logo
Über diese wichtigen Themen möchten wir Sie informieren:
Neues Klimaprogramm, alte Probleme: Wir zwingen die Bundesregierung zur Einhaltung der Klimaziele 2030 und 2040!
Wir haben die grausame Jagd auf den Fischotter gestoppt – helfen Sie jetzt, ihn dauerhaft zu schützen!
Gegen steigende Spritkosten, für Klimaschutz und Menschenleben: Tempolimit jetzt!
Sie entscheiden: Wer bekommt den Goldenen Geier für die dreisteste Umweltlüge des Jahres?
Es geht um unser Wasser: Warum wir jetzt laut werden müssen
 
 

Neues Klimaprogramm, alte Probleme: Wir zwingen die Bundesregierung zur Einhaltung der Klimaziele 2030 und 2040!

Seit Umweltminister Carsten Schneider am Mittwoch vor die Presse getreten ist, ist es offiziell: Das neue Klimaschutzprogramm der Bundesregierung ist rechtswidrig. Mit den enthaltenen Maßnahmen sind die gesetzlichen Klimaziele 2030 und 2040 realistisch nicht zu erreichen. Dringend notwendige Maßnahmen in den Sektoren Verkehr und Gebäude, in denen eine besonders große Klimaziellücke klafft, fehlen komplett – Stichwort Tempolimit oder Sanierungsoffensive! So richtig überrascht hat das wohl niemanden. Denn es gab Zeichen: ein im Februar geleakter Entwurf etwa, der bereits absolut unzureichend war. Oder die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, die per Gesetz fossile Öl- und Gasheizungen wiederbeleben will – und die Klimaziele wenige Tage zuvor öffentlich infrage stellte.

Schon jetzt ist klar: Dieses Klimaschutzprogramm wird einer gerichtlichen Überprüfung nicht standhalten. Der Expertenrat hat es direkt als mangelhaft verworfen. Demnach sei ein wesentlicher Anteil der Maßnahmen und deren Einsparpotential nicht nachvollziehbar. Die Bundesregierung rechne mit veralteten Prognosen und überschätze die Einsparwirkung ihrer Maßnahmen. Seit unserer im Januar vor dem Bundesverwaltungsgericht gewonnen Klimaklage ist höchstrichterlich geklärt: Dem Klimaschutzprogramm dürfen keine unrealistischen Annahmen zugrunde gelegt werden.

Mit diesem Urteil ist der Weg für uns frei, ein Vollstreckungsverfahren gegen die Bundesregierung einzuleiten. Im laufenden Verfahren für Klimaschutz im Bereich der Landnutzung zünden wir zudem die nächste Stufe und beantragen ein Zwangsgeld. Doch damit nicht genug: Wir werden eine neue Klimaklage gegen die Bundesregierung erheben – auf Einhaltung des Klimaziels für das Jahr 2040.

Die hartnäckige Klimaschutzblockade der Bundesregierung heißt für uns aber auch: Unser Einsatz vor Gericht für unser aller Zukunft ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Deswegen zählen wir auf Sie! Übernehmen Sie jetzt eine Klimaklagen-Patenschaft und helfen Sie uns dabei, den andauernden Klimarechtsbruch der Bundesregierung zu stoppen.
ZUR PATENSCHAFT
Faceebook-Icon Facebook
 
Faceebook-Icon Twittern
 
Faceebook-Icon LinkedIn
 
mail icon  Newsletter weiterempfehlen
 
 

Wir haben die grausame Jagd auf den Fischotter gestoppt – helfen Sie jetzt, ihn dauerhaft zu schützen!

Er ist zurück in unseren Gewässern – und soll dafür mit dem Leben bezahlen: der Fischotter. Bayern will erlauben, die streng geschützten Tiere auf besonders brutale Weise zu jagen. Jungtiere sollen erschossen, erwachsene Tiere mit gefährlichen Kastenfallen gefangen und je nach Geschlecht getötet werden. Sogar Nachtzieltechnik und künstliche Lichtquellen sollen zum Einsatz kommen – mit dramatischen Folgen, vor allem für Muttertiere und ihre Welpen. Gemeinsam mit dem BUND Naturschutz in Bayern haben wir jetzt einen wichtigen Erfolg erzielt: Im Eilverfahren hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof die Tötung des Fischotters und diese tierquälerischen Methoden vorläufig gestoppt.

Doch dieser Erfolg ist nur ein Zwischenschritt. Seit Jahren versucht die bayerische Staatsregierung, den europäischen Artenschutz aufzuweichen – zuletzt durch Änderungen der jagdrechtlichen Ausnahmeverordnung. Wir setzen uns dafür ein, solche Schlupflöcher zu schließen und rechtswidrige Regelungen überprüfen zu lassen. Klar ist: Artenschutz darf nicht durch fragwürdige Abschuss-Ausnahmen untergraben werden. Was wir stattdessen brauchen, sind wirksame Maßnahmen, die Konflikte zwischen Fischerei und Naturschutz langfristig lösen – etwa renaturierte Gewässer, die ausreichend Nahrung für den Fischotter bieten, Schutzmaßnahmen wie Zäune und Vergrämung sowie eine faire Unterstützung für Teichwirtinnen und -wirte.

Trotz dieses Etappensieges bleibt der Fischotter bedroht: Das Abschussverbot gilt derzeit nur vorläufig, bis zur Entscheidung im noch laufenden Hauptsacheverfahren. Deshalb kommt es jetzt darauf an, den Druck aufrechtzuerhalten. Fordern Sie gemeinsam mit uns Ministerpräsident Söder und die bayerische Staatsregierung auf, echte Lösungen umzusetzen und den Dialog mit Naturschutzverbänden zu suchen, statt immer neue Abschusspläne zu schmieden, die nur Scheinlösungen für die Probleme der Teichwirte sind, statt zu helfen. Unterschreiben Sie unsere Petition und helfen Sie mit, den Fischotter dauerhaft zu schützen – gegen Abschussgenehmigungen und rückschrittliche Jagdmethoden.
JETZT UNTERSCHREIBEN
Faceebook-Icon Facebook
 
Faceebook-Icon Twittern
 
Faceebook-Icon LinkedIn
 
 

Gegen steigende Spritkosten, für Klimaschutz und Menschenleben: Tempolimit jetzt!

Die Fakten sind eindeutig: Ein Tempolimit ist die wirksamste sofort umsetzbare Klimaschutzmaßnahme im Verkehr. Bis zu 11,7 Millionen Tonnen CO2 könnten jedes Jahr eingespart und gleichzeitig die Verkehrssicherheit erhöht werden – was hunderte Menschenleben retten würde.

Wem diese Zahlen noch nicht reichen, liefern wir jetzt weitere. Denn unsere neue Berechnung zeigt: Eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h auf Autobahnen und 80 km/h außerorts spart bis zu 4,7 Milliarden Liter Sprit jährlich – und reduziert damit unsere Abhängigkeit von teuren Ölimporten. Dadurch lässt sich auch der selbst von Wirtschaftsministerin Reiche für Ende April befürchteten Treibstoffknappheit begegnen. Ein geringerer Verbrauch entlastet zudem die Geldbeutel der Bürgerinnen und Bürger.

Die Bundesregierung muss jetzt zeigen, dass sie es mit Klimaschutz, Verkehrssicherheit und Unabhängigkeit von Fossilen ernst meint! Dazu gehört, die schnellste und einfachste Maßnahme, die auf dem Tisch liegt, endlich umzusetzen. Erhöhen Sie deshalb mit uns den Druck auf die Politik und unterzeichnen Sie unsere Petition „Tempolimit, JETZT“!
ZUR PETITION
Faceebook-Icon Facebook
 
Faceebook-Icon Twittern
 
Faceebook-Icon LinkedIn
 
 

Sie entscheiden: Wer bekommt den Goldenen Geier für die dreisteste Umweltlüge des Jahres?

Greenwashing ist dreiste Verbrauchertäuschung: Es führt verantwortungsbewusste Menschen in die Irre, lenkt von den tatsächlichen Umweltauswirkungen ab und schadet dem Klima. Trotzdem versuchen immer noch zahlreiche Unternehmen, sich mit grünen Versprechen ein sauberes Image zu verpassen. Deshalb verleihen wir auch in diesem Jahr den Goldenen Geier für die dreisteste Umweltlüge. Und Sie entscheiden, wer den Preis bekommt! Diese drei Kandidaten haben wir aus den zahlreichen Einreichungen ausgewählt:

Bayer – der grüne Giftmischer?
Auf der Website des Konzerns flattern Schmetterlinge durch sattgrüne Landschaften, von „wenigen Umweltauswirkungen“ ist die Rede. Gleichzeitig verkauft Bayer weltweit massenweise chemische Pflanzengifte, die nachweislich Bestäuber schädigen, Böden belasten und Gewässer kontaminieren. Verantwortung vortäuschen und dabei zum globalen Artensterben beitragen? Das nennen wir Greenwashing im großen Stil.

Das Pseudo-Nachhaltigkeitslabel „Primark Cares“:
Während sich beim Fast-Fashion-Konzern Primark die Kleiderstangen unter immer neuen Billigkollektionen biegen, soll ein kleines Label Verantwortung signalisieren. „Primark Cares“ klingt nach Fürsorge und Umweltbewusstsein, ist in Wahrheit aber kein unabhängiges Siegel, sondern nur ein selbst erfundenes Logo. Das riecht weniger nach Transformation als nach Greenwashing mit System.

Lamborghini – grün ist nur die Werbung:
Der Sportwagen-Hersteller behauptet auf der eigenen Website, „der Schutz des Planeten und der Umwelt stellt ein Kernelement unseres Geschäftsgebarens dar“. Lamborghinis Supersportwagen mit horrendem Verbrauch sollen als Plug-in-Hybride plötzlich klimafreundlich wirken. Grüne Versprechen auf der Website, schwarzer Rauch auf der Straße – Realität und Marketing klaffen meilenweit auseinander. Welche Umweltlüge finden Sie am dreistesten? Stimmen Sie jetzt ab!
JETZT ABSTIMMEN
Faceebook-Icon Facebook
 
Faceebook-Icon Twittern
 
Faceebook-Icon LinkedIn
 
 

Es geht um unser Wasser: Warum wir jetzt laut werden müssen

Wir stecken mitten in einem Angriff auf die wichtigsten Schutzgesetze für unsere Natur. Denn anstatt unsere Gewässer zu schützen, beugt sich die EU-Kommission gerade dem Druck der Bergbau-Industrie. Mit der geplanten Revision droht die EU-Wasserrahmenrichtlinie massiv abgeschwächt zu werden. Zentrale Prinzipien wie das sogenannte Verschlechterungsverbot könnten damit weiter aufgeweicht werden – laut diesem darf die Qualität von Flüssen, Seen und Grundwasser nicht abnehmen. Damit würde Tür und Tor für mehr Naturzerstörung geöffnet werden. Das dürfen wir nicht zulassen: Sauberes Wasser und intakte Ökosysteme dürfen nicht wirtschaftlichen Interessen geopfert werden.

Die Wasserrahmenrichtlinie ist nur der Anfang. Derzeit geraten mehrere zentrale EU-Naturschutzgesetze unter Druck. Unter dem Vorwand der EU-Wettbewerbsfähigkeit und des Bürokratieabbaus sollen zentrale Umweltgesetze „vereinfacht“ werden. Tatsächlich profitieren davon nur Unternehmen mit kurzfristigen Wirtschaftsinteressen. Das Ganze passiert zum Teil im Kontext sogenannter Omnibus-Verfahren – Sammelgesetze, mit denen viele Regelwerke gleichzeitig geändert werden. Was uns droht: Hart erkämpfte Umweltstandards werden aufgeweicht. Die Folgen: dreckiges Wasser, zerstörte Naturräume, weniger Artenvielfalt und Ressourcenausbeutung.

Gemeinsam mit vielen Organisationen stellen wir uns dem entgegen! Mit der europaweiten Kampagne #HandsOffNature kämpfen wir dafür, dass Umweltgesetze in der EU nicht ausgehöhlt, sondern konsequent geschützt und gestärkt werden. Es geht um unsere Lebensgrundlagen – und die stehen nicht zum Verkauf. Unterstützen Sie die Petition und setzen Sie ein klares Zeichen für starken Natur- und Gewässerschutz in Europa!
JETZT PETITION UNTERSTÜTZEN
Faceebook-Icon Facebook
 
Faceebook-Icon Twittern
 
Faceebook-Icon LinkedIn
 
 
 
 
Die Deutsche Umwelthilfe im Netz:
  www   www   www   www   www   www   www   www
 
Jetzt unterstützen:
Online spenden unter: www.duh.de/spenden/
 
Oder direkt auf unser Spendenkonto:
Empfänger: Deutsche Umwelthilfe
IBAN: DE45 3702 0500 0008 1900 02       BIC: BFSWDE33XXX
 
 
DZI
 
Logo Initiative Transparente Zivilgesellschaft
 
Logo In guten Händen
 
 
Deutsche Umwelthilfe e.V.
Bundesgeschäftsstelle Radolfzell | Fritz-Reichle-Ring 4 | 78315 Radolfzell
Telefon: +49 7732 9995-0 | Telefax: +49 7732 9995-77
E-Mail: info@duh.de | www.duh.de
facebook.com/umwelthilfe | twitter.com/umwelthilfe
 
DUH e.V. | BGF: J.  Resch, S. Müller-Kraenner, B. Metz
Vorstand | Prof. Dr. M. Mönnecke, C.-W. Bodenstein-Dresler,
M. Rothkegel | AG Hannover VR 202112
 
Spendenkonto
SozialBank Köln
Empfänger: Deutsche Umwelthilfe
IBAN: DE45 3702 0500 0008 1900 02 | BIC: BFSWDE33XXX
 
 
Wenn Sie unseren Newsletter nicht weiter erhalten möchten,
können Sie den Service hier jederzeit abbestellen.