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Über diese wichtigen Themen möchten wir Sie informieren:
Tempolimit ins Klimaschutzprogramm: Machen Sie mit uns Druck nach unserem Sieg vorm Bundesverwaltungsgericht
Riesiger Erfolg gegen Ultra-Fast-Fashion-Giganten Shein: Wir stoppen dreistes Greenwashing
Es geht um die Zukunft der Naturschutzrechte
Steuergeld für Luxus-SUV? Nicht mit uns.
Wir decken auf: Wie sich Ministerpräsident Lies für einen fossilen Konzern einsetzt
UmweltMedienpreis 2026: Reichen Sie jetzt Ihre Vorschläge ein
 
 

Tempolimit ins Klimaschutzprogramm: Machen Sie mit uns Druck nach unserem Sieg vorm Bundesverwaltungsgericht

Gut eine Woche ist es her, dass wir eine unserer zentralen Klimaklagen vor dem Bundesverwaltungsgericht gewonnen haben – eine schallende Ohrfeige für die Bundesregierung, die jetzt endlich hinreichende Klimaschutzmaßnahmen festlegen muss, um die Klimaziele zu erreichen. Das Urteil kommt genau zur richtigen Zeit, denn bereits Ende März 2026 ist das neue Klimaschutzprogramm fällig. Die Antwort von Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Umweltministerium, noch am Tag des Urteils lautet: „Wir müssen jetzt mit dem Klimaschutzprogramm etwas erreichen und dazu müssen alle Sektoren etwas beitragen". Wir werden genau hinschauen, ob dieses Versprechen gehalten wird!

Der Appell richtet sich in besonderem Maße ans Bundesverkehrsministerium. Denn der Verkehrssektor wird nach jetzigem Stand bis 2030 rund 169 Millionen Tonnen CO2 zu viel ausstoßen. Was da hilft? Ein Tempolimit JETZT! 11,7 Millionen Tonnen CO2-Emissionen ließen sich damit pro Jahr einsparen, das sind rund ein Drittel der gesamten Ziellücke. Damit ist das Tempolimit die effektivste, kostengünstigste und schnellste Klimaschutzmaßnahme im Verkehr.

Deswegen mobilisieren wir jetzt alle Kräfte! Mit unseren Bündnispartnern haben wir einen offenen Brief an die Bundesregierung verschickt. Unsere gemeinsame Forderung: die Einführung eines generellen Tempolimits auf Autobahnen, die Absenkung der Höchstgeschwindigkeit auf 80 Stundenkilometer außerorts sowie Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts. Und auch auf Ihre Stimme kommt es an! Seien Sie jetzt laut – für ein Klimaschutzprogramm, das diesen Namen auch verdient. Für ein Tempolimit JETZT.

Seit dem höchstrichterlichen Urteil wissen wir: Wenn die Bundesregierung notwendige Maßnahmen wie das Tempolimit weiter blockiert, handelt sie nicht nur verantwortungslos, sondern rechtswidrig. Gleichzeitig ebnet es uns auch den Weg, wirksamen Klimaschutz vor Gericht weiter durchzusetzen, denn das Urteil stärkt unsere Klagerechte. Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei mit einer Klimaklagen-Patenschaft unterstützen. 
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Riesiger Erfolg gegen Ultra-Fast-Fashion-Giganten Shein: Wir stoppen dreistes Greenwashing

Als erste Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation in Deutschland haben wir einen wegweisenden juristischen Erfolg gegen den Ultra-Fast-Fashion-Giganten Shein erzielt: Der chinesische Konzern hatte damit geworben, dass er bis 2050 angeblich Netto-Null-Emissionen erreichen werde – ohne zu erläutern, wie er das trotz massiv steigender Klimaemissionen von 23 Prozent innerhalb eines Jahres schaffen will. Ein unglaubwürdiges Klimaneutralitätsversprechen und damit dreiste Verbrauchertäuschung!

Doch damit ist jetzt Schluss: Wir haben die Greenwashing-Werbung von Shein gestoppt. Und das ist erst der Anfang. Denn wir haben weitere rechtliche Schritte gegen verbrauchertäuschende Werbeversprechen des Konzerns eingeleitet.

Fast Fashion ist Plastikmüll, Klimakiller und Gesundheitsrisiko. Deshalb fordern wir Umweltminister Carsten Schneider auf, Textilhersteller und -plattformen endlich für ihre Fast-Fashion-Praktiken in die Verantwortung zu nehmen und zur Kasse zu bitten. Diese klima- und umweltschädlichen Geschäftsmodelle dürfen sich nicht länger lohnen. Wir brauchen nicht länger 9.000 neue Designs täglich wie bei Shein, sondern langlebige Mode, die geliehen, repariert und wiederverwendet wird.

Dafür machen wir uns gemeinsam stark. Unterschreiben Sie jetzt unsere Petition für einen echten Systemwechsel – für Slow statt Fast Fashion! Und unterstützen Sie uns beim Kampf gegen Greenwashing mit ihrer Fördermitgliedschaft. Vielen Dank!
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Es geht um die Zukunft der Naturschutzrechte

In einem kleinen Dorf in Belgien, fernab von den Augen der Öffentlichkeit, wollen die EU-Spitzen am 12. Februar über die Zukunft der europäischen Naturschutzrechte beraten. Mit dabei und im Einsatz für deren Abschwächung: Bundeskanzler Friedrich Merz. Gemeinsam mit der rechtskonservativen italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat er es sich zum Ziel gesetzt, zentrale Umweltgesetze unter dem Vorwand der EU-Wettbewerbsfähigkeit und des Bürokratieabbaus zu „vereinfachen“.

Nach Merz sollen die bereits Ende 2025 als sogenanntes Omnibuspaket bekannt gewordenen Pläne zur großflächigen Deregulierung der EU-Umweltgesetzgebung munter weitergehen – am liebsten im Eiltempo und mit der zusätzlichen Abschwächung von Umwelt-Prüfverfahren. Die deutsch-italienischen Pläne würden undemokratische Hintertüren in den EU-Gesetzgebungsverfahren weiter öffnen und zu erheblichen Absenkungen von Umweltstandards führen, die Europas Natur seit Jahrzehnten wirksam schützen. Zunehmend dreckiges Wasser und eine zerstörte und ausgebeutete Natur wären die Folgen.

Klar ist: Werden diese Fantasien von Friedrich Merz wahr, geht es mit Europa weiter bergab. Unsere ohnehin fragilen Lebensgrundlagen, und mit ihnen auch der vielbeschworene Wohlstand, werden für Profitinteressen aufs Spiel gesetzt. Das dürfen wir nicht zulassen und unterstützen deswegen die EU-weite Petition „Hands Off Nature“. Unterschreiben Sie jetzt und fordern Sie mit uns die europäische Politik auf, unsere Natur zu verteidigen, statt sie zu verhökern. Für eine lebenswerte Zukunft in Europa für alle.
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Steuergeld für Luxus-SUV? Nicht mit uns.

Die Bundesregierung plant ein drei Milliarden Euro teures Förderprogramm, mit dem selbst Luxus-SUV und leistungsstarke Plug-in-Hybride mit über 300 PS starken Benzinmotoren gefördert werden können. Darunter fallen Modelle wie der Porsche Cayenne PHEV oder der Mercedes-AMG GLE Hybrid, die im realen Fahrbetrieb besonders viel CO2 verursachen. Noch absurder: Das Fördergeld stammt aus dem Klimatransformationsfonds. Das lassen wir nicht zu.

Während viele Menschen unter steigenden Mobilitäts- und Energiekosten leiden, sollen ausgerechnet überdimensionierte, tonnenschwere Fahrzeuge mit Geld bezuschusst werden, das für echten Klimaschutz gedacht ist – häufig mit Kaufpreisen weit über 100.000 Euro. Gerade Plug-in-Hybride stoßen im Realbetrieb ein Vielfaches der offiziellen CO2-Werte aus und bremsen die dringend notwendige Dekarbonisierung des Straßenverkehrs massiv aus. Die geplante Kaufprämie steht damit im klaren Widerspruch zu den gesetzlichen Klimaschutzzielen und dem verfassungsrechtlich verankerten Klimaschutzgebot.

Diese Förderung ist außerdem sozial ungerecht: Sie begünstigt wohlhabende Käufergruppen und stützt die längst überholten fossilen Geschäftsmodelle der Autoindustrie auf Kosten der Allgemeinheit. Wir fordern: Öffentliche Mittel müssen stattdessen in einen starken und bezahlbaren Bahn- und Nahverkehr sowie in eine dauerhafte Senkung der Ladestrompreise fließen. Unterzeichnen Sie jetzt unsere Petition und machen Sie mit uns Druck für eine klimafreundliche, sozial gerechte Mobilitätswende.
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Wir decken auf: Wie sich Ministerpräsident Lies für einen fossilen Konzern einsetzt

Interne Regierungsdokumente, die uns vorliegen, zeigen eine alarmierende Nähe zwischen dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies und dem niederländischen Gaskonzern One-Dyas rund um das umstrittene Gasprojekt vor Borkum. Statt Klima- und Meeresschutz in den Mittelpunkt zu stellen, übernahm der Ministerpräsident offenbar zentrale Lobbyargumente des Konzerns und stellte wirtschaftliche Interessen eines ausländischen Unternehmens über den Schutz des Wattenmeers und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger.

Besonders brisant: Gegenüber dem Bund warnte der Ministerpräsident vor angeblichen Entschädigungszahlungen von bis zu 500 Millionen Euro, sollte das Projekt gestoppt werden. Ein internes Gutachten seiner eigenen Staatskanzlei, das ihm vorlag, kommt jedoch zu einem völlig anderen Ergebnis: One-Dyas verfügt über keine vollständige, rechtssichere Fördergenehmigung, ein möglicher Ausgleich läge – falls er überhaupt anfällt – bei lediglich 2 bis 17 Millionen Euro. Trotzdem setzte sich Lies mit der überhöhten Zahl von 500 Millionen Euro bei der Bundesregierung gegen strengere Meeresschutzregeln ein. Unsere Recherchen zeigen zudem mehrere Treffen und einen engen Austausch zwischen Staatskanzlei und Konzern.

Für uns ist klar: Meeres- und Klimaschutz werden hier zur Verhandlungsmasse gemacht. Wir fordern die vollständige Offenlegung aller Absprachen mit One-Dyas sowie eine konsequente Nachbesserung des Meeresschutzgesetzes – mit einer klaren, ausnahmslosen Absage an neue Öl- und Gasförderung in und unter Meeresschutzgebieten.

Sehen Sie das genauso?
Dann unterzeichnen Sie unsere Petition gegen neue fossile Projekte in Meeresschutzgebieten und leiten Sie diese bitte weiter an Familie, Freunde und Kolleginnen. Gemeinsam können wir die Zerstörung des Wattenmeers aufhalten.
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UmweltMedienpreis 2026: Reichen Sie jetzt Ihre Vorschläge ein

Dieses Jahr verleihen wir zum 31. Mal den UmweltMedienpreis für herausragende Berichterstattung rund um Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz und suchen dafür ab sofort preiswürdige Kandidatinnen und Kandidaten.

Sie kennen Medienschaffende, die Natur- und Umweltthemen auf den Punkt bringen? Sie haben einen aufrüttelnden Artikel gelesen, einen spannenden Podcast gehört oder eine informative Dokumentation gesehen, die Ihnen neue Perspektiven auf den Klima- oder Verbraucherschutz eröffnet hat? In den sozialen Medien inspiriert Sie jemand ganz besonders zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz?

Dann schlagen Sie die Person oder das Team jetzt für den UmweltMedienpreis 2026 vor! Die Nominierung ist noch bis zum 15. Mai in den Kategorien Text, Audio, Video und Publikumspreis möglich. 
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