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Über diese wichtigen Themen möchten wir Sie informieren:
Gewinnen Sie Mehrweggetränke für ein ganzes Jahr
Doppelter Schlag gegen Wintershall Dea: Neue Ölbohrungen gestoppt und Ermittlungen eingeleitet
Greenwashing mit schiefer Kompensationsrechnung: Wir klagen gegen Lufthansa
Diese Regierungen wollen uns das Recht auf Akteneinsicht verweigern – und so gehen wir dagegen vor
Nur noch bis zum 15. Mai: Reichen Sie jetzt noch Ihre Nominierungen für den UmweltMedienpreis 2024 ein
 
 

Gewinnen Sie Mehrweggetränke für ein ganzes Jahr

Was braucht man für einen gelungenen Kindergeburtstag, für gemütliches Verweilen auf dem Balkon oder für ein erfrischendes Picknick im Park? Genau – ein kühles Getränk! Damit dabei kein unnötiger Müll entsteht, verlosen wir ab jetzt einen Jahresvorrat Freigetränke aus umweltfreundlichen Mehrwegflaschen im Wert von 1.000 Euro – und das gleich 16 Mal.

Kaum zu glauben: In Deutschland werden stündlich rund 1,9 Millionen Einweg-Plastikflaschen nach nur einmaliger Nutzung zu Abfall und belasten durch ihre massenhafte Herstellung zudem massiv das Klima. Dabei ist die Lösung für dieses Umweltproblem ganz einfach: Mehrweg! Denn Mehrwegflaschen aus Glas können bis zu 50 Mal wiederbefüllt werden. Auch Getränkedosen – eine der am wenigsten umweltfreundlichen Getränkeverpackungen – sind ein Riesenproblem: 5,3 Milliarden Stück gehen davon jährlich über die Ladentheken. Würde man alle alkoholfreien Getränke ausschließlich in Mehrweg- statt in Einweg-Flaschen abfüllen, könnte man bis zu 1,4 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Denn Mehrweg spart Ressourcen, Energie und Treibhausgasemissionen. Mehrweg ist Klimaschutz!

Wir helfen Ihnen dabei, den Sommer zu genießen und dabei gleichzeitig dem Planeten etwas Gutes zu tun. Mit unserem Gewinnspiel "Mehrweg ist Klimaschutz" trinken Sie ein Jahr Limo, Saft, Bier, Wasser und Co. aus regionalen Mehrwegflaschen. Damit unterstützen Sie das umweltfreundliche deutsche Mehrwegsystem und stärken die regionale Kreislaufwirtschaft. Die Gewinne werden deutschlandweit verlost und stehen im Getränkefachmarkt in Ihrer Nähe zur Abholung bereit. Wir wünschen Ihnen viel Glück!
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Doppelter Schlag gegen Wintershall Dea: Neue Ölbohrungen gestoppt und Ermittlungen eingeleitet

Unser Druck zeigt Wirkung! Und zwar gleich mit einem doppelten Schlag gegen die fossilen Machenschaften des Öl- und Gaskonzerns Wintershall Dea. Der erste große Erfolg: Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat diese Woche den Plänen zu neuen Ölbohrungen im Wattenmeer eine Absage erteilt. Damit wird die Ölförderung auf der einzigen deutschen Bohrinsel Mittelplate spätestens 2041 endgültig Geschichte sein. Ein wichtiger Sieg für Meeres- und Klimaschutz, den wir durch unser Engagement mit vielen weiteren Organisationen und dem UNESCO-Komitee errungen haben. Jetzt muss die Landesregierung Niedersachsen nachziehen und auch die Gasbohrungen vor Borkum abwenden.

Bereits im Februar 2024 haben wir außerdem Strafanzeige gegen den fossilen Giganten eingereicht. Unsere Analyse hatte den Verdacht ergeben, dass der Konzern möglicherweise gegen Berichtspflichten zu eigenen Umwelt- und Klimaauswirkungen verstößt. Wesentliche gesetzlich vorgeschriebene Bestandteile wurden im aktuellen Geschäftsbericht mutmaßlich falsch dargestellt oder ausgelassen. Jetzt, drei Monate später, kam die Nachricht von der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main: Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates der Wintershall Dea AG. Die Aufnahme der Ermittlungen sendet ein klares Signal – die Zeiten sind vorbei, in denen fossile Großkonzerne sich mit blumigen Geschäftsberichten in Sicherheit wiegen können. Die verheerenden Umwelt- und Klimaschäden durch die Öl- und Gasindustrie müssen endlich auch durch die Konzerne offengelegt und die Verursacher zur Rechenschaft gezogen werden.

Wir werden dafür sorgen, dass sich Wintershall Dea und Co. nicht länger wegducken können – für eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft mit erneuerbaren Energien statt fossilen Großprojekten.
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Greenwashing mit schiefer Kompensationsrechnung: Wir klagen gegen Lufthansa

Fliegen ohne Klimaschaden – das verspricht die Fluggesellschaft Lufthansa ihren Kundinnen und Kunden. Bei der Flugbuchung lassen sich mit wenigen Klicks und ein paar Euro extra Flüge ans andere Ende der Welt angeblich „CO2-neutral“ stellen. Doch so einfach und verlockend das auch klingt, die Rechnung geht leider nicht auf.

Warum? Wir haben herausgefunden, dass der Kompensationsrechner, den Lufthansa auf der Website einsetzt, gar nicht alle klimaschädlichen Auswirkungen des Fluges einbezieht. So wird in Wahrheit nur ein kleiner Teil der entstehenden Klimaschäden ausgeglichen. Zur Kompensation nutzt Lufthansa zudem Projekte, die die versprochene CO2-Neutralität nicht gewährleisten können. Viele davon laufen etwa viel zu kurz, um das deutlich länger in der Atmosphäre bleibende CO2 auch nur ansatzweise auszugleichen. Mit diesem Werbeversprechen führt Lufthansa Kundinnen und Kunden somit dreist hinters Licht – auf Kosten des Klimas! Das lassen wir nicht länger durchgehen und haben gegen die Fluggesellschaft Unterlassungsklage am Landgericht Köln eingereicht.

Seit 2022 gehen wir gegen Unternehmen vor, die in besonders dreister und intransparenter Weise ihre Produkte, Dienstleistungen oder gar das ganze Unternehmen als „klimaneutral“ oder „CO2-neutral“ bezeichnen. Und wir werden nicht aufhören, bis diese falschen Umweltversprechen und das Greenwashing ein Ende nehmen. Deshalb fordern Sie jetzt mit uns: Schluss mit der Verbrauchertäuschung! Unterschreiben Sie unsere Petition gegen falsche Klimaneutralitätsversprechen und leiten Sie den Link an Familie und Bekannte weiter.
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Diese Regierungen wollen uns das Recht auf Akteneinsicht verweigern – und so gehen wir dagegen vor

Ein wichtiges Gesetz in Deutschland regelt die Einsicht in Akten und in Behördeninformationen: das Informationsfreiheitsgesetz. Dadurch konnten wir beispielsweise im Dieselskandal geheim gehaltene Akten des Verkehrsministeriums öffentlich machen. Umso verheerender ist es, wenn Regierungen versuchen, uns diese Rechte zu verwehren und so die gesellschaftliche Demokratie untergraben. Aber genau das passiert aktuell in Bayern und Berlin.

Die Staatskanzlei in München ebenso wie die Bayerischen Ministerien für Umwelt und Inneres verwehren uns Einsicht in Akten zum Luftreinhalteplan München und verstoßen damit gegen das Bayerische Umweltinformationsgesetz. Dabei ist die Belastung der Atemluft mit dem Dieselabgasgift NO2 nirgendwo so hoch ist wie in München. In Sachen Saubere Luft erreicht die Verweigerungshaltung der Bayerischen Staatsregierung damit einen neuen Höhepunkt. Erst Anfang des Jahres haben wir brisante Akten enthüllt, aus denen hervorging, dass politische Entscheidungsträger über Jahre rechtswidrige Anweisungen gegen Saubere Luft in München gegeben hatten.

Das Recht auf Akteneinsicht verweigern – das macht aktuell auch der Berliner Senat: Bereits letztes Jahr haben wir im Zuge des Radwegestopps der neuen Landesregierung Akteneinsicht gefordert. Damals hatte der CDU-geführte Verkehrssenat angeordnet, zahlreiche geplante, genehmigte und zum Teil schon fertiggestellte Radwege doch noch zu verhindern. Nur weil es uns gelungen ist, gemeinsam mit der Berliner Öffentlichkeit juristischen und öffentlichen Druck aufzubauen, hat die mittlerweile zurückgetretene Verkehrssenatorin Manja Schreiner den Großteil der Radwege wieder freigegeben. Aber: Einige Radwegstrecken bleiben weiterhin gesperrt. Unsere Anfrage auf Akteneinsicht, um herauszubekommen, was wirklich hinter dem Radwegestopp steckt, hat die Senatsverwaltung verweigert. Dagegen wehren wir uns nun und stehen bereits am kommenden Montag vor Gericht gegen das Land Berlin!

Natürlich bleiben wir hartnäckig und werden in allen Fällen dafür sorgen, dass alle Akten offengelegt werden. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, helfen Sie uns mit einer Spende oder Fördermitgliedschaft.
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Nur noch bis zum 15. Mai: Reichen Sie jetzt noch Ihre Nominierungen für den UmweltMedienpreis 2024 ein

Ob in Büchern, Podcasts, Dokumentationen oder auf Social Media – überall begeistern uns Medienschaffende für Umwelt- und Klimathemen. Sie klären auf, prangern an, zeigen Problemlösungen und tragen so zum Schutz unseres Planeten bei. Ihr Engagement möchten wir auch in diesem Jahr mit dem UmweltMedienpreis auszeichnen.

Sie kennen Personen, die preisverdächtige Umweltberichterstattung machen oder Verbraucherschutzthemen in den Medien auf den Punkt bringen? Dann nominieren Sie jetzt noch Kandidatinnen und Kandidaten bis zum 15. Mai für den UmweltMedienpreis 2024 in den Kategorien Text, Audio, Video oder Publikumspreis!
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