„Manchmal muss man gegen den Strom schwimmen, um bei sich anzukommen“ – unser langjähriger Unterstützer Jochen Mariss hat im Juli sein Romandebüt „Tage am Fluss“ veröffentlicht und mit seiner Liebeserklärung an Mensch und Natur sogleich die SPIEGEL Bestsellerliste erstürmt.
Im Mittelpunkt stehen die Fährfrau Sara und der Klimaaktivist Leon, zwei Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten, die ihre Liebe zur Natur verbindet. Als eine geplante Brücke Saras Fähre und ihr Leben am Fluss bedroht, beginnen sie, sich zu wehren – und erleben, welchen Gegenwind Engagement auslösen kann.
Die Handlung dieses Romans, dessen heimliche Hauptfigur ein Fluss ist, hat viele Berührungspunkte mit der Arbeit der Deutschen Umwelthilfe. Seit vielen Jahren setzen wir uns für den Schutz dieser Lebensadern und verletzlichen Ökosysteme ein, unter anderem mit dem Projekt „Lebendige Flüsse“. Unsere Flüsse leiden gerade in diesem Sommer unter der Klimakatastrophe, dem Eintrag von Giftstoffen wie den Ewigkeitschemikalien PFAS/TFA, Pestiziden und Düngemitteln. Die neu diskutierte Degradierung zu tiefergelegten, engen Fahrrinnen bedroht die Flüsse ganz akut.
Jochen Mariss erzählt in seinem mitreißenden Roman davon, wie durch eine zufällige Begegnung alte Wunden aufbrechen und neues Vertrauen entsteht. Gleichzeitig schlägt er den Bogen zum Naturschutz und erzählt von den Widerständen, die engagierten Menschen regelmäßig entgegenstehen. Diesen Bogen wollen wir weiterspannen: Mit einer gemeinsamen Video-Buchlesung von Jochen Mariss mit „Tage am Fluss“ und DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch mit „DRUCK MACHEN!“ wollen wir das Thema „Fluss“ gleichermaßen belletristisch wie informativ in den Fokus rücken. Wir freuen uns, Sie im Herbst zu einer kurzweiligen und informativen Abendveranstaltung einzuladen. Der Termin wird noch bekanntgegeben.
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