Schluss mit Böllern!

Unterstützen Sie uns jetzt für ein Silvester der Zukunft!

Knapp 60 Prozent der Bundesbürger sind für ein generelles Böller-Verbot in dicht besiedelten Innenstädten. Gehören Sie auch dazu? Dann starten Sie jetzt mit uns gemeinsam eine Petition an Ihre Gemeinde oder Stadt - für ein Verbot der Böllerei und für ein Silvester 2.0!

Kontaktieren Sie uns jetzt, wenn Sie eine Petition starten möchten und kämpfen Sie mit uns zusammen für ein Silvester der Zukunft!

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© PhotoSpirit - stock.adobe.com

Das Silvesterfeuerwerk gehört für viele Menschen zum Jahreswechsel und das kann auch so bleiben – aber nicht so wie bisher. Die Unmengen an Böllern und Raketen sind gefährlich und gesundheitsschädlich und müssen ein Ende haben. Für das wenige Stunden dauernde Silvester-Feuerwerk kauften die Menschen 2017 in Deutschland für 137 Millionen Euro Böller und Raketen! Das ist nicht nur rausgeschmissenes Geld, das Feuerwerk erzeugt jedes Jahr viele zehntausend Tonnen an Müll, führt zu Bränden und Verletzungen und erzeugt 5.000 Tonnen Feinstaub. In einer Nacht! Dies entspricht etwa 17 Prozent der jährlich im Straßenverkehr entstehenden Feinstaubmenge. Das muss aufhören!

Immer mehr Städte gehen zu ganz anderen feinstaubfreien Techniken über wie etwa Turin, Paris, Graz oder Brüssel. Ohne Lärm und gesundheitsschädlichen Feinstaub werden Lichter an den Himmel gezaubert, die die Menschen begeistern und die richtige Stimmung für eine Silvesternacht bereiten. Auch in deutschen Städten finden Licht- und Lasershows immer größeren Anklang, wie etwa in Landshut. 2018 wurden jegliche Feuerwerke in der Innenstadt verboten, stattdessen wurde eine Laser- und Lichtshow geboten. Dies ermöglicht auch Menschen, die aus Angst vor Raketen und Böllern die Innenstadt in den Jahren zuvor nicht mehr betreten haben, sich wieder vor die Tür zu trauen, gemeinsam mit anderen das neue Jahr zu feiern und das Laser- und Lichtspektakel zu bestaunen. Auch weitere Städte, wie beispielsweise München, überlegen zukünftig eine Licht- und Lasershow anzubieten.

Auch die Durchführung professioneller und zentral organisierter Feuerwerke beeinträchtigt die Luftqualität wesentlich weniger als die private Böllerei. Wenn Alternativen nicht in Frage kommen, kann ein zentrales und professionelles Feuerwerk für eine schöne Stimmung am Jahreswechsel sorgen. Es ist nicht nur sicherer, sondern belastet die Umwelt auch weniger, da hier ausschließlich professionelle und legale Feuerwerksbatterien zum Einsatz kommen. Auch die anfallende Menge an Abfall ist durch ein zentrales Angebot deutlich geringer.

Wir wünschen uns weiterhin freudige Feste zum Jahreswechsel – aber ohne verpestete Luft, brennende Häuser, verletzte Menschen und verängstigte Tiere durch archaische Schwarzpulver-Böllerei. Bereits im Juli 2019 haben wir in 31 Städten und Gemeinden, die eine NO2-Grenzwertüberschreitung und hohe Feinstaubbelastung aufweisen, formale Anträge auf Böller-Verbote für deren dicht besiedelte Innenstädte gestellt. Am Montag, den 21. Oktober 2019, folgten nun 67 weitere formale Anträge in weiteren Städten.

Sie können uns dabei unterstützen, die Städte davon zu überzeugen, der Böllerei ein Ende zu setzen. Starten Sie dazu Ihre Petition an Ihre Gemeinde oder Stadt!

In folgenden Städten sind wir bereits aktiv:

  • Augsburg
  • Esslingen
  • Leipzig
  • Lübeck
  • Stuttgart
  • Waldburg

Zu unseren Petitionen

Starten auch Sie eine Petition an Ihre Stadt. So gehts:

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