Der Nationale Wiederherstellungsplan in Deutschland: Mögliche Hebel und Einflussmöglichkeiten der Zivilgesellschaft für eine starke Umsetzung
Die EU-Wiederherstellungsverordnung (WVO) ist seit August 2024 in Kraft und verpflichtet alle Mitgliedstaaten, bis September 2026 den Entwurf eines nationalen Wiederherstellungsplans (NWP) vorzulegen – einschließlich einer verbindlichen Beteiligung der Öffentlichkeit. In Deutschland beginnt damit eine entscheidende Phase, in der die weitere Ausgestaltung der Renaturierungsagenda politisch und fachlich geprägt wird.
In dieser Veranstaltung für zivilgesellschaftliche Akteure geben Expert*innen einen Überblick zum aktuellen Stand der WVO-Umsetzung in Deutschland, erläutern rechtliche Fristen, Pflichten und Spielräume und stellen die bisherigen Überlegungen zur Beteiligung und zum Aufbau des NWP vor. Ein Blick nach Österreich zeigt außerdem, wie die Wiederherstellungsplanung dort rechtlich und politisch ausgestaltet wird und welche Rolle Umweltverbände im Prozess einnehmen.
Wir laden herzlich zu dieser hybriden Veranstaltung ein und freuen uns auf einen fundierte Übersicht zum Erstellungsprozess sowie auf einen gemeinsamen Blick auf Strategien zur weiteren Arbeit am nationalen Wiederherstellungsplan.
Die Veranstaltung findet in den Räumen der DUH am Hackeschen Markt und digital via Zoom statt.
Das Programm von 15 bis 18 Uhr umfasst:
- 14:45 | Einlass/Anmeldung
- 15:00 | Begrüßung und Einführung: Aktueller Stand der Umsetzung der WVO in Deutschland
Leonie Pilgram, Deutsche Umwelthilfe e.V. - 15:30 | Rechtliche Einordnung: Fristen, Pflichten und Zuständigkeiten bei der Umsetzung der WVO in Deutschland
Dr. Franziska Albrecht, Green Legal Impact e.V - 15:55 | Pause
- 16:15 | Mögliche rechtliche Hebel für eine erfolgreiche Umsetzung der WVO in Deutschland
Peter Kremer, Rechtsanwalt - 16:35 | Beteiligung der Zivilgesellschaft und Aufbau des Nationalen Wiederherstellungsplans
Stephan Piskol, NABU e.V. - 17:15 | Österreichs Wiederherstellungsplanung: Rechtliche und politische Ausgestaltung und zivilgesellschaftliche Einbindung
Marlene Schaffer, ÖKOBÜRO – Allianz der Umweltbewegung - 17:40 | Abschluss und Ausblick
Leonie Pilgram, Deutsche Umwelthilfe e.V. - 18:00 | Ende der Veranstaltung
Neben dem gemeinsamen Austausch im virtuellen Raum und vor Ort wird es die Gelegenheit geben, die Diskussion bei einem informellen Ausklang nach der Veranstaltung im Dachgeschoss der Deutschen Umwelthilfe fortzuführen
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- Im Nachgang zur Veranstaltung senden wir Ihnen die Präsentationen als PDF und ggf. weitere fachspezifische Informationen per E-Mail zu.
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Hinweise für die Teilnahme vor Ort
- Es handelt sich um eine Präsenzveranstaltung, an der Personen nach vorheriger Anmeldung auch online teilnehmen können. Hierzu wird die Veranstaltung per Video live übertragen.
- Vor Ort anwesende Personen weisen wir darauf hin, dass sie u.U. bei der Videoübertragung zu sehen und zu hören sein können. Wenn Sie nicht möchten, dass Sie bei der Videoübertragung unter Umständen zu sehen sind, sprechen Sie bitte im Vorfeld oder vor Ort die Veranstaltungsleitung an.
Hinweise für die Online-Teilnahme
- Zur Durchführung unserer Online-Veranstaltungen nutzen wir den Videokonferenzdienst Zoom in der Version Zoom Workplace Business mit Serverstandorten ausschließlich in der EU oder Ländern mit einem angemessenen Datenschutzniveau. Diese Version verfügt über eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Nähere Informationen zur Verwendung von Zoom finden Sie hier. Die Datenverarbeitung im Rahmen der Nutzung von Zoom erfolgt gem. Art. 6 (1) f) DSGVO.
- Den Link zur Veranstaltung und weitere Informationen zur Teilnahme erhalten Sie nach erfolgter Anmeldung per Mail.
Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung erst nach Bestätigung Ihrer Mailadresse vollständig ist.
Sollten Sie keine Mail erhalten, kontaktieren Sie uns gerne unter pilgram@duh.de.
Datum: 17. März 2026
Ort: Dachgeschoss der Deutschen Umwelthilfe und digital