Vom Amazonas bis nach Deutschland...
Kämpfen Sie mit uns:

Stoppt Brandrodungen, Billigsoja-Importe und Massentierhaltung!

26.000 Brände wurden allein im August in Brasilien gezählt, unzählige Hektar Regenwald sind bereits zerstört. Die Verantwortung für dieses Drama tragen wir Menschen, denn die Brandrodungen sind keine Naturkatastrophe. Die Bauern vor Ort vernichten ihre Wälder, um Flächen für die Rinderzucht und den Sojaanbau zu gewinnen. Die Gründe sind wirtschaftliche Gier und das Versagen der Politik – nicht nur in Südamerika, sondern auch bei uns in Europa.

Unser Klima leidet unsagbar unter dieser profitorientierten Zerstörung wertvoller Ökosysteme. Zahlreiche faszinierende Arten wie der Jaguar verlieren ihren Lebensraum. Der Jaguar lebt vor allem in den Regenwäldern des Amazonas und in der südlich angrenzenden Trockenwaldzone. Wir müssen verhindern, dass die bereits stark geschädigten Wälder Südamerikas noch weiter dezimiert werden und der Jaguar unwiederbringlich verloren geht. Bitte helfen Sie uns dabei!

Die Verantwortung für die zehntausenden Brandrodungen in Brasilien liegt nicht nur bei der dortigen Regierung, die die Rodungen duldet und aktiv fördert. Die Brände werden vor allem durch die europäische Agrarpolitik und das nicht nachhaltige Konsumverhalten vieler Menschen in Deutschland und Europa angefacht. Denn das Soja aus dem Regenwald landet als Exportschlager in den Trögen unserer Schweine, Rinder und Hühner! Dieses billige Soja macht die tierquälererische Massenhaltung in vielen deutschen Großställen und das Billigschnitzel an der Theke im Supermarkt erst möglich.

Die 30 Millionen Schweine, 12 Millionen Rinder und 40 Millionen Hühner produzieren Abermillionen Kilogramm Gülle und Mist. Diese landen als Dünger auf unseren Äckern – in einer Menge, die die Pflanzen gar nicht mehr aufnehmen können. Die Rückstände versickern im Boden und zerstören auch hier Lebensräume. Das Verschwinden des Jaguars am Amazonas ist also eng verknüpft mit dem von Kiebitz und Lerche auf Deutschlands Äckern und Feldern, mit dem Leid zigtausender Tiere in der Massentierhaltung und mit unserem Klima. Helfen Sie uns, gegen diese Katastrophen auf zwei Kontinenten wirksam vorzugehen.

Denn schon in den nächsten Wochen entscheidet sich, ob die Bundesregierung klare Kante zeigt gegenüber den politischen Brandstiftern und wirtschaftlichen Profiteuren der Öko-Katastrophe am Amazonas: konkrete Sanktionen gegen die Brandstifter am Amazonas, Nachverhandlungen zum Mercosur-Abkommen, erste Maßnahmen zur Bindung der Tierhaltung an die Fläche als Teil des Klimaschutz-Pakets. Um politischen Druck für all diese Maßnahmen aufzubauen, benötigen wir Ihre Hilfe:

  • Für die handelsrechtlichen Fragen, wie den Import von Soja und ein Beimischungsverbot von Soja zum Biosprit, müssen wir die notwendigen Rechtsgutachten in Auftrag geben.
  • Um die Politik zu bewegen, eine Agrarwende in Deutschland durchzuführen, die weitestgehend auf Futtermittelimporte verzichtet und dafür auf regionale Kreisläufe setzt, werden wir unser Team gezielt erweitern.
  • Wir werden einfache und klar verständliche Verbraucherinfos entwickeln. So bringen wir mehr Transparenz in die Verstrickungen von Fleischindustrie und internationalem Sojahandel. Alle müssen wissen, wie sie sich an der Ladentheke pro Regenwald und gegen Billigprodukte auf Kosten der Natur entscheiden können.

Bitte unterstützen Sie uns heute, damit wir diese wichtigen umweltpolitischen Maßnahmen durchsetzen können - für den Amazonas, für Deutschland und für unser Klima.

26.000 Brände wurden im August in Brasilien gezählt, unzählige Hektar Regenwald zerstört.© Marcio Isensee e Sá/Fotolia
Auch der Jaguar droht durch die Zerstörung des Regenwalds unwiederbringlich verloren zu gehen.© Daniel Meunier/Fotolia
Unsere Massentierhaltung ist mitverantwortlich für die Brandrodungen am Amazonas.© Sonja Birkelbach / Fotolia
Die Bauern in Brasilien vernichten ihre Wälder, um Flächen für die Rinderzucht und den Sojaanbau zu gewinnen.© pedarilhos / Fotolia
Viele fanszinierende Arten wie der Jaguar leben im Regenwald und sind durch Brandrodungen bedroht.© rebius/Fotolia
Das billige Soja aus dem Regenwald macht die tierquälerische Massentierhaltung in vielen Ställen überhaupt erst möglich.© Rene Lang Zwickau/Fotolia
Die Bundesregierung muss klare Kante zeigen gegenüber den politischen Brandstiftern und wirschaftlichen Profiteuren der Öko-Katastrophe am Amazonas.© Marcio Isensee e Sá/Fotolia
Unterstützen Sie unsere Kampagne 'Rettet den Jaguar' und kämpfen Sie mit uns gegen Billigprodukte auf Kosten von Natur und Klima!© christian vinces / Fotolia
Das Soja aus dem Regenwald landet als Exportschlager in den Trögen unserer Schweine, Rinder und Hühner.© Countrypixel/Fotolia
Wir brauchen eine Landwirtschaft, die ohne zerstörerisches Soja aus dem Regenwald auskommt.© Richard Carey / Fotolia

Unsere Ziele im Detail

1Ein sofortiges Moratorium für das Mercosur-Abkommen und ein Verbot des Imports von Soja und Fleisch.

Das Mercosur-Abkommen darf erst ratifizert werden, wenn überprüfbare Mindesstandards zur Einhaltung des Natur- und Klimaschutzes und der Menschenrechte vereinbart werden.

2Schluss mit Massentierhaltung und Fleischexporten.

Schluss mit Nitratüberfrachtung, Treibhausgasemissionen und Tierleid! Es dürfen nur so viele Tiere gehalten werden, wie unsere Landschaft verträgt. Unser Fleischkonsum muss reduziert und Fleischexporte gestoppt werden.

3Verringerte Abhängigkeit von Futtermittelimporten.

Wir fordern eine Trendwende, weg von billigen Sojaimporten und hin zu heimischen Eiweißfuttermitteln.

4Mehr Transparenz in der Lieferkette und eine nachhaltige Soja-Zertifizierung.

Wenn schon Soja-Importe, dann nur zertifiziertes, nachhaltiges Soja mit hohen ökologischen und sozialen Standards und entsprechenden Kontrollmechanismen.

5Klasse statt Masse beim Fleisch.

Wir fordern eine Fleischqualitätsoffensive, die eine artgerechte Tierhaltung, Umweltschutz und regionale Wertschöpfungsketten zum Ziel hat.

6Kein Soja in den Tank!

Die EU muss die unsinnige Beimischung von Sojaöl zum Dieseltreibstoff umgehend beenden.

Weitere Informationen

Wie werde ich über dieses Projekt als Spender informiert?

Die Deutsche Umwelthilfe informiert Sie als Spender regelmäßig über ihre Projekte, sofern gewünscht: im Magazin DUHwelt (per Post, vierteljährlich), im Newsletter (per E-Mail, regelmäßig) sowie über Twitter, Facebook und Instagram und auf dieser Internetseite. Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Team aus dem Spenderservice gerne zur Verfügung.

Informationen zu Steuer und Spendenquittung

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Ihre Spende an uns ist von der Steuer absetzbar. Bis zu einem Spendenbetrag von 200 Euro gilt der Einzahlungsbeleg und Kontoauszug als Nachweis.

Unsere Bankverbindung

Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft Köln
IBAN: DE45 3702 0500 0008 1900 02
BIC: BFSWDE33XXX

Antrags-Karte zum Download

Sie möchten Ihre Daten nicht im Internet veröffentlichen? Hier können Sie unsere Karte für den Antrag auf Jaguar-Patenschaft herunterladen, ausfüllen und uns per Post oder E-Mail zusenden.

Spendenurkunde auf Wunsch

Für Ihre Spende ab 60 Euro oder Ihre Jaguar-Patenschaft senden wir Ihnen gerne eine Urkunde zu. Mindestbetrag für eine Patenschaft sind 5 Euro pro Monat bzw. 60 Euro pro Jahr. Geben Sie dazu einfach den gewünschten Namen im Urkunden-Feld an.

Ansprechpartner Spenderservice

Copyright: © DUH/Andreas Kochlöffel

Karin Potthoff
Spenderservice
Tel.: 07732 9995-56
E-Mail: Mail schreiben

Copyright: © Holzmann/DUH

Gabriele Dufner-Ströble
Spenderservice
Tel.: 07732 9995-511
E-Mail: Mail schreiben


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