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Über diese wichtigen Themen möchten wir Sie informieren:
Jetzt kann nur noch unsere Verfassungsbeschwerde das Gebäudemodernisierungsgesetz stoppen
Schockierende Bilder vom Hitze-Sommer 2026: Wir müssen der Realität ins Auge sehen
Bremen versagt beim Klimaschutz – wir ziehen vor Gericht!
Ölförderung ohne Rücksicht auf geschützte Meeresnatur? Nicht mit uns!
Wir kämpfen für sichere Schulwege in Berlin
Jetzt im Podcast: Sauberes Wasser ist keine Selbstverständlichkeit
 
 

Jetzt kann nur noch unsere Verfassungsbeschwerde das Gebäudemodernisierungsgesetz stoppen

Noch kurz vor der Sommerpause hat die Koalition das Gebäudemodernisierungsgesetz durchgeboxt. Schon der Name ist blanker Hohn, denn dieses Gesetz drängt Millionen Mieterinnen und Mieter langfristig in die fossile Kostenfalle und macht die Erreichung der Klimaziele unmöglich. Nach unserer juristischen Bewertung hätte außerdem der Bundesrat zustimmen müssen – das ist nicht passiert. Trotz massiver wissenschaftlicher Kritik und gesellschaftlicher Proteste hat Bundespräsident Steinmeier das Gesetz unterschrieben.

Ist unser aller Zukunft damit fossil besiegelt? Das darf nicht sein!
Aus unserer Sicht sind sowohl Zustandekommen als auch Inhalt des Heizungsgesetzes verfassungswidrig. Um den Gebäudesektor auf Klimaneutralität auszurichten, braucht es Wärmepumpen und erneuerbare Wärme statt vage „Grüngas“- oder „Grünöl“-Quoten. Die Abhängigkeit von Gas und Öl muss so schnell wie möglich beendet werden!

Deshalb schalten wir jetzt das höchste deutsche Gericht ein und bringen eine Verfassungsbeschwerde auf den Weg. Unsere Anwältinnen und Anwälte arbeiten auf Hochtouren und werden voraussichtlich im September so weit sein. Aber Sie können schon jetzt aktiv werden und unsere Petition unterschreiben. Zusammen stoppen wir dieses Gebäudemodernisierungsgesetz.
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Schockierende Bilder vom Hitze-Sommer 2026: Wir müssen der Realität ins Auge sehen

Haben Sie die Bilder der ausgetrockneten Donau oder der verheerenden Brände in Südeuropa auch so schockiert wie uns? In Frankreich, Spanien und Griechenland sind seit Jahresbeginn fast 170.000 Hektar verbrannt; hunderttausende Menschen mussten fliehen. Seit Wochen leiden wir auch in Deutschland unter extremen Temperaturen über 30 Grad. Die hohen Temperaturen sind für viele bereits eine massive Gesundheitsgefahr.

Gerade in unseren Städten staut sich die Hitze. Deshalb brauchen wir gerade hier mehr Bäume. Trotzdem wurde zugelassen, dass in den vergangenen Jahren fast eine Million Stadtbäume verschwinden. Vielerorts müssen große, schattenspendende Bäume schlecht durchdachten Bauprojekten, Parkplätzen und kurzfristigen Profitinteressen weichen. Mit jedem gefällten Baum verlieren wir nicht nur ein Stück Lebensqualität, sondern auch den wirksamsten natürlichen Schutzmechanismus gegen gefährliche Hitze. Deshalb fordern wir ein Bundesgesetz, das Stadtbäume und Grünflächen verbindlich schützt und bei allen Planungen berücksichtigt.

Wir müssen der Realität ins Auge sehen: Es bleibt heiß und es wird noch schlimmer. Unterstützen Sie unsere Forderung und unterschreiben Sie jetzt für einen wirksamen gesetzlichen Schutz unserer Stadtbäume!
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Bremen versagt beim Klimaschutz – wir ziehen vor Gericht!

Gesetzlich festgelegte Klimaziele? Für Bremen wohl eher eine unverbindliche Empfehlung. Eine Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg zeigt: Statt der vorgegebenen CO2-Minderung um 60 Prozent wird bis 2030 lediglich eine Minderung von 40 bis 45 Prozent erwartet. Und das auch nur unter der optimistischen Annahme, dass alle geplanten Klimaschutzmaßnahmen tatsächlich umgesetzt werden. Tatsächlich betrug die Minderung im Jahr 2024 sogar nur knapp 35 Prozent.

Wer sein Ziel absehbar verfehlt, muss nachsteuern. Das sagen nicht nur wir, sondern auch das Bremische Klimaschutz- und Energiegesetz. Demnach hätte der Senat spätestens bis zum 31. Juli 2026 einen Maßnahmenkatalog vorlegen müssen – aber Fehlanzeige. Dieses gefährliche Spiel auf Zeit und auf Kosten zukünftiger Generationen lassen wir nicht zu!

Deswegen haben wir Klimaklage gegen den Bremer Senat beim Oberverwaltungsgericht Bremen eingereicht. Unser Ziel: Ein wirksamer Klimaschutzplan, der darlegt, wie die Hansestadt das Klimaziel für 2030 noch erreichen kann und welche zusätzlichen Maßnahmen dafür umgesetzt werden müssen. Wir fordern allen voran eine Sanierungsoffensive für öffentliche Gebäude, ein deutlich stärkerer Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und eine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung.

Helfen Sie uns jetzt, wirksamen Klimaschutz in Bremen und deutschlandweit durchzusetzen – mit einer Spende oder einer dauerhaften Klimaklagen-Patenschaft. Vielen Dank! 
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Ölförderung ohne Rücksicht auf geschützte Meeresnatur? Nicht mit uns!

Mitten im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer soll die von uns bereits vor Gericht gestoppte Ölförderung wieder aufgenommen werden: Das Betreiberunternehmen der Ölplattform Mittelplate, Harbour Energy, hat einen neuen Hauptbetriebsplan für die Bohrinsel vorgelegt – erneut ohne Prüfung der Auswirkungen auf geschützte Arten und Lebensräume. Wir erweitern deswegen unsere bestehende Klage auf den neuen Plan und haben einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht Schleswig gestellt. Unser Ziel: Keine Ölförderung, solange ihre Naturverträglichkeit nicht rechtmäßig geprüft wurde.

Bereits im Februar hatte das Gericht wegen der fehlenden Prüfung einen sofortigen Förderstopp angeordnet. Nachdem der Vollzug vorläufig ausgesetzt wurde, hat das zuständige Landesamt nun den neuen Betriebsplan für die Jahre 2026 bis 2028 zugelassen. Für uns steht fest: Eine Behörde darf einen rechtswidrigen Zustand nicht einfach fortschreiben, indem sie einen auslaufenden Betriebsplan durch einen neuen ersetzt.

Das Wattenmeer ist Lebensraum für Kegelrobben, Schweinswale sowie zahlreiche Rast- und Zugvögel. Der UNESCO-Schutzstatus darf nicht nur auf dem Papier bestehen! Wir kämpfen dafür, dass Meeresschutzgebiete ihren Namen verdienen und nicht hinter den Profitinteressen von Öl-Konzernen zurückbleiben. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift dabei, den Druck für echten Meeresschutz zu erhöhen.
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Wir kämpfen für sichere Schulwege in Berlin

Ob Saarstraße, Albrechtstraße oder aktuell Kantstraße: Der Berliner Senat will Maßnahmen für die Verkehrssicherheit wie Tempo 30 oder Radwege zurückbauen. Ausgerechnet die schwächsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer leiden darunter am meisten, etwa Kinder auf ihrem Schulweg. Für sie geht es nicht um abstrakte Verkehrsplanung, sondern um ihre Sicherheit und körperliche Unversehrtheit.

Wir halten dagegen! An der Saarstraße unterstützten wir einen Eilantrag gegen die Aufhebung von Tempo 30. In der Albrechtstraße konnten wir vor Gericht erreichen, dass Tempo 30 wiederhergestellt werden muss. Ausschlaggebend war auch, dass das tatsächliche Schüleraufkommen deutlich höher lag als von der Verwaltung angenommen.

Nun richtet sich unser Blick auf die Kantstraße, wo der geschützte Radweg zurückgebaut werden soll. Auch hier setzen wir uns mit öffentlichem Druck und rechtlichen Schritten für sichere Schulwege ein. Unterschreiben Sie jetzt unsere Petition zur Rettung der Verkehrswende in Berlin, damit die Sicherheit der Kleinsten nicht einer rückwärtsgewandten Autopolitik geopfert wird.
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Jetzt im Podcast: Sauberes Wasser ist keine Selbstverständlichkeit

Unser Grundwasser ist die wichtigste Quelle für Trinkwasser – doch vielerorts ist es durch zu hohe Nitratwerte belastet. Eine zentrale Ursache: In Regionen mit intensiver Tierhaltung gelangen mehr Nährstoffe auf die Felder, als Pflanzen und Böden aufnehmen können. Die Folgen tragen am Ende nicht nur Natur und Klima, sondern auch wir Verbraucherinnen und Verbraucher, etwa durch steigende Kosten für die Trinkwasseraufbereitung.

In der neuen Folge unseres Podcasts „Druck machen“ spricht DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner mit Landnutzung- und Agrarökologieexpertin Reinhild Benning darüber, warum wir ein wirksames Düngerecht brauchen, wie Landwirtschaft und Wasserschutz zusammengehen können und weshalb das sogenannte Verursacherprinzip endlich konsequent umgesetzt werden muss.

Außerdem geht es um die Frage, was Politik, Landwirtschaft und wir alle konkret tun können, damit unser Wasser sauber bleibt – von verbindlichen Nährstoffbilanzen bis zum stärkeren Ausbau des Ökolandbaus. Hören Sie jetzt rein, denn der Schutz unseres Wassers geht uns alle an.
ZUM PODCAST
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Michael Rothkegel | AG Hannover VR 202112
 
 
 
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