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Über diese wichtigen Themen möchten wir Sie informieren:
1 Jahr Bundesregierung, keine Fortschritte: Wir stoppen jetzt das Klimaschutzversagen vor Gericht!
Wir verleihen den Goldenen Geier an Bayer und reichen Klage wegen Greenwashing ein
167 Millionen Schubladenhandys in Deutschland: Machen Sie mit bei unserer neuen Sammelaktion „Handys für die Umwelt“!
10 Hektar Wald vor der Zerstörung: Helfen Sie uns, Lübecks Stadtwald zu retten!
Letzte Chance: Jetzt Medienschaffende für den UmweltMedienpreis 2026 nominieren!
 
 

1 Jahr Bundesregierung, keine Fortschritte: Wir stoppen jetzt das Klimaschutzversagen vor Gericht!

Genau ein Jahr ist die Bundesregierung nun im Amt – ein weitgehend verlorenes Jahr für den Klimaschutz. Während Weltlage und Klimakrise eskalieren, setzen Union und SPD weiter auf fossile Abhängigkeiten, bremsen den Ausbau der Erneuerbaren und blockieren die Verkehrswende. Rechtskräftige Urteile, die die Bundesregierung zu mehr Klimaschutz verpflichten? Schlichtweg ignoriert. Dabei läuft uns die Zeit davon.

Deswegen ziehen wir jetzt juristisch alle Register und haben die Vollstreckung des Klimaurteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. Januar beantragt. Dieses verpflichtet die Bundesregierung höchstrichterlich dazu, das Klimaschutzprogramm nachzubessern, sodass das gesetzliche Klimaziel für 2030 erreicht wird. Und damit nicht genug. Wir haben zusätzlich eine neue Klage gegen das Klimaschutzprogramm 2026 eingereicht. Aktuelle Daten des Umweltbundesamts zeigen weiterhin eine Klimaschutzlücke von rund 30 Millionen Tonnen CO2 zum Jahr 2030. Die von der Bundesregierung behauptete – und aus unserer Sicht viel zu optimistische – Minderungswirkung des Klimaschutzprogramms von 27,1 Millionen Tonnen CO2 reicht nicht aus, um diese Lücke zu schließen.

Wir werden den Druck vor Gericht so lange erhöhen, bis die Bundesregierung endlich wirksame Maßnahmen vorlegt. Dazu gehören ein Tempolimit von 100 km/h auf der Autobahn und 80 km/h außerorts, die klare Absage an neue Öl- und Gasheizungen sowie die konsequente Renaturierung von Mooren und Wäldern, damit sie ihre natürliche Funktion als CO2-Senken wieder erfüllen können.

Wir können uns kein weiteres jahrelanges Aufschieben leisten. Helfen Sie uns jetzt, die Bundesregierung zu wirksamem Klimaschutz zu verpflichten: Übernehmen Sie eine Klimaklagen-Patenschaft! Vielen Dank.
ZUR KLIMAKLAGEN-PATENSCHAFT
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Wir verleihen den Goldenen Geier an Bayer und reichen Klage wegen Greenwashing ein

Auf der Website flatternde Schmetterlinge und Naturfotos, dahinter ein milliardenschweres Geschäft mit hochgiftigen Pestiziden, die Natur und Artenvielfalt massiv schaden: Mehr als 23.800 Menschen haben abgestimmt und Bayer zum Gewinner des Goldenen Geiers 2026 gewählt. Wir haben den Schmähpreis für die dreisteste Umweltlüge des Jahres an den Chemiekonzern übergeben – und hatten gleich noch eine Überraschung im Gepäck: Eine Klage wegen Greenwashing.

Der Grund: Bayer behauptet, bis 2050 klimaneutral zu werden und stellt sich als Teil der Lösung im Kampf gegen die Klimakrise dar. Konkrete Maßnahmen, wie das erreicht werden soll? Fehlanzeige – vor allem über das Jahr 2030 hinaus. Stattdessen setzt der Konzern unter anderem auf den Kauf von CO2-Zertifikaten, die sich zumeist auf zweifelhafte Projekte stützen und den behaupteten Emissionsausgleich nicht sicherstellen können. Zwar hat Bayer die Werbung auf unseren Druck hin geändert, doch solange der Konzern sich nicht verpflichtet, solche Aussagen auch künftig zu unterlassen, bleiben wir dran.

Wir sagen: Wer sich heute schon mit grünen Zukunftsversprechen brüstet, der muss auch einen stichhaltigen Plan vorweisen können. Alles andere ist Verbrauchertäuschung, gegen die wir entschlossen gerichtlich vorgehen. Mit dem Goldenen Geier und der Klage gegen Bayer senden wir ein klares Zeichen an alle Unternehmen, dreistes Greenwashing zu unterlassen. Wenn Sie weitere Fälle von irreführender Werbung entdeckt haben, melden Sie diese gerne über unsere Website.
JETZT GREENWASHING MELDEN
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167 Millionen Schubladenhandys in Deutschland: Machen Sie mit bei unserer neuen Sammelaktion „Handys für die Umwelt“!

In deutschen Schubladen liegen rund 167 Millionen alte Handys – viele funktionieren noch und enthalten wertvolle Rohstoffe wie Gold, Kupfer oder Silber. Gleichzeitig werden hierzulande jedes Jahr mehr als 20 Millionen neue Smartphones produziert und dafür enorme Mengen an Ressourcen verbraucht. Diese Verschwendung müssen wir stoppen!

Mit unserer neuen Aktion „Handys für die Umwelt“ sammeln wir gemeinsam mit unserem Partner Jurec-IT alte Smartphones und Tablets, bereiten sie zur Wiederverwendung auf oder recyceln sie fachgerecht. So sparen wir Ressourcen, vermeiden Elektroschrott und schützen das Klima. Zusätzlich gehen Teile der Gewinne an Natur- und Umweltschutzprojekte.

Damit möglichst viele Geräte und deren Ressourcen wiederverwendet werden können, brauchen wir jetzt Unterstützung aus der gesamten Gesellschaft. Sammeln Sie alte Handys in Ihrer Familie oder im Freundeskreis. Fragen Sie in Ihrem Verein, Ihrer Schule, Ihrem Unternehmen oder Ihrer Kommune nach, ob dort eine Sammelbox aufgestellt werden kann. So können mit wenig Aufwand viele ungenutzte Geräte gesammelt und ihnen ein zweites Leben geschenkt werden.

Die Teilnahme ist unkompliziert: Sammelboxen können online kostenlos bestellt werden, größere Sammeltonnen auch für stark frequentierte Orte. Ab 40 Geräten erfolgt eine kostenfreie Abholung. Selbstverständlich werden alle persönlichen Daten professionell und zertifiziert gelöscht.

Machen Sie jetzt mit und dämmen Sie gemeinsam mit uns den Ressourcenwahn ein.
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10 Hektar Wald vor der Zerstörung: Helfen Sie uns, Lübecks Stadtwald zu retten!

Was hier geplant ist, sorgt für Fassungslosigkeit: Mitten durch den Lübecker Stadtwald Bartelsholz soll eine Schneise geschlagen werden – für eine neue Höchstspannungsleitung. Bis zu 10 Hektar wertvoller Stadtwald würden dadurch verloren gehen. Der Verlust ist besonders schwerwiegend, weil der Stadtwald nach dem „Lübecker Modell“ bewirtschaftet wird – einem international beachteten Ansatz, der auf natürliche Prozesse statt großflächiger Eingriffe setzt. So entstehen stabile, artenreiche Wälder, die gleichzeitig das Klima schützen und wirtschaftlich genutzt werden können.

Dabei gibt es längst eine bessere Lösung für das Infrastrukturprojekt: Die Hansestadt Lübeck bezeichnet die sogenannte Nordumgehung – eine alternative Trassenführung über Ackerflächen um den Wald herum – selbst als „ideale Variante“. Aus Kostengründen und wegen privater Flächeninteressen wird dies bislang jedoch zurückgestellt.

Wir machen Druck, damit diese Fehlentscheidung korrigiert und der Stadtwald geschützt wird. Es darf nicht sein, dass ein international anerkanntes Modellprojekt zerstört wird, obwohl eine umweltverträgliche Alternative auf dem Tisch liegt. Wir fordern, dass die Planungen für den Trassenbau überarbeitet und naturverträgliche Lösungen umgesetzt werden!

Der Konflikt um das Bartelsholz ist leider kein Einzelfall. In vielen Städten geraten wertvolle Wälder unter Druck – für Bauprojekte, Straßen oder Holzgewinnung. Umso wichtiger ist es, jetzt ein starkes Zeichen zu setzen. Helfen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, den Lübecker Stadtwald zu bewahren und gemeinsam auch andere bedrohte Stadtwälder zu schützen.
JETZT UNTERSCHREIBEN
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Letzte Chance: Jetzt Medienschaffende für den UmweltMedienpreis 2026 nominieren!

Sie haben einen aufrüttelnden Artikel gelesen, einen spannenden Podcast gehört oder eine informative Dokumentation gesehen, die Ihnen neue Perspektiven auf den Klima- oder Verbraucherschutz eröffnet hat? Auf Social Media inspiriert Sie jemand ganz besonders zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz?

Dann schlagen Sie die Redakteurin, den Podcast-Host oder Content-Creator für den UmweltMedienpreis 2026 vor! Wir zeichnen auch in diesem Jahr Medienschaffende für herausragende Klima- und Umweltberichterstattung aus und freuen uns auf Ihre Einreichung für preiswürdige Kandidatinnen und Kandidaten.

Noch bis zum 15. Mai können Sie Personen oder Teams in den Kategorien Text, Audio, Video und Publikumspreis vorschlagen. Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge.
ZUR NOMINIERUNG
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Michael Rothkegel | AG Hannover VR 202112
 
 
 
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