Mehr als 19 Millionen Einweg-to-go-Becher und -Essensboxen fallen in Osnabrück jährlich als Abfall an, verstopfen Mülleimer und verschmutzen öffentliche Plätze, Straßen oder Parks. Das schadet nicht nur der Umwelt, sondern reißt durch den entstehenden Reinigungs- und Entsorgungsaufwand auch ein Loch in die ohnehin schon knappe Haushaltskasse.
Der Stadtrat will diese Situation nun nicht länger hinnehmen und hat gehandelt: Ab dem 1. November 2027 soll eine Steuer auf Einweg-Takeaway-Verpackungen in der Gastronomie erhoben werden. Damit wäre Osnabrück nach Tübingen, Konstanz, Freiburg und Potsdam die fünfte deutsche Stadt, die mit einer Verpackungssteuer für eine fairere Verteilung der Einweg-Abfallkosten sorgt und umweltfreundliche Mehrweglösungen attraktiver macht.
Jetzt braucht es weitere Städte, die diesen wichtigen Schritt machen. Denn jede Kommune, die vorangeht, erhöht den Druck auf Bundesumweltminister Carsten Schneider, eine bundesweite Einweg-Verpackungssteuer auf den Weg zu bringen und der Einweg-Müllflut endlich flächendeckend den Kampf anzusagen. Helfen Sie mit, diesen Druck zu verstärken: Fordern Sie auch Ihre Stadt auf, eine Einweg-Verpackungssteuer einzuführen – für saubere Städte und weniger Ressourcenverschwendung!
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