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Dreht der Massentierhaltung den Güllehahn ab!
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30 Jahre EU-Nitratrichtlinie: Politikversagen auf ganzer Linie!

Sauberes Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel und für uns in Deutschland selbstverständlich. Doch die Gülleflut aus der Massentierhaltung verseucht immer stärker unser Grund- und Trinkwasser. Bereits seit unglaublichen 30 Jahren verstoßen die Bundesländer gegen den EU-weiten Nitratgrenzwert von 50 mg/l. 10 Landwirtschaftsminister*innen haben das Problem seit 1991 verschleppt!

  • Ignaz Kiechle (30. März 1983 bis 21. Januar 1993)
  • Jochen Borchert (21. Januar 1993 bis 26. Oktober 1998)
  • Karl-Heinz Funke (27. Oktober 1998 bis 12. Januar 2001)
  • Renate Künast (12. Januar 2001 bis 4. Oktober 2005)
  • Jürgen Trittin (übergangsweise bis zur Bildung der neuen Bundesregierung)
  • Horst Seehofer (22. November 2005 bis 27. Oktober 2008)
  • Ilse Aigner (31. Oktober 2008 bis 30. September 2013)
  • Hans-Peter Friedrich (17. Dezember 2013 bis 17. Februar 2014)
  • Christian Schmidt (17. Februar 2014 bis 14. März 2018)
  • Julia Klöckner (seit 14. März 2018)

Seit Juni 2018 hat Deutschland deshalb eine Klage der EU am Hals – zu Recht. Es drohten uns 857.000 Euro Strafe pro Tag (!), die von uns Steuerzahler*innen bezahlt werden sollten. Am 27. März hat der Bundesrat endlich die neue Düngeverordnung verabschiedet, welche konkret regeln soll, wie viel Gülle zukünftig wo ausgebracht werden darf. Damit haben wir einen wichtigen ersten Schritt gemacht, um die Gülleflut zu stoppen und den Nitrat-Grenzwert im Grundwasser einzuhalten. Auch konnten die immensen Strafzahlungen dadurch abgewendet werden. Aber diese Düngeverordnung ist lange nicht perfekt. Als nächstes müssen zahlreiche verbleibende Ausnahmen gestrichen werden, beispielsweise für Sonderkulturen und Dauergrünland. Es ist wichtig, dass wir gerade jetzt politisch Druck machen. Bitte helfen Sie uns dabei mit Ihrer Spende – für den Schutz unseres Trinkwassers und ein Ende der umweltschädlichen Turbo-Landwirtschaft.

Es zählen nur noch Profite fürs Überleben und kleine Betriebe, die das Wettrennen um die Intensivierung nicht mitgehen können, bleiben auf der Strecke. Verantwortlich dafür ist eine übermächtige Massentierhaltungs-Lobby angeführt von Agrarverbänden in Deutschland und in der EU, die dafür sorgen, dass gerade große landwirtschaftliche Betriebe überdurchschnittlich von den Agrarsubventionen profitieren. In vielen Regionen Deutschlands werden viel zu viele Nutztiere auf viel zu kleiner Fläche gehalten. Allein in Niedersachsen sind in den Ställen rund 65 Millionen Masthühner und 9 Millionen Schweine zusammengepfercht. Diese Tiere produzieren täglich tausende Tonnen Gülle, die keiner mehr naturverträglich ausbringen kann. Es kann nicht sein, dass kleine Bauernhöfe weiter von großen Betrieben abgehängt werden. Wir brauchen endlich ein Umdenken in der Tierhaltung!

Die intensive Landwirtschaft geht auch auf unsere Kosten: Das Nitrat muss von den Wasserversorgern aufwändig aus dem Grundwasser entfernt werden. Die Kosten dafür tragen wieder einmal wir Verbraucher*innen, denn die Trinkwasser-Preise steigen um bis zu 134 Euro pro Haushalt pro Jahr. Damit muss Schluss sein!

  1. Wir klagen für Sauberes Wasser. 2018 haben wir das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft wegen der gesetzeswidrigen Nitratwerte im Grundwasser verklagt. Im November 2019 reichten wir Klage in den Hochburgen der Massentierhaltung ein: In Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Mit Ihrer Hilfe können wir diese Klagen sowie dutzende nötige Stellungnahmen und Gutachten finanzieren.
  2. Wir schaffen Transparenz und informieren die Bürger*innen. Sie alle haben ein Recht zu erfahren, wer die Verantwortlichen für die Nitrat-Misere sind und dass mit Ihren Steuergeldern die intensive Agrarindustrie subventioniert wird.  Gemeinsam können wir dagegen vorgehen.
  3. Wir sorgen dafür, dass die Landwirte nicht weiter abgehängt werden. Der Weg zu einer naturverträglichen Landwirtschaft kann nur mit der Landwirtschaft zusammen gegangen werden. Wir bringen dazu wichtige Akteure an einen Tisch und erarbeiten gemeinsam Lösungen.

Downloads & Dokumente

Rundbrief zu Nitrat - bitte weiterleiten!

Inkl. Zeitstrahl zur EU-Nitratrichtlinie: Was ist seit 1991 passiert?

Die Überdüngung durch die intensive Landwirtschaft verschmutzt unsere Gewässer und unser Grundwasser.© Wolfgang Filser - stock.adobe.com
Wir waren auf der 'Wir haben es satt'-Demo und haben für eine natur- und tierfreundliche Landwirtschaft protestiert.© STEFAN WIELAND
Die tausend Tonnen Gülle aus der Massentierhaltung kann niemand mehr naturverträglich ausbringen. Es fehlen die Felder!© Countrypixel - Fotolia
Wir brauchen ein Umdenken in der Tierhaltung und ein Ende der umweltschädlichen Turbo-Landwirtschaft.© Countrypixel/Fotolia
Bei der 'Wir haben es satt'-Demo fordern wir ein Ende der Gülleflut.© STEFAN WIELAND
Der EU-weite Nitratgrenzwert von 50 mg/l besteht seit 1991. Trotzdem hat Deutschland noch keine wirksamen Maßnahmen ergriffen, um den Grenzwert einzuhalten.© brudertack69 - stock.adobe.com
Millionen von Tieren sind in unseren Ställen zusammengepfercht. In Niedersachsen sind es allein 9 Millionen Schweine.© ebenart / Fotolia
Die Gülleflut schadet auch den Ökosystemen. Wiesensalbei, Knabenkraut oder Sandbienen werden immer seltener.© Countrypixel/Fotolia
Auf der 'Wir haben es satt'-Demo fordern wir das Ende der Massentierhaltung.© STEFAN WIELAND
Kleine Bauernhöfe werden immer mehr von großen Agrarfirmen verdrängt, die aus Nutztieren und Böden den maximalen Ertrag herauspressen wollen.© Sonja Birkelbach / Fotolia

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