Fordern Sie mit uns gemeinsam die Abgeordneten im EU-Parlament dazu auf, sich für den Schutz der Wälder einzusetzen! #together4forests

Durch das Absenden der Nachricht wird Deine Teilnahme an der Aktion auf der Webseite https://together4forests.eu/ gezählt und das von Dir ausgewählte Meme wird ohne Angaben zu Deiner Person dort veröffentlicht. Die Mitglieder des Europäischen Parlaments erhalten zu verschiedenen Zeitpunkten, die Protestmail und die Anzahl der Unterzeichnenden zugesandt und können sich auf der Webseite die eingesandten Beiträge anzuschauen. Personenbezogene Daten von Teilnehmenden werden hierbei nicht übermittelt.

Darüber hinaus kannst Du das ausgewählte Meme auch über Twitter direkt an ein zuvor von Dir ausgewähltes Mitglied des Europäischen Parlaments senden. Hierfür musst Du Dich bei Twitter einloggen und es gelten die Nutzungsbedingungen der Plattform und Du bist verantwortlich für den Inhalt des Tweets.

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. und die an der Kampagne teilnehmenden Organisationen sind nicht für die von Dir gestalteten Inhalte verantwortlich.

Falls Du Dich für den Erhalt von Informationen entschieden hast, kannst Du der Zusendung des DUH-Newsletters jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widersprechen. Weitere Informationen findest Du unter https://www.duh.de/datenschutz/.

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Worum geht es bei der Initiative?

Im Schnitt werden pro Stunde etwa 800 Fußballfelder Wald vernichtet, vor allem in den Tropen. Insbesondere die Landwirtschaft treibt die Zerstörung von Wäldern und anderen natürlichen Lebensräumen wie Feuchtgebieten voran. Viele der Agrarprodukte werden speziell für den Export in die EU angebaut. Bis heute macht die Europäische Union keine verbindlichen Vorgaben für Unternehmen, um diese importierte Entwaldung zu stoppen und diese Produkte können weiter ungehindert auf dem EU-Markt angeboten werden.

Jetzt ist der Moment, um dies zu ändern: Ein EU-Gesetz gegen importierte Entwaldung ist im Entstehungsprozess. Ende 2020 haben wir bereits mit über 1,2 Millionen Menschen die Europäische Kommission dazu aufgefordert, einen starken Entwurf dafür vorzulegen. Der Ruf ist angekommen, die Kommission hat im November 2021 einen ersten Entwurf veröffentlicht. Doch dieser hat deutlichen Verbesserungsbedarf, wenn wir unsere Wälder wirklich schützen wollen: So werden Kautschuk, das vor allem in die Reifenproduktion geht und Mais für die Tierfütterung nicht als entwaldungskritisch eingestuft. Die Definition des zu schützenden Waldes ist zu eng gefasst, wodurch der Großteil der Naturzerstörung, etwa für den Sojaanbau in Südamerika, unberücksichtigt bleibt. Hier muss die Verordnung auf andere Ökosysteme wie Savannen oder Feuchtgebiete ausgeweitet werden.

Das Gesetz wäre ein wichtiger Meilenstein gegen die von der EU verursachte Entwaldung. Aber wir müssen jetzt alles daran setzen, dass das Gesetz nachgebessert und nicht noch weiter durch kurzfristige Industrieinteressen verwässert wird!

Momentan wird das Gesetz im EU-Rat und im EU-Parlament diskutiert. Die Gefahr ist groß, dass der Rat versucht, das Gesetz weiter abzuschwächen. Im EU-Parlament besteht eine echte Chance, dass sich progressive Kräfte durchsetzen. Das Parlament wird im September über seinen Bericht abstimmen. Danach müssen sich die Europäische Kommission, das Parlament und der EU-Rat auf einen gemeinsamen Text einigen.

Dem EU-Parlament kommt hier also eine entscheidende Rolle zu.

Fordern Sie deshalb jetzt die Abgeordneten im EU-Parlament über das nebenstehende Formular auf, sich für die nötigen Nachbesserungen einzusetzen. Machen Sie mit uns Druck, damit die Abgeordneten sich den Versuchen des EU-Rates, das Gesetz zu schwächen entschieden entgegen stellen!

Amazon rainforest burning under smoke in sunny day in Acre, Brazil near the border with Bolivia. Concept of deforestation, fire, environmental damage and crime in the largest rainforest on the planet.© Imago photo - stock.adobe.com
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DCIM\100MEDIA\DJI_0508.JPG© Richard Carey / Fotolia
Recent burned and deforested area within Jamanxim National Forest. Amazon Rainforest - Pará / Brazil© Marcio Isensee e Sá/Fotolia
Recent burned and deforested area within Jamanxim National Forest. Amazon Rainforest - Pará / Brazil© Marcio Isensee e Sá/Fotolia
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Aerial view from space of ecological disaster of fires in the Amazon, South America© Marc / Fotolia

Die Wälder der Erde sind ernsthaft bedroht. Dabei sind sie für unser Überleben unerlässlich. Sie schützen nicht nur unser Klima, versorgen uns mit sauberem Wasser und reinigen unsere Luft, sie beheimaten auch eine ungeheure Vielfalt von Pflanzen und Tieren und sichern die Lebensgrundlage zahlreicher indigener Gemeinschaften. Darüber hinaus schützen uns intakte Wälder vor dem Ausbruch neuer Krankheiten.

Rund 80 Prozent der weltweiten Entwaldung geht auf die Ausweitung von landwirtschaftlich genutzten Flächen zurück, etwa für den Anbau von Palmöl oder Sojafuttermitteln in den Tropen. Ein großer Teil dieser Agrarprodukte wird für den Export, etwa in die EU produziert. Ohne es zu wissen, konsumieren wir tagtäglich Produkte wie Fleisch, Kaffee oder Schokolade, die zur Zerstörung von (Regen-)Wäldern oder zur Verletzung von Menschenrechten beigetragen haben.

Neuste Daten zeigen, dass natürliche Lebensräume mit einer alarmierenden Geschwindigkeit zerstört werden. In den letzten zehn Jahren hat zum Beispiel der Amazonas Flächen von mehr als 8,4 Millionen Fußballfeldern verloren. In der Cerrado-Savanne, der artenreichsten Savanne der Welt, sind 10 Millionen Fußballfelder natürlichen Lebensraum verloren gegangen!

Der Haupttreiber dieser Entwaldung ist die zerstörerische Landwirtschaft für Rohstoffe wie Soja für Tierfutter, Kautschuk für Autoreifen und Palmöl für Biodiesel, von denen wir vor allem in Europa besonders viel verbrauchen.

Da die Europäische Union derzeit nicht verhindert, dass Produkte, die im Zusammenhang mit der Zerstörung der Natur stehen, auf den EU-Markt gelangen, können diese dann in den Regalen unserer Supermärkte und auf unseren Tellern landen. Palmöl ist ein Bestandteil vieler verarbeiteter Lebensmittel und Kosmetikprodukte, während Soja an die Tiere verfüttert wird, die für Fleisch- und Milchprodukte gehalten werden. Wir essen buchstäblich unsere Wälder auf, ohne es überhaupt zu wissen.

Die EU muss beim Schutz der Wälder und anderer Ökosysteme der Welt eine führende Rolle spielen. Wenn wir die Entwaldung oder die Umwandlung und Degradierung von Ökosystemen nicht stoppen, werden wir unseren Kampf gegen den Klimawandel und den Zusammenbruch der biologischen Vielfalt verlieren. Sie können helfen, dies zu ändern!

Handeln Sie JETZT #Together4Forests: Fordern Sie die Abgeordneten im Europaparlament dazu auf, unsere Zukunft zu schützen!

Entwaldung und die Vernichtung von Ökosystemen sind komplexe Probleme, in die wir alle wissentlich oder unwissentlich verwickelt sind. Importierte Entwaldung versteckt sich in vielen Produkten in unseren Supermarktregalen und für die Konsument*innen ist es nur schwer möglich, diese zu meiden.

Einige Unternehmen engagieren sich bereits auf freiwilliger Basis und sind bemüht, ihre Lieferketten frei von Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung zu gestalten. Allerdings stößt das freiwillige Engagement der Wirtschaft an Grenzen und viele Unternehmen machen weiter wie bisher. Unternehmen, die Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen in ihren Lieferketten dulden, müssen bisher kaum mit Konsequenzen rechnen.

Die EU ist ein Spitzenimporteur von Palmöl und Soja, aber auch von anderen Rohstoffen, die die Entwaldung vorantreiben, wie Rindfleisch aus der Viehzucht im Amazonasgebiet, Kaffee und Kakao. Wir wollen diese Produkte nicht verbieten – wir wollen sicherstellen, dass sie nachhaltig produziert werden. Dazu brauchen wir ein starkes EU-Recht. Sie können helfen.

Handeln Sie JETZT #Together4Forests: Fordern Sie die Abgeordneten im Europaparlament dazu auf, unsere Zukunft zu schützen!

Die Verbraucherinnen und Verbraucher verdienen die Gewissheit, dass Produkte, die sie kaufen, nicht unbeabsichtigt zur Entwaldung beitragen. Wir brauchen ein starkes EU-Gesetz, das verhindert, dass Produkte, die mit Entwaldung und Schädigung des Ökosystems in Zusammenhang stehen, auf den EU-Markt gelangen. Ein solches Gesetz wird gerade in Brüssel diskutiert. Es ist zum Greifen nah, aber wir brauchen Ihre Hilfe, um es zu verwirklichen!

Zusammen mit unseren europäischen Partnern wollen wir tausende Menschen dazu bewegen, von der EU einen starken Schutz der Wälder einzufordern.

Handeln Sie JETZT #Together4Forests: Fordern Sie die Abgeordneten im Europaparlament dazu auf, unsere Zukunft zu schützen!

Kontakt

Copyright: © STEFAN WIELAND

Peer Cyriacks
Leiter Naturschutz
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