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Über diese wichtigen Themen möchten wir Sie informieren:
Wir machen den großen Hitze-Check 2026: Wo fehlt am meisten Grün?
23 Tonnen Einwegmüll in drei Tagen? Unterschreiben Sie für nachhaltigere Festivals!
Ein Unglück kommt selten allein: Noch eine Gasbohrplattform vor Borkum?!
Wir suchen die Umweltheldin oder den Umwelthelden des Jahres!
Podcast: Saubere Luft 2030 – Eine Folge in Erinnerung an Dorothee Saar
 
 

Wir machen den großen Hitze-Check 2026: Wo fehlt am meisten Grün?

In Deutschlands Städten herrscht Alarmstufe Grau! Fast eine Million Bäume sind zwischen 2018 und 2025 verschwunden, die Versiegelung schreitet voran und die Menschen finden immer weniger Schutz vor den Folgen der Klimakrise. Das zeigt unser Hitze-Check 2026 – diesmal mit besonderem Fokus auf kühlende und schattenspendende Bäume und Grünflächen sowie die Entwicklung der Versiegelung in den Städten.

In der Gesamtauswertung schneiden Offenburg, Lahr und Mannheim besonders schlecht ab. Positiv stechen Kiel und Wuppertal hervor. Nur sieben der 195 untersuchten Städte erreichen den wissenschaftlich empfohlenen Richtwert von mindestens 30 Prozent Baumbeschirmung – darunter Hamburg, Berlin, Oldenburg, Potsdam und Solingen. Jede einzelne Stadt hat in den letzten Jahren neue Flächen versiegelt. Beim Hitzebetroffenheitsindex verschlechtert sich die Lage im Vergleich zum Vorjahr sogar: Obwohl wir insgesamt fünf Städte mehr untersucht haben, ist die Zahl der grünen Karten von 28 auf 21 gesunken. Das bedeutet: Die Gesundheitsgefahr durch Hitze steigt in unseren Städten weiter an.

Wenn sich dieser Trend fortsetzt, leben wir in wenigen Jahren in menschenfeindlichen Betonwüsten. Es ist höchste Zeit, dass Bauministerin Verena Hubertz und Gesundheitsministerin Nina Warken wirksame Hitzeschutzmaßnahmen in den Städten durchsetzen. Wir fordern konsequente Vorgaben für die Entsiegelung und mehr Stadtgrün – bei jeder Sanierung, jedem Straßenumbau und jedem Bauprojekt.

Machen Sie jetzt mit uns Druck und unterschreiben Sie unsere Petition für mehr Stadtgrün. Denn Bäume bringen Lebensqualität – und retten in heißen Sommern Leben
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23 Tonnen Einwegmüll in drei Tagen? Unterschreiben Sie für nachhaltigere Festivals!

Lieblingsbands, Sommernächte und Campingflair: Für viele Menschen ist die Festivalsaison einer der Höhepunkte des Sommers. Doch nach der Party folgt oft das böse Erwachen: vermüllte Wiesen, überquellende Mülltonnen und Berge aus Einweg-Bechern und Einweg-Geschirr. Muss es nach dem Feiern wirklich immer so aussehen? Zum Start der Festivalsaison haben wir zehn der größten Musikfestivals Deutschlands gefragt, was sie gegen Müll unternehmen – mit teils ernüchternden Ergebnissen.

Noch immer setzen viele Festivals bei Speisen auf Einweg statt Mehrweg, trennen Abfälle nur unzureichend und nutzen zu wenig nachhaltige Sanitärkonzepte. Auf den Festivals Parookaville und Nature One kommen weiterhin überwiegend Einweg-Becher, Einweg-Flaschen und Getränkedosen zum Einsatz – und das trotz seit Jahrzehnten etablierter umweltfreundlicher Mehrwegsysteme. Allein beim Parookaville-Festival entstehen nach unseren Berechnungen dadurch innerhalb von nur drei Tagen mehr als 23 Tonnen Einwegmüll.

Gleichzeitig machen andere Veranstalter vor, dass es auch anders geht: Acht der zehn untersuchten Festivals setzen bei Kaltgetränken inzwischen auf Mehrweg. Weitere bewährte Lösungen wie Müllpfand und Komposttoiletten existieren bereits – jetzt müssen sie nur noch zum Standard werden.

Deshalb machen wir mit unserer neuen Petition Druck auf die größten Festivalveranstalter Deutschlands. Denn wir finden: Wer Hunderttausende Menschen zum Feiern in der Natur zusammenbringt, sollte auch Verantwortung für weniger Müll übernehmen. Wir fordern 100 Prozent Mehrweg für Getränke und Speisen, eine konsequente Mülltrennung auf dem gesamten Gelände und nachhaltige Sanitärsysteme statt Chemietoiletten. Helfen Sie uns dabei, Festivals sauberer und nachhaltiger zu machen und unterzeichnen Sie jetzt unsere Petition!
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Ein Unglück kommt selten allein: Noch eine Gasbohrplattform vor Borkum?!

Es klingt zu absurd, um wahr zu sein: Der niederländische Konzern One-Dyas plant eine weitere Gasbohrplattform in der Nordsee – dieses Mal nur 650 Meter vom deutschen Meeresschutzgebiet Borkum Riffgrund entfernt. Gas-Bohrungen sind sogar durch den Untergrund des Meeresschutzgebiets geplant! Vielleicht erinnern Sie sich, dass wir in der Vergangenheit über unsere laufenden Gerichtsverfahren gegen eine erste Bohrplattform und die massiven Proteste vor Ort berichtet haben. Mit der neuen Plattform N04-A soll nun ein weiteres Gasfeld in direkter räumlicher und technischer Verbindung zur umstrittenen bestehenden Plattform N05-A erschlossen werden.

Die Folgen wären verheerend: Streng geschützte Arten wie Robben und Schweinswale würden durch Schwermetall-belastetes Produktionswasser gefährdet, das One-Dyas direkt neben dem Schutzgebiet ins Meer entsorgen will. Auch der geplante Standort am Rand einer Hauptschifffahrtsroute ist aus unserer Sicht hoch riskant. Und wofür das Ganze? Selbst wenn das Projekt die höchste theoretisch anzunehmende Fördermenge realisiert, könnten damit nur rund 0,2 Prozent des aktuellen jährlichen deutschen Gasverbrauchs gedeckt werden.

Deshalb gehen wir rechtlich gegen die Pläne von One-Dyas vor. Wir haben die zuständigen Behörden in einer Einwendung aufgefordert, die neue Plattform nicht als isoliertes Einzelprojekt zu behandeln, sondern als Erweiterung des gesamten Gasförderkomplexes „Gateway to the Ems“. Denn dann müsste One-Dyas eine neue und vollständige Prüfung der Umweltfolgen vorlegen.

Dieses Projekt darf nicht umgesetzt werden. Wir fordern: Keine Öl- und Gasbohrungen in der Nordsee! Unterstützen Sie unsere Petition, um die Pläne für eine neue Gasbohrplattform im Keim zu ersticken.
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Wir suchen die Umweltheldin oder den Umwelthelden des Jahres!

Der Bürgerschafts- und Engagementpreis „DRUCK MACHEN – Für die Umwelt!“ geht in die nächste Runde. Und damit sind Sie am Zug! Kennen Sie Menschen, die sich mutig und engagiert einsetzen für eine lebendige Natur, für die Verkehrswende, für eine lebens- und liebenswerte Stadt? Mitbürgerinnen und Mitbürger, die den Mut haben, auch gegen Widerstände für unser aller Zukunft zu kämpfen – und die sich damit um eine lebendige Zivilgesellschaft verdient machen?

Dann bitten wir Sie herzlich: Schlagen Sie diese Menschen für den Bürgerschafts- und Engagementpreis „DRUCK MACHEN – Für die Umwelt!“ vor. Wir vergeben den Preis für herausragendes bürgerschaftliches Engagement in drei Kategorien:
  • Umweltheldin/Umweltheld des Jahres – mit einem Preisgeld von 50.000 Euro!
  • Umweltjuristin/Umweltjurist des Jahres
  • Umweltschützerin/Umweltschützer im Staatsdienst
Wir erleben derzeit, wie Umwelt- und Klimaschutzgesetze zunehmend in Frage gestellt werden und wie rechte Akteure und Teile der Industrie versuchen, engagierte Menschen im Umweltschutz einzuschüchtern. Dem stellen wir uns mit unserem im März 2026 erstmals verliehenen und nun neu ausgeschriebenen Bürgerschafts- und Engagementpreis entgegen. Wir brauchen Menschen, die nicht wegschauen, sondern den Mut haben, sich weiterhin stark zu machen für Umwelt, Klima und Gesellschaft. Und die damit Vorbilder für andere sind.

Zivilgesellschaftliches Engagement verdient unsere Anerkennung – und darüber hinaus konkrete Unterstützung. Deshalb ist der Preis in der Kategorie „Umweltheldin/Umweltheld des Jahres” mit einem Preisgeld von 50.000 Euro dotiert – und damit der höchstdotierte Bürgerschafts- und Engagementpreis in Deutschland.

Die Einreichungsphase läuft noch bis 1. August – wir freuen uns auf Ihre Vorschläge!
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Podcast: Saubere Luft 2030 – Eine Folge in Erinnerung an Dorothee Saar

Diese Podcastfolge ist unserer Kollegin Dorothee Saar gewidmet, die Anfang Mai dieses Jahres verstorben ist. Über viele Jahre hat Dorothee als Bereichsleiterin Verkehr und Luftreinhaltung die Deutsche Umwelthilfe mit ihrem Engagement, ihrer Expertise und ihrer Herzlichkeit entscheidend geprägt. Sie war eine starke Kämpferin für die Verkehrswende und die Saubere Luft für uns alle – so wird sie uns in Erinnerung bleiben und als Freundin und Kollegin fehlen. Das folgende Gespräch wurde wenige Wochen vor ihrem Tod aufgenommen und ist deshalb nicht nur ein Podcast, sondern auch eine Erinnerung an einen besonderen Menschen und ihr Wirken.

Gemeinsam mit Jürgen Resch spricht Dorothee Saar in dieser Folge über ein immenses Gesundheitsrisiko, das zugleich meist unterschätzt wird: Luftverschmutzung. Warum sterben in Deutschland noch immer jedes Jahr zehntausende Menschen an den Folgen verschmutzter Luft? Weshalb stehen Bund, Länder und Kommunen bei der Luftreinhaltung vor entscheidenden Jahren? Und mit welchen konkreten Maßnahmen wird die Deutsche Umwelthilfe in ihrer Schwerpunkt-Aktion „Saubere Luft 2030“ dafür sorgen, dass die neuen EU-Grenzwerte eingehalten werden?

Jetzt reinhören und erfahren, warum saubere Luft kein Luxus, sondern eine Frage von Gesundheit, Lebensqualität und Gerechtigkeit ist. Unser Tipp: Abonnieren Sie den Podcast, um auch die nächste Folge nicht zu verpassen. Nächste Woche sprechen wir detailliert über das Thema Hitze.
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Michael Rothkegel | AG Hannover VR 202112
 
 
 
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