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Über diese wichtigen Themen möchten wir Sie informieren:
Grundschleppnetze raus aus dem Wattenmeer: Wir klagen für echten Meeresschutz in der Nordsee
Stecken in Ihrer Kaffeetasse verbotene Pestizide?
Neue Studie zeigt anhaltenden Trend zu immer größeren Autos: Wir fordern ein Verbot überdimensionierter SUV in unseren Städten!
Naturschutz auf der Kippe: Diese Abstimmung wird alles verändern
Absurd, absurder, Gebäudemodernisierungsgesetz: Wir bereiten unsere Klimaklage vor
Fossile Ausbeutung in der Nordsee stoppen!
 
 

Grundschleppnetze raus aus dem Wattenmeer: Wir klagen für echten Meeresschutz in der Nordsee

In einem Nationalpark sollte die Natur geschützt sein – doch im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer scheint das nicht der Fall zu sein. Dort wird mehr als 36.000 Stunden pro Jahr mit Grundschleppnetzen nach Nordseekrabben gefischt. Diese Netze werden mit schweren Metallkufen und Ketten, an denen Hartgummirollen befestigt sind, über den Meeresboden gezogen und beschädigen dabei wertvolle Lebensräume, die eigentlich unter Schutz stehen. Wie das möglich ist? Nationalparkverwaltung und Landesregierung haben die europarechtlich vorgeschriebene Umweltverträglichkeitsprüfung für diese zerstörerische Form der Fischerei einfach nicht durchgeführt.

Die Folgen sind dramatisch: Sandkorallenriffe, Austern- und Miesmuschelbänke sowie Seegraswiesen sind bereits aus dem Nationalpark verschwunden oder gehen stark zurück. Dabei ist das Wattenmeer als Laich- und Aufzuchtgebiet die Kinderstube der Nordsee. Wird dieses sensible Ökosystem zerstört, schrumpfen Fischpopulationen – und auch Arten wie Schweinswale und Seevögel verlieren ihre Nahrungsgrundlage. Hinzu kommt: Durch das Aufwirbeln des Meeresbodens kann dort gespeicherter Kohlenstoff freigesetzt werden, was die Klimakrise zusätzlich verschärft.

Deshalb gehen wir jetzt den nächsten Schritt: Mit Unterstützung der Environmental Justice Foundation klagen wir gegen die Grundschleppnetzfischerei im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Unser Ziel ist klar: Die zuständige Behörde muss endlich handeln und Grundschleppnetze aus dem Meeresschutzgebiet verbannen!

Unterstützen Sie uns dabei, das Wattenmeer zu schützen und diesen einzigartigen Lebensraum zu verteidigen – mit Ihrer Unterschrift.
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Stecken in Ihrer Kaffeetasse verbotene Pestizide?

Für viele beginnt der Tag mit einer Tasse Kaffee. Doch unser neuer Bericht gibt dem nun einen bitteren Beigeschmack: In konventionellem Kaffee können Pestizide stecken, die so gefährlich sind, dass sie in der EU verboten sind.

Zusammen mit Coffee Watch, dem INKOTA-Netzwerk und PAN UK haben wir ausgewertet, welche Pestizide im Kaffeeanbau eingesetzt werden und ob diese bis ins Endprodukt gelangen. Das Ergebnis ist alarmierend: 159 Pestizidwirkstoffe kommen in der Kaffeeproduktion zum Einsatz, 59 Prozent davon sind in der EU verboten. Die Pestizide kommen vor allem in den Anbauländern zum Einsatz und gelangen über globale Lieferketten dennoch in die Kaffeetassen der Menschen in Deutschland. Die Folge: In etwa jeder fünften Tasse Kaffee finden sich giftige Pestizidrückstände.

Die eingesetzten Pestizide stehen nachweislich mit massiven Gesundheitsschäden in Zusammenhang wie Krebs und Fortpflanzungsschäden. Für Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland ist das besorgniserregend. Noch viel dramatischer ist es jedoch für die Menschen in den Anbauländern. Arbeiterinnen und Arbeiter kommen beim Kaffeeanbau direkt mit den Pestiziden in Kontakt, oft ohne ausreichenden Schutz. Auch Böden, Gewässer und Artenvielfalt in den Anbauregionen werden massiv belastet.

Wir fordern die Bundesregierung auf, den Export von in Europa verbotenen Pestiziden zu stoppen – für die Gesundheit der Menschen in und um die Anbaugebiete und für einen bedenkenlosen Kaffeegenuss in Europa.

Sie wollen mehr erfahren? Den vollständigen Bericht finden Sie über den Link am Ende. Dass wir Missstände wie diese aufdecken können, verdanken wir auch Ihren Spenden. Vielen Dank!
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Neue Studie zeigt anhaltenden Trend zu immer größeren Autos: Wir fordern ein Verbot überdimensionierter SUV in unseren Städten!

Immer mehr immer größere Autos verstopfen unsere Städte. Eine neue Studie der Organisation Transport & Environment zeigt: Seit 2000 wachsen neu verkaufte Pkw in Deutschland jedes Jahr im Schnitt um 1,2 Zentimeter in die Länge und 0,5 Zentimeter in die Höhe. Überdimensionierte Autos blockieren zunehmend Gehwege und Grünflächen und machen Unfälle gefährlicher – besonders für Kinder, Ältere und Menschen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind.

Dieser Trend ist kein Auto-matismus.
Wir fordern alle deutschen Städte auf, gegen Monster-SUV und Pick-ups in den Innenstädten vorzugehen. Wir fordern außerdem Obergrenzen für die Größe neuer Pkw: maximal 85 Zentimeter Motorhaubenhöhe, höchstens 192 Zentimeter Fahrzeugbreite und bei Pkw mit bis zu fünf Sitzplätzen eine maximale Länge von fünf Metern. Damit besonders große, schwere und klimaschädliche Fahrzeuge nicht weiter begünstigt werden, braucht es zudem eine Reform der Kfz-Steuer nach CO2-Ausstoß und Gewicht. Auch Kommunen müssen Parkgebühren endlich konsequent nach ökologischen Kriterien wie Größe, Gewicht oder Motorisierung staffeln können.

Damit unsere Städte wieder lebenswerter werden, braucht es weniger Autos, mehr Platz für Menschen und sichere Wege für alle, die zu Fuß, mit dem Fahrrad, Bus oder Bahn unterwegs sind. Werden Sie jetzt Fördermitglied und helfen Sie uns, unsere Städte von der SUV-Flut zu befreien – für mehr Lebensqualität, saubere Luft und eine faire Verkehrswende.
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Naturschutz auf der Kippe: Diese Abstimmung wird alles verändern

Was passiert, wenn ein Wald für eine neue Straße gerodet wird? Bisher galt: Die zerstörte Natur musste möglichst vor Ort ersetzt werden. Ein neuer Wald, eine renaturierte Fläche oder ein wiederhergestellter Lebensraum sollten dafür sorgen, dass unterm Strich keine Natur dauerhaft verloren geht. Wie gut das im Detail funktioniert, darüber lässt sich streiten. Aber der Ansatz, Lebensräume zu schützen oder zu ersetzen, ist ein wichtiges Prinzip. Nun steht er faktisch in weiten Teilen vor dem Aus: Heute hat der Bundestag das sogenannte Infrastruktur-Zukunftsgesetz beschlossen – ein Gesetz, das unter dem Vorwand der „Beschleunigung“ von Infrastrukturprojekten weitreichende Folgen für Natur-, Klima- und Beteiligungsrechte haben wird.

Das bedeutet, dass Betreiber von Infrastrukturprojekten zerstörte Naturflächen zukünftig nicht mehr vorrangig ausgleichen müssen, sondern direkt stattdessen Geld zahlen können. Ob und wie dieses Geld tatsächlich der Natur zugutekommt, ist unklar. Außerdem möchte die Bundesregierung mit dem Gesetz insbesondere den Neu- und Ausbau von Autobahnen und Bundesstraßen weiter beschleunigen – während bestehende Straßen und Brücken zerbröseln. Wir finden: Diese Prioritäten sind absurd! Statt Milliarden in neue Asphalttrassen durch wertvolle Wälder, Moore und wichtige Lebensräume zu investieren, sollte der Fokus auf Sanierung und Erhalt liegen!

Wir fordern die Bundesregierung auf, das nun dringend benötigte Gesetz zur Stärkung der natürlichen Infrastruktur ebenfalls noch vor der Sommerpause zu beschließen. Natur- und Klimaschutz dürfen nicht unter die Räder einer einseitigen Infrastrukturpolitik geraten. Helfen Sie uns, den Druck auf die Politik zu erhöhen und gemeinsam für den Schutz von Wäldern, Mooren und unserer Zukunft einzustehen. Wir bereiten aktuell eine Petition gegen die geplanten Eingriffe in Natur- und Klimaschutz vor. Schon bald werden wir Ihre Unterstützung brauchen – bleiben Sie dran.
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Absurd, absurder, Gebäudemodernisierungsgesetz: Wir bereiten unsere Klimaklage vor

Das Gebäudemodernisierungsgesetz soll angeblich den Weg in eine moderne Wärmeversorgung ebnen – tatsächlich droht es zum Freifahrtschein für fossile Heizungen zu werden. Gas- und Ölheizungen könnten noch jahrzehntelang weiterlaufen. Damit gefährdet die Bundesregierung nicht nur die Klimaziele im Gebäudesektor, sondern bürdet Verbraucherinnen und Verbrauchern enorme Kostenrisiken auf.

Rechtsanwalt Remo Klinger, der viele unserer Klimaklagen vertritt, war in dieser Woche als Experte im Ausschuss für Energie geladen und hat deutlich gemacht: Dieser Gesetzentwurf ist klimapolitisch fatal und verfassungsrechtlich hoch riskant. Besonders absurd ist die sogenannte Biotreppe, die noch dazu auf 60 Prozent begrenzt werden soll, sowie die Streichung des Betriebsverbots für Gas- und Ölheizungen nach 2044. Statt endlich Planungssicherheit für saubere und bezahlbare Wärme zu schaffen, hält die Bundesregierung Haushalte länger in der Abhängigkeit von fossilen Importen – mit steigenden Preisen und wachsenden Klimaschäden.

Sollte das Gebäudemodernisierungsgesetz in dieser Form verabschiedet werden, ziehen wir vor das Bundesverfassungsgericht. Denn ein Gesetz, das fossile Heizungen weiter absichert und die verfassungsrechtlich verankerten Klimaziele gefährdet, darf keinen Bestand haben. Unterstützen Sie jetzt mit Ihrer Spende unsere Arbeit für eine sozial gerechte, nachhaltige Wärmewende und helfen Sie mit, dieses Geschenk an die fossile Lobby zu verhindern.
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Fossile Ausbeutung in der Nordsee stoppen!

Die Nordsee gehört zu den wertvollsten Naturräumen Europas: Hier leben Schweinswale, Robben, Seevögel und unzählige weitere Arten. Doch ausgerechnet dieses sensible Ökosystem gerät immer stärker unter Druck! Es wird bedroht durch neue Gasbohrungen, fossile Infrastruktur und politische Entscheidungen zugunsten klimaschädlicher Energien.

Auf unserer Nordsee-Segeltour von Emden nach Wilhelmshaven haben wir gegen die fossile Ausbeutung und Zerstörung der Nordsee protestiert. Gemeinsam mit den Influencern und Klimaaktivistinnen Luisa Neubauer, Nathan Goldblat, Jonas Ems und Sarah Tonin machen wir in den Sozialen Medien sichtbar, was bei den fossilen Projekten auf dem Spiel steht: Meere, Artenvielfalt und das Klima.

Helfen Sie mit, das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer und die Nordsee vor Öl- und Gasbohrungen zu schützen. Abonnieren Sie unseren Instagram-Kanal und teilen Sie unsere Videos – für mehr Druck auf die Politik und echten Meeresschutz.
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Michael Rothkegel | AG Hannover VR 202112
 
 
 
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