Stromnetze, Gasnetze, Wärmenetze – sie alle bringen Energie vom Erzeuger zum Verbraucher. Für den Klimaschutz sollen sie zukünftig immer mehr erneuerbare Energie transportieren: grünen Strom, grünes Gas und grüne Wärme. Dafür müssen neuen Energiequellen in das Netz integriert oder auch neue Netze gebaut werden.

Häufig ändern sich durch die Energiewende die Transportwege. Windparks und Solaranlagen stehen nicht dort, wo das alte Kohlekraftwerk war. Auch die Verbraucher können sich ändern. Zukünftig wird Gas zum Beispiel nicht mehr für die Gebäudeheizung gebraucht. Dafür gibt es bessere Alternativen. Stattdessen sind neue Abnehmer wie die Stahlindustrie dringend auf grünen Wasserstoff angewiesen, um klimaneutral werden zu können.

© thomaslerchphoto/Fotolia

Auch die Technik muss sich anpassen. Wasserstoff braucht andere Dichtestandards bei den Gasleitungen als Erdgas. Und Wärme aus erneuerbaren Energien hat in der Regel geringere Temperaturen als Wärme aus großen Kraftwerken. Damit es in den Wohnungen trotzdem warm wird, müssen Wärmenetze anders dimensioniert und isoliert werden.

Leider steht bisher noch nicht bei allen Energienetzplanungen der Klimaschutz im Vordergrund. Immer noch werden Leitungen für fossile Energie gebaut. Häufig müssen sogar die Verbraucher die Kosten dafür tragen – über Umlagen auf die Energiepreise.

Die Deutsche Umwelthilfe setzt sich dafür ein, dass jede neue Infrastruktur auf ihre Klimaverträglichkeit hin geprüft wird. So verhindern wir unsinnige Investitionen. Netze für grüne Energie brauchen dagegen Unterstützung, denn die Energiewende darf nicht an fehlenden Leitungen scheitern.

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