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Über diese wichtigen Themen möchten wir Sie informieren:
Doppelerfolg für die Saubere Luft: Wir setzen Tempo 30 in München und Berlin durch!
Blaukehlchen versus fossiler LNG-Ausbau: Wir ziehen für Wilhelmshavener Vogelschutzgebiet vor Gericht!
Glyphosat für immer? EU-Angriff auf Pestizidregeln ist rechtswidrig!
Die Uhr tickt: Ignoriert die Bundesregierung das höchstrichterliche Urteil für ein wirksames Klimaschutzprogramm?
100 Jahre alte Bäume auf Schulhof gefällt: Berliner Asphalt- und Betonpolitik darf keine Schule machen!
Goldener Geier startet: Wir suchen die dreisteste Umweltlüge des Jahres!
 
 

Doppelerfolg für die Saubere Luft: Wir setzen Tempo 30 in München und Berlin durch!

Wir stoppen die Rückabwicklung der Verkehrswende in deutschen Großstädten! Mit einem doppelten Klageerfolg in München und Berlin haben die von uns unterstützten Anwohnenden diese Woche Tempo 30 durchgesetzt. Die Aufhebung von Tempo 30 auf der Landshuter Allee wurde im Eilverfahren vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht München gestoppt. Da Oberbürgermeister Dieter Reiter sich bisher trotz sofortiger Wirkung des Beschlusses weigert, Tempo 30 wieder einzuführen, haben die Anwohnenden nun die Vollstreckung unter Androhung eines Zwangsgelds in Höhe von bis zu 10.000 Euro beantragt. Wir werden Oberbürgermeister Reiter zwingen, sich an Recht und Gesetz zu halten!

Auch auf der Saarstraße im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg muss die Einschränkung von Tempo 30 nach Beschluss des Verwaltungsgerichts Berlin zurückgenommen werden. Bemerkenswert hierbei: Das Gericht begründete seine Entscheidung vor allem mit der Verkehrssicherheit.

Diese Entscheidungen kommen zu einem kritischen Zeitpunkt: Die durchschnittliche Belastung mit Feinstaub und Stickstoffdioxid ist laut aktuellem Bericht des Umweltbundesamtes gestiegen. Das neue Jahr beginnt vielerorts mit noch schlechteren Werten. Bis Anfang Februar 2026 wurde der zukünftige Tagesmittelgrenzwert für Feinstaub (PM2,5) in Höhe von 25 µg/m³ in einigen Städten häufiger überschritten, als es im gesamten Jahr zulässig wäre. Die Folgen sind dramatisch: Zehntausende Menschen sterben jedes Jahr vorzeitig an den Folgen verschmutzter Luft. Die Bundesregierung muss endlich eine Strategie vorlegen, um die neuen und deutlich strengeren Grenzwerte bis zum Jahr 2030 sicher einzuhalten. Jede weitere Verschleppung effektiver Maßnahmen kostet Menschenleben.

Wir akzeptieren die Rückabwicklung der Verkehrswende in vielen deutschen Städten nicht. Unterstützen Sie unseren Einsatz für Saubere Luft und sichere Städte mit Ihrer Unterschrift. Gemeinsam erhöhen wir den politischen Druck für eine echte Verkehrswende!
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Blaukehlchen versus fossiler LNG-Ausbau: Wir ziehen für Wilhelmshavener Vogelschutzgebiet vor Gericht!

Ein Naturparadies schwebt in akuter Gefahr: Das EU-Vogelschutzgebiet Voslapper Groden-Nord in Wilhelmshaven soll für ein fossiles LNG-Großprojekt zerstört werden. Der Stadtrat hat im Januar einen Bebauungsplan beschlossen, der Rodungen und Entwässerungen ermöglicht. Brutlebensräume bedrohter Vogelarten wie Rohrdommel, Blaukehlchen und Schilfrohrsänger würden damit unwiederbringlich zerstört.

Gemeinsam mit den Landesverbänden von NABU und BUND gehen wir jetzt juristisch gegen diese Pläne vor. Wir haben einen Normenkontrollantrag eingereicht. Das bedeutet: Ein Gericht prüft grundsätzlich, ob der beschlossene Bebauungsplan rechtmäßig ist – also ob er mit höherrangigem Recht wie dem europäischen Naturschutzrecht vereinbar ist. Zusätzlich haben wir einen Eilantrag gestellt, damit im Voslapper Groden-Nord keine Fakten geschaffen werden, bevor diese Prüfung abgeschlossen ist.

Hier steht mehr auf dem Spiel als ein einzelnes Schutzgebiet, es handelt sich um einen Präzedenzfall. Erstmals soll ein europäisches Vogelschutzgebiet dem Ausbau fossiler LNG-Import- und Gasinfrastruktur weichen. Das dürfen wir nicht zulassen, sonst geraten weitere Schutzgebiete in Deutschland unter Druck.

Mit Ihrer Unterstützung als Fördermitglied ermöglichen Sie unseren Einsatz vor Gericht – und helfen mit, Natur konsequent zu verteidigen. Danke dafür!
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Glyphosat für immer? EU-Angriff auf Pestizidregeln ist rechtswidrig!

Die geplante Abschwächung zentraler EU-Pestizidregeln verstößt gegen geltendes europäisches Recht. Zu diesem eindeutigen Ergebnis kommt unser gemeinsam mit anderen Organisationen in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten. Unter dem Titel „Food and Feed Safety Simplification Omnibus“ will die EU-Kommission gefährliche Wirkstoffe künftig unbefristet zulassen – ohne Überprüfung und Neubewertung, selbst wenn neue Studien Krebsrisiken, Schäden für Kinder oder Gefahren für unser Grundwasser belegen. Damit stehen jahrzehntelang erkämpfte Schutzstandards für Umwelt und Gesundheit auf dem Spiel!

Die Pläne sind ein direkter Angriff auf das europäische Vorsorgeprinzip. Der Europäische Gerichtshof hat wiederholt klargestellt: Der Schutz von Mensch und Umwelt hat Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen, Entscheidungen müssen sich am neuesten Stand der Wissenschaft orientieren und überprüft werden, wenn neue Erkenntnisse vorliegen. Genau das würde hier ausgehebelt. Statt Risiken konsequent zu minimieren, droht ein unbegrenzter Freifahrtschein für die Anwendung selbst hochproblematischer Pestizide.

Alarmierend ist außerdem, wie die Änderungen beschlossen werden sollen: Im Eilverfahren, ohne kritische Stimmen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft auch nur einzubeziehen. Für uns ist klar: Gesundheits- und Umweltschutz dürfen nicht unter dem Deckmantel eines angeblichen Bürokratieabbaus geschwächt werden. 

Unterstützen Sie deshalb unseren Einsatz gegen die Aushöhlung der Pestizid-Schutzstandards – mit einer Pestizidklagen-Patenschaft.
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Die Uhr tickt: Ignoriert die Bundesregierung das höchstrichterliche Urteil für ein wirksames Klimaschutzprogramm?

Vor wenigen Wochen erst hat das Bundesverwaltungsgericht höchstrichterlich in unserer Klimaklage entschieden: Die Bundesregierung muss ein neues Klimaschutzprogramm vorlegen, weil das alte die Klimaziele klar verfehlt. Jetzt kursiert ein Referentenentwurf für das Programm, das Ende März 2026 fällig wird. Und was darin steht – oder auch nicht – lässt tief blicken.

Beispielsweise keinerlei zusätzliche Maßnahmen, um die massive Klimaziellücke im Verkehr zu schließen. Zwar erkennt die Bundesregierung an: „Die Erreichung der im Projektionsbericht 2025 ausgewiesenen Minderungen im Verkehrsbereich erfordert eine tiefgreifende strukturelle Transformation“. Trotzdem kein Wort zum Tempolimit. Dabei wäre das die günstigste und schnellste Klimaschutzmaßnahme im Verkehr!

Besonders dreist: Die Bundesregierung geht selbst davon aus, dass sie die Klimaziele mit diesem Klimaschutzprogramm nicht erreichen wird. Demnach würden die vorgeschlagenen Maßnahmen die Ziellücke bis 2030 nur um rund 20 Prozent verringern. Für die CDU und SPD scheint das aber kein Problem zu sein – im Gegenteil: Sie feiert sich für die „in den vergangenen Jahren erzielten klimapolitischen Fortschritte“.

Das ist absolute Realitätsverweigerung! Wir fordern Friedrich Merz und sein Kabinett auf, schnellstmöglich ein Klimaschutzprogramm vorzulegen, das diesen Namen auch verdient. Ansonsten werden wir erneut vor Gericht ziehen. Den höchstrichterlichen Rückenwind dafür haben wir bereits, denn das Bundesverwaltungsgericht hat unsere Klagebefugnis unmissverständlich bestätigt.

Die nächsten Wochen bleiben spannend und wir halten Sie hier weiter auf dem Laufenden. Unterstützen Sie uns mit einer Klimaklagen-Patenschaft, das klimapolitische Wegducken der Bundesregierung zu stoppen!
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100 Jahre alte Bäume auf Schulhof gefällt: Berliner Asphalt- und Betonpolitik darf keine Schule machen!

Die Bilder aus Berlin-Pankow sind schwer zu ertragen: Nur einen Tag, nachdem das Berliner Verwaltungsgericht unseren Eilantrag zur Rettung der Schulhof-Bäume abgelehnt hatte, liefen am 12. Februar um 8 Uhr morgens die Sägen auf dem Schulhof der Heinz-Brandt-Schule. Acht rund 100 Jahre alte Bäume wurden gefällt, um Platz zu machen für einen Schulerweiterungsbau – trotz zahlreicher Alternativen zur Schaffung von Schulplätzen und unserem massiven Protest zusammen mit der Schulgemeinschaft und den Naturfreunden Berlin für den Erhalt des wertvollen Baumbestands.

Klar ist: Mehr Schulplätze sind wichtig. Aber sie dürfen nicht gegen Klima- und Hitzeschutz ausgespielt werden. Gerade Schulhöfe müssen klimaresiliente Orte sein, die Schatten spenden, Grünflächen zur Erholung bieten und Naturerfahrung ermöglichen. Das alles wurde den Schülerinnen und Schülern an der Heinz-Brandt-Schule jetzt genommen. In Zukunft müssen mehr Kinder und Jugendliche auf weniger Platz und mit weniger Grün zurechtkommen. So darf es nicht weitergehen!

Was auf dem Schulhof in Berlin-Pankow geschehen ist, darf keine Schule machen. Unterstützen Sie deshalb jetzt unsere Petition für grüne Schulhöfe und erhöhen Sie mit uns den politischen Druck, um verbindliche Regelungen für grüne und zukunftsfähige Schulgelände zu schaffen!
ZUR PETITION
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Goldener Geier startet: Wir suchen die dreisteste Umweltlüge des Jahres!

„Klimaneutral“, „Nachhaltig“ oder „Umweltfreundlich“ – große Worte, die sich gut auf Produktverpackungen oder als Werbeslogan machen. In der Realität steckt oft aber nicht viel dahinter. Während Unternehmen mit grünen Versprechen um sich werfen, zahlen am Ende die Umwelt und Verbraucherinnen und Verbraucher den Preis. Genau das wollen wir aufdecken und stoppen!

Ist Ihnen in letzter Zeit ein fragwürdiges Werbeversprechen aufgefallen, ein Siegel komisch erschienen oder ein Produkt untergekommen, dass sich nachhaltiger darstellt, als es sein kann? Dann melden Sie es uns! Vielleicht ist genau ihre Einreichung die größte Umweltlüge des Jahres – dann konfrontieren wir das verantwortliche Unternehmen mit dem Goldenen Geier 2026!
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