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[Briefanrede,fallback=Liebe Leserinnen und Leser,] über diese wichtigen Themen möchten wir Sie informieren:
Hochwassergefahr in Deutschland: Jeder vierte Landkreis mit hohem Risiko für schwere Schäden
Vernichtungsverbot für Textil-Neuwaren: Ein wichtiger Schritt gegen Fast Fashion – aber leider mit massiven Schlupflöchern
Mehrweg statt leerer Klimaversprechen: Wir stoppen dreistes Greenwashing von Red Bull!
Noch eine Woche: Jetzt Vorschläge einreichen für den Bürgerschafts- und Engagementpreis „DRUCK MACHEN – Für die Umwelt!“
Mehrwegquote mal wieder krachend verfehlt: Das dürfen wir Lidl und Co. nicht länger durchgehen lassen!
Von Drogerieregal bis Heizungskeller: Greenwashing ist überall – wir schauen ganz genau hin!
 
 

Hochwassergefahr in Deutschland: Jeder vierte Landkreis mit hohem Risiko für schwere Schäden

Die Klimakrise verschärft auch die Hochwassergefahr in Deutschland. Der Schutz vor Extremwetter ist deshalb eine wichtige Aufgabe von Politik und Verwaltung. Und unser Hochwasser-Check 2026 zeigt deutlich: Weite Teile des Landes sind nicht ausreichend vorbereitet. Knapp ein Viertel Landkreise und kreisfreien Städte haben ein hohes Risiko für schwere Schäden durch ein sogenanntes Jahrhunderthochwasser. Besonders gefährdet sind dicht besiedelte Regionen entlang großer Flüsse wie Rhein, Donau und Elbe.

Technische Anlagen allein reichen als Hochwasserschutz nicht aus. Denn sie werden in der Regel für ein sogenanntes HQ100 – ein statistisch alle 100 Jahre zu erwartendes Hochwasser – dimensioniert. Jedoch werden Extremregen und Hochwasser durch die Klimakrise häufiger und heftiger. Deshalb müssen Flüsse wieder mehr Raum bekommen. Renaturierte Auen, naturnahe Bäche, gesunde Wälder und feuchte Wiesen können Wasser zurückhalten und Hochwasserspitzen abmildern. Gleichzeitig darf in Überschwemmungsgebieten nicht weiter gebaut werden.

Wenn Sie mehr wissen wollen: In unserer aktuellen Podcastfolge „Hochwassergefahr in Deutschland – Wie sieht effizienter Schutz aus?“ sprechen DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner und unsere Stellvertretende Bereichsleiterin Naturschutz Sabrina Schulz darüber, warum Deutschland vielerorts noch unzureichend vorbereitet ist und welche Lösungen wirklich vor Hochwasser schützen.

Wie hoch ist das Risiko in Ihrer Region?
Sehen Sie sich jetzt die Ergebnisse unseres Hochwasser-Checks für alle 400 Landkreise und kreisfreien Städte an.
ZUM PODCAST
ZUM HOCHWASSER-CHECK
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Vernichtungsverbot für Textil-Neuwaren: Ein wichtiger Schritt gegen Fast Fashion – aber leider mit massiven Schlupflöchern

Ein neues T-Shirt produzieren, nicht verkaufen – und dann einfach zerstören. Mit dieser absurden Verschwendung soll jetzt endlich Schluss sein! Seit dem 19. Juli dürfen große Unternehmen unverkaufte Kleidung, Schuhe und Retouren nicht mehr vernichten. Das ist richtig und wichtig.

Doch das neue Verbot hat gefährliche Schlupflöcher: Die Vernichtung von Neuware bleibt nämlich unter anderem weiter möglich, wenn die Textilien erfolglos sozialwirtschaftlichen Einrichtungen als Spende angeboten wurden oder die Reparatur beziehungsweise Aufbereitung teurer als das Zerstören ist. Diese Regelung stellt die Logik von Fast Fashion nicht infrage, sondern legitimiert sie sogar: Kleidung wird in riesigen Mengen und zu so niedrigen Preisen produziert, dass Wegwerfen für Unternehmen einfach billiger ist als Reparieren, Aufbereiten oder Wiederverkaufen. Wir sagen: Ein Gesetz, das diese Rechnung akzeptiert, löst das Problem nicht.

Das Vernichtungsverbot muss deshalb dringend nachgebessert werden. Doch auch ein wirksames Zerstörungsverbot reicht nicht aus: Wir fordern von Umweltminister Carsten Schneider, das Problem an der Wurzel zu packen und mit dem angekündigten Textilgesetz endlich auch gegen die enorme Überproduktion minderwertiger und schadstoffbelasteter Kleidung vorzugehen, damit die Textilberge aus kurzlebiger Fast Fashion gar nicht erst entstehen! Unterstützen Sie unsere Forderung nach kreislauffähiger Kleidung ohne Verschwendung und unterschreiben Sie jetzt unsere Petition!
JETZT UNTERSCHREIBEN
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Mehrweg statt leerer Klimaversprechen: Wir stoppen dreistes Greenwashing von Red Bull!

Echter Klimaschutz gelingt nicht durch Werbeslogans, sondern nur durch konkrete Veränderungen. Wir haben das Greenwashing von Red Bull gestoppt: Der Konzern hat sich unserem Druck gebeugt und durch eine Unterlassungserklärung dazu verpflichtet, den irreführenden Werbeclaim von „Netto-Null-Emissionen bis 2040“ zukünftig zu unterlassen. Das Unternehmen konnte nicht nachvollziehbar erklären, mit welchen konkreten Maßnahmen dieses Ziel erreicht werden soll.

Wir sagen: Das ist schlichtweg Verbrauchertäuschung! Und doppelt fragwürdig bei Red Bulls einseitiger Ausrichtung auf Einweg-Aluminiumdosen. Die Einweg-Aludose zählt zu den klimaschädlichsten Getränkeverpackungen: Der hohe Energieverbrauch bei Herstellung und Recycling sowie der Einsatz von Neumaterial und Kunststoffbeschichtungen im Doseninneren machen sie zu einem gravierenden Umwelt- und Klimaproblem. Und jetzt plant Red Bull auch noch ein neues Dosenwerk in Brandenburg! Das geht an echtem Umwelt- und Klimaschutz völlig vorbei.

Wir fordern Red Bull deshalb auf, seine Produktpolitik grundlegend zu ändern und konsequent auf klimafreundliche Mehrwegverpackungen umzusteigen. Vollmundige Zukunftsversprechen reichen nicht aus. Helfen Sie mit: Mit einer Klimaklagen-Patenschaft können Sie unseren Einsatz gegen Greenwashing unterstützen!
JETZT KLIMAKLAGEN-PATE WERDEN
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Noch eine Woche: Jetzt Vorschläge einreichen für den Bürgerschafts- und Engagementpreis „DRUCK MACHEN – Für die Umwelt!“

Sie kämpfen gegen Naturzerstörung, bringen Klimaschutz in ihrer Gemeinde voran oder setzen sich trotz massivem Gegenwind vor Gericht oder Behörden für die Umwelt und unsere Gesellschaft ein: Im ganzen Land gibt es Menschen, die sich im kleinen und großen Rahmen stark machen für Natur, Umwelt, Klima und Demokratie. Dieses Engagement wollen wir sichtbar machen und auszeichnen. Helfen Sie uns dabei! Noch bis zum 1. August können Sie diese Menschen für unseren Bürgerschafts- und Engagementpreis „DRUCK MACHEN – Für die Umwelt!“ vorschlagen.

Gerade jetzt braucht unsere Gesellschaft Menschen mit Mut, Ausdauer und Haltung. Denn Umwelt- und Klimaschutz werden zunehmend infrage gestellt, demokratisches Engagement wird angegriffen und rechte Kräfte versuchen, die Zivilgesellschaft einzuschüchtern. Umso wichtiger sind Vorbilder, die zeigen: Widerstand wirkt – und auch David kann gegen Goliath gewinnen.

Mit unserem Preis zeichnen wir Menschen aus, die nicht nur fordern, sondern durchsetzen. In drei Kategorien würdigen wir engagierte Bürgerinnen, mutige Jurist*innen und Staatsbedienstete. Die Kategorie „Umweltheld*in des Jahres“ ist mit 50.000 Euro dotiert – als konkrete Unterstützung für wirkungsvolle Umweltschutzarbeit und als starkes Zeichen für eine lebendige Demokratie.

Fällt Ihnen jemand ein, der nicht lockerlässt und für Umwelt, Klima und Gesellschaft Druck macht? Dann reichen Sie jetzt Ihren Vorschlag ein – oder bewerben Sie sich selbst! Die Einreichungsphase endet am 1. August.
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Mehrwegquote mal wieder krachend verfehlt: Das dürfen wir Lidl und Co. nicht länger durchgehen lassen!

Mickrige 34,5 Prozent Mehrweg, überall Einweg-Flaschen und ein Comeback der Getränkedose: Das ist kein trauriger Ausreißer, das hat System. Seit 2020 stagniert die Mehrwegquote auf niedrigem Niveau. Und dass im Verpackungsgesetz eine Zielquote von 70 Prozent festgelegt wurde, spielt offenbar keine Rolle.

Discounter wie Aldi und Lidl sind dafür ganz klar mitverantwortlich, weil sie mit ihrem Einweg-Angebot Verbraucherinnen und Verbrauchern einfach keine nachhaltige Wahl lassen. Dass darauf keine Sanktionen oder Maßnahmen zur Mehrwegförderung durch die Politik folgen, ist allerdings eine politische Bankrotterklärung – und das geht aufs Konto von Bundesumweltminister Carsten Schneider!

Dabei liegen die Vorteile von regionalen Mehrwegflaschen auf der Hand. Durch vielfache Wiederverwendung und kurze Transportwege sparen sie große Mengen CO2 und Ressourcen ein. Noch dazu sichern sie deutschlandweit 145.000 Arbeitsplätze. Wir fordern: Umweltminister Schneider muss endlich handeln und Mehrweg mit konkreten Maßnahmen konsequent voranbringen. Dazu zählt ein durch Einweg-Akteure finanzierter Mehrwegförderfonds und eine Einweg-Abgabe von mindestens 20 Cent auf umweltschädliche Einweg-Plastikflaschen, Dosen und Getränkekartons.

Damit wir den politischen Druck weiter hochhalten können, brauchen wir Sie: Danke für Ihre Spende!
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Von Drogerieregal bis Heizungskeller: Greenwashing ist überall – wir schauen ganz genau hin!

Unternehmen versuchen immer wieder, ihre Produkte mit irreführenden Versprechen ins grüne Licht zu rücken. Wir stoppen diese Verbrauchertäuschung vor Gericht – und haben vor dem Landgericht Düsseldorf gleich zwei wichtige Erfolge erzielt!

Der weltgrößte Kosmetikkonzern L’Oréal darf ein Haarfärbemittel seiner Marke Garnier nicht länger mit einem pauschalen „Nachhaltigkeits-Engagement“ bewerben, ohne die angeblichen Umweltvorteile konkret zu erklären. Für Verbraucherinnen und Verbraucher blieb bislang völlig unklar, welche Maßnahmen bereits umgesetzt wurden und was lediglich ein unverbindliches Ziel für die Zukunft ist.

Auch der Energieversorger NEW ist mit seinem Greenwashing gescheitert: Fossiles Erdgas darf nicht als „Ökogas“ beworben werden. Durch die Bezeichnung „öko“ werden Verbraucherinnen und Verbraucher über die Umwelt- und Klimawirkungen des konventionellen, klimaschädlichen Erdgases hinweggetäuscht. Auch der Kauf von CO2-Zertifikaten macht Erdgas weder nachhaltig noch umweltfreundlich.

Unsere Botschaft ist klar: Wir machen Druck, damit Unternehmen mit Greenwashing und irreführenden Umweltversprechen nicht durchkommen – und ziehen bei Bedarf vor Gericht. Wo „öko“ oder „nachhaltig“ draufsteht, muss ein konkreter und überprüfbarer Umweltnutzen dahinterstehen. Unterstützen Sie jetzt unseren Einsatz gegen Greenwashing – mit einer Klimaklagen-Patenschaft!
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Vorstand: Prof. Dr. Margit Mönnecke, Carl-Wilhelm Bodenstein-Dresler,
Michael Rothkegel | AG Hannover VR 202112
 
 
 
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