel und ein wenig Geschirr für eine Familie bereit zu stellen.
  • Für 60 Euro kann ein Wellblechdach beschafft werden und einer Familie wenigstens notdürftigen Schutz bieten.

Insgesamt sind in der nordperuanischen Region Piura etwa 400.000 Menschen von den Überschwemmungen betroffen, 40.000 haben aufgrund von Erdrutschen und Schlammlawinen ihre Häuser samt Hab und Gut verloren. Am Fluss Piura brachen die Dämme und die Wassermassen ebneten den gesamten Landstrich ein. Auch die Pflanzungen – Bananen, Kakao, Kaffee und Yucca –wurden zerstört. Damit ist die Lebensgrundlage der ländlichen Bevölkerung verloren.

Es gab Tausende Verletzte. Viele Menschen, darunter Kinder und Alte, konnten sich vor den Wassermassen nur retten, indem sie auf den Dächern ihrer Häuser ausharrten. Etliche Dörfer sind noch immer von der Außenwelt abgeschnitten. Die staatliche Hilfe ist angelaufen, man pumpt Wasser mit Motorpumpen ab. Doch Anfang April erlitt die Not-Versorgung mit Essen und Wasser einen herben Rückschlag, als das Hilfszentrum in Catacaos unter den Fluten zusammenbrach.

Norandino, eine Biobauern-Kooperative in Piura, hat zusammen mit einer lokalen Nichtregierungsorganisation ein Hilfsnetzwerk für 200 Familien aufgebaut. Wir kennen die Kooperative bereits seit über 15 Jahren und haben sie bei Bildungsprojekten für Kinder in ländlichen Regionen mit Zuschüssen unterstützt. Aus dem Hand in Hand-Fonds bekommen unseren Partner als Nothilfe nun unbürokratisch und schnell 10.000 Euro . Wir bitten Sie dafür um Ihre Unterstützung – jeder einzelne Beitrag zählt. Denn die Lage ist verheerend und weitere, umgehende Hilfe ist notwendig.

Um Wasser abkochen zu können, werden dringend Wasserkessel benötigt sowie eine Grundausstattung an Geschirr für jede Familie. Die Menschen wohnen derzeit bei Nachbarn oder in Zelten. Behörden und das zivile Hilfsnetzwerk haben einen Notfallplan aufgestellt, um Hütten zu bauen, die den Familien in den nächsten Jahren als Zuhause dienen. Doch dafür fehlen noch Wellblechdächer.

Bei den diesjährigen Unwettern in Peru zeichneten Meteorologen bis zu 137 Millimeter Regen pro Stunde auf, so viel wie seit 20 Jahren nicht mehr. Der heftige Dauerregen war zudem mit Stürmen verbunden. Wissenschaftler diskutieren, ob die extremen Wetterverhältnisse ein typisches El Niño-Phänomen sind, manche sprechen von einem Küsten-El Nino. Als gesichert gilt, dass der globale Klimawandel solche Wetterextreme mit sich bringt.

Das Wetter-Phänomen El Niño, spanisch für Christkind, sendet seine Vorboten meist in der Weihnachtszeit. Die Wassertemperatur des Pazifik steigt dabei auf Werte, die fünf Grad oder mehr über der Durchschnittstemperatur liegen. In der Folge gibt es starke Wolkenbildung und heftige Dauerregen an Land. Im März 2017 kamen außergewöhnlich hohe Wellen hinzu, 23 Häfen wurden zeitweise geschlossen.

El Niño zieht weitreichende ökologische Folgen nach sich. Es verursacht ein Massensterben von Meerestieren, Seevögeln und Korallen. Bei anomalen Wassertemperarturen vor der peruanischen Küste stirbt Plankton ab, Fischen fehlt dann die Nahrungsgrundlage und sie wandern ab. In der Folge verhungern viele Robben.

Das Wetterphänomen wirkt auch in der Ferne, etwa auf die Niederschläge des Indischen Monsun, die in El Niño-Jahren stark erhöht sind. El Niño steht auch im Verdacht, den kalten und schneereichen Winter 2009/2010 in Europa und Nordamerika ausgelöst zu haben. Die Höhe der wirtschaftlichen Schäden, die „das Christkind“ verursacht, sind nicht zu beziffern.

Der Hand in Hand-Fonds ist eine gemeinsame Initiative von Rapunzel Naturkost und Deutsche Umwelthilfe. Der Fonds hilft ambitionierten ökologischen und sozialen Projekten in Asien, Lateinamerika und Afrika. Ausbau von Schulen, Frauenprojekte, Herstellung von gentechnikfreiem Saatgut, Zugang zu sauberem Trinkwasser – das sind nur einige Beispiele. Seit der Gründung im Jahr 1998 flossen rund 1,2 Millionen Euro in 260 Projekte in mehr als 50 Ländern. 

© Norandino
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