Logo Deutsche Umwelthilfe
Über diese wichtigen Themen möchten wir Sie informieren:
Unser Check zeigt: Großstädte bummeln beim Photovoltaik-Ausbau
Rückenwind für unsere neue Klimaklage: Expertenrat bescheinigt Klimaschutzversagen der Bundesregierung
Tempo 30 in Berlin verteidigen: Helfen Sie uns, gefährliche verkehrspolitische Rückschritte zu stoppen
Jährlich 650 Millionen Dosen ohne Pfand: Wir stoppen das Schlupfloch im deutsch-dänischen Grenzhandel
Geleakte Briefe, lobbyfreundliche Behörden: Unser Podcast DRUCK MACHEN mit neuer Folge zu den Gasbohrungen vor Borkum
Schützen Sie die Wälder der Welt: Schreiben Sie jetzt der EU-Kommission!
 
 

Unser Check zeigt: Großstädte bummeln beim Photovoltaik-Ausbau

Vier von fünf deutschen Großstädten sind beim Solar-Ausbau nicht auf Kurs. Das ist das Ergebnis unseres diesjährigen Photovoltaik-Checks. 44 Städte bekommen von uns die rote Karte, weil sie ihre Ausbauziele klar verfehlen. Besonders alarmierend: Alle Millionenstädte fallen beim Solar-Ausbau durch – obwohl gerade dort riesige Dachflächen-Potenziale liegen und besonders viel Strom gebraucht wird. Potsdam, Rostock und Chemnitz sowie neun weitere Großstädte verfehlen ihr Ziel sogar um mehr als 50 Prozent. Nur 17 von 82 Städten haben in den letzten zwei Jahren genug neue PV-Anlagen installiert und erhalten von uns eine grüne Karte.

Klimapolitisch sind die Ergebnisse unseres Checks fatal, denn rund 18 Prozent des bundesweiten Photovoltaik-Potenzials auf Dächern liegen in den untersuchten Großstädten. Solarstrom vom Dach könnte die Menschen in deutschen Städten unabhängiger von fossilen Konzernen machen und sie vor explodierenden Energiepreisen schützen, wie wir sie derzeit infolge fossiler Krisen erleben. Doch anstatt den Solar-Ausbau voranzutreiben, bremst die Bundesregierung ihn derzeit mit aller Kraft aus: Wirtschaftsministerin Katherina Reiche schafft mit EEG-Novelle und Netzpaket neue Unsicherheit, stellt die Vergütung kleiner Dachanlagen infrage und erschwert damit Bürgerenergie, Mieterstrom und Investitionen in Solardächer.

Wir fordern ein sofortiges Umsteuern und werden den Druck auf die Bundesregierung für eine zukunftsfähige Energiepolitik hochhalten. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende dabei, Solarenergie dorthin zu bringen, wo sie hingehört: auf die Dächer unserer Städte.
ZUM CHECK
JETZT SPENDEN
Faceebook-Icon Facebook
 
Faceebook-Icon Twittern
 
Faceebook-Icon LinkedIn
 
mail icon  Newsletter weiterempfehlen
 
 

Rückenwind für unsere neue Klimaklage: Expertenrat bescheinigt Klimaschutzversagen der Bundesregierung

CO2-Emissionsprognosen für die Zukunft kleinrechnen, dafür die Wirkung des Klimaschutzprogramms künstlich aufblähen – mit diesem doppelten Taschenspielertrick versucht die Bundesregierung, die Klimaziele zumindest auf dem Papier noch irgendwie einzuhalten. Doch dieser Trick ist jetzt gescheitert.

Der Expertenrat für Klimafragen hat in dieser Woche bestätigt: Die Verfehlung der Klimaziele ist größer als angenommen. Die Summe der Emissionen von 2021 bis 2030 liegt demnach 60 bis 100 Millionen Tonnen CO2 über dem zulässigen Budget. Und ein Umsteuern ist nicht in Sicht. Denn auch das im März beschlossene Klimaschutzprogramm der Bundesregierung reicht nicht aus, um die gesetzlichen Klimaziele für 2030 und 2040 zu erreichen, so der unabhängige Rat. Dabei waren die neuesten klimaschädlichen Subventionen wie der Tankrabatt oder der Freifahrtschein für neue Öl- und Gasheizungen in der Betrachtung noch nicht mal berücksichtigt!

Wenn die Bundesregierung jetzt nicht von sich aus nachsteuert, werden wir sie mit unserer laufenden Klimaklage zu Nachbesserungen des Klimaschutzprogramms zwingen. Seit der wegweisenden Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts im Januar dieses Jahres haben wir dafür das höchstrichterliche Go. Wir kämpfen für schnellstmögliche, wirksame Klimaschutzmaßnahmen wie ein Tempolimit! Das Gutachten des Expertenrats stärkt uns nun weiter den Rücken – und auch Sie können das tun.

Übernehmen Sie jetzt eine Klimaklagen-Patenschaft und helfen Sie uns, die Bundesregierung zu wirksamem Klimaschutz zu verpflichten!
JETZT KLIMAKLAGEN-PATE WERDEN
Faceebook-Icon Facebook
 
Faceebook-Icon Twittern
 
Faceebook-Icon LinkedIn
 
 

Tempo 30 in Berlin verteidigen: Helfen Sie uns, gefährliche verkehrspolitische Rückschritte zu stoppen

In Berlin sollen Autos wieder schneller fahren dürfen – auf Kosten von Schulkindern, Radfahrenden und Anwohnerinnen und Anwohnern. Der Berliner Senat hat Tempo 30 auf der Elsenstraße in Treptow-Köpenick und der Albrechtstraße in Steglitz-Zehlendorf aufgehoben, obwohl dort sichere Radwege fehlen, vielgenutzte Schulwege entlang führen und mehr Lärm sowie Luftverschmutzung drohen.

Wir stellen uns dieser gefährlichen Rückabwicklung der Verkehrswende entgegen und haben gemeinsam mit betroffenen Bürgerinnen und Bürgern zwei neue Eilverfahren gegen die Abschaffung von Tempo 30 gestartet. Schon in der Berliner Saarstraße konnten wir vor Gericht einen wichtigen Erfolg erzielen: Das Verwaltungsgericht Berlin verpflichtete das Land, die Einschränkung von Tempo 30 zurückzunehmen. Aber der Senat scheint immer noch nicht verstanden zu haben.

Wir fordern Verkehrssenatorin Ute Bonde auf, Tempo 30 in den betroffenen Straßen sofort wiederherzustellen. Dafür machen wir jetzt auch öffentlich Druck mit einer Petition für den Erhalt von Tempo 30 und gegen den Rückbau sicherer Radwege in Berlin. Unterschreiben Sie jetzt für sichere Straßen und gegen eine Verkehrspolitik, die den Autoverkehr über den Schutz von Menschen stellt.
ZUR PETITION
Faceebook-Icon Facebook
 
Faceebook-Icon Twittern
 
Faceebook-Icon LinkedIn
 
 

Jährlich 650 Millionen Dosen ohne Pfand: Wir stoppen das Schlupfloch im deutsch-dänischen Grenzhandel

Seit mehr als 20 Jahren machen sogenannte Bordershops in der deutsch-dänischen Grenzregion mit Einweg-Getränkedosen ein Geschäft auf Kosten der Umwelt. Jährlich gehen hier rund 650 Millionen unbepfandete Dosen über die Ladentheken – eine einfache schriftliche Erklärung der skandinavischen Kundinnen und Kunden, die Getränke erst außerhalb Deutschlands zu konsumieren, machte es möglich. Für die Händler ist das attraktiv, weil sie kein Pfand erheben und keine Rücknahme organisieren müssen. Für die Natur und das Kreislaufwirtschaftssystem ist es ein Desaster. Viele der Dosen landen in der Natur oder im Restmüll, statt recycelt zu werden.

Wir konnten dieses Schlupfloch nicht hinnehmen. Nachdem der Landkreis Schleswig-Flensburg auf unsere Aufforderung hin nichts gegen die umweltschädliche und ordnungswidrige Praxis unternommen hat, sind wir vor Gericht gezogen – und haben jetzt gewonnen. Das Verwaltungsgericht Schleswig hat klargestellt: Der pfandfreie Verkauf pfandpflichtiger Einweg-Getränkeverpackungen in Grenzshops ist rechtswidrig.

Das Urteil ist ein wichtiger Erfolg gegen Behördenversagen und Dosenmüll in der Umwelt. Denn Umweltschutz endet nicht an der Grenze! Der Landkreis Schleswig-Flensburg wird aller Voraussicht nach Berufung einlegen. Aber wir werden das Urteil des Landgerichtes in der nächsthöheren Instanz verteidigen und sind optimistisch.

Verfahren wie dieses können wir nur dank Ihrer Unterstützung führen. Spenden Sie jetzt für unseren Einsatz gegen Ressourcenverschwendung, Müll in der Umwelt und für Kreislaufwirtschaft.
ZUR PRESSEMITTEILUNG
JETZT SPENDEN
Faceebook-Icon Facebook
 
Faceebook-Icon Twittern
 
Faceebook-Icon LinkedIn
 
 

Geleakte Briefe, lobbyfreundliche Behörden: Unser Podcast DRUCK MACHEN mit neuer Folge zu den Gasbohrungen vor Borkum

Hier steckt echte Detektivarbeit drin: In der neuen Folge unseres Podcasts „DRUCK MACHEN“ mit unserem Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner und Clara Winkler, Referentin Energie und Klimaschutz, geht es um die Hintergründe der Gasbohrungen vor Borkum und unseren Kampf gegen das fossile Projekt. Erfahren Sie, welches Naturparadies durch das Vorhaben bedroht ist, wie eng die Zusammenarbeit zwischen der niedersächsischen Regierung und dem niederländischen Konzern One-Dyas bislang war, und was wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort unternehmen.

Im Podcast sprechen unsere drei Bundesgeschäftsführenden alle 14 Tage mit spannenden Gästen über aktuelle Umwelt- und Verbraucherschutzthemen, ordnen politische Entwicklungen ein und zeigen, wie wir echte Veränderungen bewirken können. In den vergangenen beiden Folgen ging es beispielsweise um Ultra Fast Fashion und dreistes Greenwashing mit Begriffen wie Klimaneutralität. Hören Sie jetzt rein und abonnieren Sie den Podcast, um keine neue Folge zu verpassen!
ZUM PODCAST
Faceebook-Icon Facebook
 
Faceebook-Icon Twittern
 
Faceebook-Icon LinkedIn
 
 

Schützen Sie die Wälder der Welt: Schreiben Sie jetzt der EU-Kommission!

Die EU-Entwaldungsverordnung ist eines der wichtigsten Gesetze, um Wälder, Artenvielfalt und die Rechte indigener Gemeinschaften zu schützen. Sie soll verhindern, dass Produkte aus Entwaldung oder illegaler Produktion auf den europäischen Markt gelangen. Dazu gehören bislang auch Lederprodukte.

Genau das steht jetzt auf der Kippe: Auf Druck der Lederindustrie schlägt die EU-Kommission vor, Leder, Häute und Felle von Rindern aus der Verordnung zu streichen. Das wäre eine gefährliche Lücke im Waldschutz. Denn Leder aus Rinderhaltung ist eng mit Waldzerstörung verbunden – etwa im brasilianischen Amazonasgebiet.

Wenn die Kommission diesen Schritt durchsetzt, könnte Leder von Rindern, die auf illegal abgeholzten Flächen oder in indigenen Gebieten gehalten wurden, weiterhin nach Europa gelangen. Das dürfen wir nicht zulassen!

Noch bis zum 1. Juni bittet die EU-Kommission die Öffentlichkeit um Stellungnahme zu ihrem Vorschlag. Das heißt: Sie können der EU-Kommission direkt Ihre Meinung mitteilen! Fordern Sie mit uns: Leder muss in der EU-Entwaldungsverordnung bleiben. Für Schuhe, Taschen oder Autositze darf kein Wald zerstört werden!
JETZT MITMACHEN
Faceebook-Icon Facebook
 
Faceebook-Icon Twittern
 
Faceebook-Icon LinkedIn
 
 
 
 
Die Deutsche Umwelthilfe im Netz:
  Icon Instagram   Icon LinkedIn   Icon TikTok   Icon Facebook   Icon BlueSky   Icon X   Icon YouTube   Icon WhatsApp  
 
Jede Unterstützung zählt – vielen Dank!
www.duh.de/spenden/
 
Spendenkonto: SozialBank Köln | BIC: BFSWDE33XXX
IBAN: DE45 3702 0500 0008 1900 02 | Empfänger: Deutsche Umwelthilfe
 
  DZI Spenden-Siegel   Logo Deutscher Spendenrat   Logo Initiative Transparente Zivilgesellschaft   Logo In guten Händen  
 
Deutsche Umwelthilfe e.V.
Bundesgeschäftsstelle Radolfzell | Fritz-Reichle-Ring 4 | 78315 Radolfzell
Telefon: +49 7732 9995-0 | Telefax: +49 7732 9995-77
E-Mail: info@duh.de | www.duh.de
 
DUH e.V. | BGF: Jürgen Resch, Sascha Müller-Kraenner, Barbara Metz
Vorstand: Prof. Dr. Margit Mönnecke, Carl-Wilhelm Bodenstein-Dresler,
Michael Rothkegel | AG Hannover VR 202112
 
 
 
Wenn Sie unseren Newsletter nicht weiter erhalten möchten,
können Sie den Service hier jederzeit abbestellen.