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Über diese wichtigen Themen möchten wir Sie informieren:
Unsere Flüsse trocknen aus – wir brauchen jetzt natürlichen Klimaschutz!
Quizfrage: Wer pumpt Milliarden Euro in fossile Gaskraftwerke – ausgerechnet auf Kosten nachhaltiger Energielösungen?
Ihre Stimme zählt: Wer bekommt den UmweltMedienpreis 2026?
Wir stoppen irreführendes Greenwashing bei Netto
Lese- und Veranstaltungstipp: „Tage am Fluss“ von Jochen Mariss
Neue Podcast-Folge: Beschleunigte Verfahren ja – aber nicht um jeden Preis!
 
 

Unsere Flüsse trocknen aus – wir brauchen jetzt natürlichen Klimaschutz!

Die Klimakrise ist da – und sie trocknet unsere Flüsse aus. Im Rhein ist der Wasserpegel vergangene Woche auf stellenweise bis zu 8 Zentimeter gesunken, normal wären dort gut zwei Meter. Das zeigt vor allem eins: Wie verwundbar unsere Natur und unsere Wasserversorgung bereits heute sind. Und was fällt Verkehrsminister Bilger dazu ein? Er will die Flüsse weiter künstlich vertiefen – damit die Schifffahrt funktioniert wie bisher. Herr Bilger, wir können uns nicht aus der Wasserkrise herausbaggern! Die Grundwasserspiegel würden nur zusätzlich abgesenkt und das Problem langfristig noch größer.

Stattdessen müssen wir unsere Landschaften endlich so stärken, dass sie Wasser wieder aufnehmen, speichern und zurückhalten können. Dafür brauchen wir mehr Raum für Flüsse, lebendige Auen, naturnahe Gewässer und widerstandsfähige Ökosysteme. Sie bieten Tieren und Pflanzen Lebensraum, sichern unser Grundwasser und helfen gleichzeitig gegen Dürre, Starkregen und Hochwasser.

Die Bundesregierung muss jetzt die richtigen Weichen stellen – mit dem lang angekündigten Gesetz zur Stärkung der Natürlichen Infrastruktur und mehr Investitionen in die Renaturierung. Denn intakte Ökosysteme schützen unser Grundwasser und machen uns widerstandsfähiger gegen Extremwetter.

Unterstützen Sie uns und erhöhen so den politischen Druck: Unterschreiben Sie jetzt unsere Petition!
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Quizfrage: Wer pumpt Milliarden Euro in fossile Gaskraftwerke – ausgerechnet auf Kosten nachhaltiger Energielösungen?

Wenn Sie die energiepolitischen Rückschritte der letzten Monate verfolgt haben, wird die Antwort Sie nicht überraschen: Es ist Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Bis zu 33 Milliarden staatliche Förderung hat sie im neuen Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (Strom-VKG) vorgesehen. Die Kriterien? Unfair und gegen dringend notwendigen Klimaschutz: Gaskraftwerke profitieren – Unternehmen, die etwa auf Speicher und flexible Stromnachfrage setzen, werden benachteiligt. Dabei tragen diese innovativen Technologien zur Versorgungssicherheit bei und sind noch dazu schneller verfügbar, günstiger und klimafreundlicher.

Wir sagen: Das ist eine rechtswidrige Wettbewerbsverzerrung auf Kosten von Klimaschutz und der Energieunabhängigkeit Deutschlands. Darum haben wir gemeinsam mit der Energiegenossenschaft Green Planet Energy Beschwerde eingereicht. Wir fordern die EU-Kommission auf, ein Prüfverfahren nach Beihilfe- und Wettbewerbsrecht einzuleiten. Unser Ziel: Die Bundesregierung soll die Förderkriterien nachbessern und die Bevorzugung von Gas beenden.

Ob StromVKG, Gebäudemodernisierungsgesetz und was sonst noch auf uns zu kommt – wir lassen nicht zu, dass die Bundesregierung unsere Abhängigkeit von fossiler Gasinfrastruktur und autokratischen Lieferstaaten unnötig verlängert. Mit einer Spende können Sie uns helfen, die Bundesregierung endlich auf den Pfad der erneuerbaren Freiheitsenergien zur bringen. Vielen Dank!
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Ihre Stimme zählt: Wer bekommt den UmweltMedienpreis 2026?

Weit über 100 Vorschläge haben uns für die diesjährige 31. Verleihung des UmweltMedienpreises erreicht. Für den Publikumspreis hat die Jury aus allen Einreichungen engagierte Content Creatorinnen und Creatoren nominiert, die in den Sozialen Medien über Natur- und Klimaschutz aufklären.

Nun sind Sie gefragt: Stimmen Sie jetzt ganz einfach online ab und entscheiden Sie mit, wer den UmweltMedienpreis 2026 erhalten soll.

Nominiert sind:
  • Vanessa und Norman Glatzer von „Buschfunkistan“ für Hintergrundwissen über Pilze, Pflanzen und die heimische Artenvielfalt
  • Patrick Niedermayer für seine tiefgehende Aufklärungsarbeit zu Energie- und Klimaschutzthemen
  • Lilian Boehme für aktuelle klimapolitische Einordnungen auf ihren Kanälen „Klartext mit Lilly“
  • Der Ornithologe Kalle Nibbenhagen für Tipps zum Artenschutz und der Erkennung von Vogelstimmen 
Weitere Informationen zu den Nominierten erhalten Sie bis zum 20. September auf unserer Abstimmungsseite.
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Wir stoppen irreführendes Greenwashing bei Netto

„Gutes Futter aus umweltschonendem Anbau“ – wer diesen Satz auf einem Produkt liest, erwartet besondere ökologische Standards. Aber diese Erwartung erfüllt der Joghurt des Markendiscounters Netto nicht. Denn hinter der großspurigen Werbung verbirgt sich: wenig. Netto nutzt für den Joghurt lediglich kein Futtermittel mit Gentechnik – umweltschonend macht ihn das lange nicht. Nach unserer Klage hat das Landgericht Amberg klargestellt: Die Aussage ist irreführend.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist das Urteil ein weiterer weitreichender Erfolg: Grüne Werbeaussagen dürfen kein bloßes Imageversprechen sein, sondern müssen sich an tatsächlichen Umweltleistungen messen lassen.

Für uns ist klar: Wenn Unternehmen ihre Produkte grüner darstellen, als sie tatsächlich sind, gehen wir dagegen vor – notfalls vor Gericht. Mit unseren Klimaklagen setzen wir uns für eine lebenswerte Zukunft ein und sorgen dafür, dass Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden. Stellen Sie sich an unsere Seite und werden Sie jetzt Klimaklagen-Patin oder -Pate.
JETZT KLIMAKLAGEN-PATE WERDEN
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Lese- und Veranstaltungstipp: „Tage am Fluss“ von Jochen Mariss

„Manchmal muss man gegen den Strom schwimmen, um bei sich anzukommen“ – unser langjähriger Unterstützer Jochen Mariss hat im Juli sein Romandebüt „Tage am Fluss“ veröffentlicht und mit seiner Liebeserklärung an Mensch und Natur sogleich die SPIEGEL Bestsellerliste erstürmt.

Im Mittelpunkt stehen die Fährfrau Sara und der Klimaaktivist Leon, zwei Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten, die ihre Liebe zur Natur verbindet. Als eine geplante Brücke Saras Fähre und ihr Leben am Fluss bedroht, beginnen sie, sich zu wehren – und erleben, welchen Gegenwind Engagement auslösen kann.

Die Handlung dieses Romans, dessen heimliche Hauptfigur ein Fluss ist, hat viele Berührungspunkte mit der Arbeit der Deutschen Umwelthilfe.
Seit vielen Jahren setzen wir uns für den Schutz dieser Lebensadern und verletzlichen Ökosysteme ein, unter anderem mit dem Projekt „Lebendige Flüsse“. Unsere Flüsse leiden gerade in diesem Sommer unter der Klimakatastrophe, dem Eintrag von Giftstoffen wie den Ewigkeitschemikalien PFAS/TFA, Pestiziden und Düngemitteln. Die neu diskutierte Degradierung zu tiefergelegten, engen Fahrrinnen bedroht die Flüsse ganz akut.

Jochen Mariss erzählt in seinem mitreißenden Roman davon, wie durch eine zufällige Begegnung alte Wunden aufbrechen und neues Vertrauen entsteht. Gleichzeitig schlägt er den Bogen zum Naturschutz und erzählt von den Widerständen, die engagierten Menschen regelmäßig entgegenstehen. Diesen Bogen wollen wir weiterspannen: Mit einer gemeinsamen Video-Buchlesung von Jochen Mariss mit „Tage am Fluss“ und DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch mit „DRUCK MACHEN!“ wollen wir das Thema „Fluss“ gleichermaßen belletristisch wie informativ in den Fokus rücken. Wir freuen uns, Sie im Herbst zu einer kurzweiligen und informativen Abendveranstaltung einzuladen. Der Termin wird noch bekanntgegeben.
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Neue Podcast-Folge: Beschleunigte Verfahren ja – aber nicht um jeden Preis!

Umweltvorschriften stehen immer wieder unter Verdacht, unnötige Bürokratie und Verzögerung bei Planungs- und Genehmigungsverfahren zu schaffen. Für die Bundesregierung Grund genug, mit dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz vorgesehene Schutzmaßnahmen für Auen, Wälder und Moore abzuschwächen. Deutschland braucht aber nicht nur Straßen, Brücken und Schienen, sondern auch intakte Natur!

In der vorerst letzten Folge unseres Podcasts „Druck machen“ schauen wir deswegen genauer hin. Warum dauern viele Verfahren wirklich so lange? Häufig liegen die Ursachen ganz woanders: bei überlasteten Behörden, unvollständigen Anträgen, fehlender Digitalisierung und unnötig komplizierten Regeln. Und wir zeigen, wie es auch anders geht: mit klaren politischen Prioritäten, gut ausgestatteten Behörden und effizienteren Verfahren – ohne Natur- und Umweltschutz zu schwächen. Jetzt reinhören!
JETZT REINHÖREN
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Michael Rothkegel | AG Hannover VR 202112
 
 
 
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