5 Jahre Foodsharing

Anpacken statt Abwarten

Lebensmittelverschwendung ist ein Skandal mit gravierenden lokalen und globalen Auswirkungen auf Klima, Umwelt und Menschen. Deswegen beschloss die UN in ihren nachhaltigen Entwicklungszielen, sie bis 2030 zu halbieren (Sustainable Development Goal 12.3). Damit wir dieses Ziel erreichen, muss viel passieren. Die Bundesregierung aus Union und SPD - aber insbesondere das CSU-geführte Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) - haben die letzten Jahre verschlafen. Um glaubwürdig und wirksam das Problem zu lösen, richtet foodsharing zu seinem fünfjährigen Bestehen gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe fünf Kernforderungen an die nächste Koalition.

Hilf jetzt mit, den Verschwendungswahn zu stoppen! Du musst nicht auf die Bundesregierung warten! Foodsharing und die Deutschen Umwelthilfe haben fünf gute Vorsätze für den Alltag zusammengestellt! Einfach deine Vorsätze über Social Media teilen. Für einen respektvollen Umgang mit Lebensmitteln!

Forderungen und Vorsätze

Wir fordern eine nationale Strategie der Bundesregierung, um die Lebensmittelverschwendung vom Acker bis zum Teller wirksam bis 2030 zu halbieren. Alle relevanten Akteure müssen bei der Entwicklung und Umsetzung eingebunden werden.

Vorsatz 1: Klasse statt Masse

Wir fordern eine klare Definition sowie eine Erfassungs- und Dokumentationspflicht von Lebensmittelverlusten, bei der alle Wegwürfe in Landwirtschaft, Industrie und Handel erhoben werden. Für Forschung und zum Monitoring müssen die Daten transparent zur Verfügung stehen.


Wegwerfen darf sich nicht mehr lohnen! Wir fordern die Bundesregierung auf, branchenspezifische und verbindliche Zielmarken zur schrittweisen Reduzierung des Lebensmittelabfalls in der gesamten Wertschöpfungskette festzulegen. Um diese im Einzelhandel erreichen zu können, fordern wir schon jetzt einen Wegwerfstopp: Die Regierung muss Supermärkte gesetzlich verpflichten, genießbare, aber unverkaufte Ware zuerst an soziale Organisationen zu spenden, bevor sie entsorgt werden.


Wir fordern Rechtssicherheit und Klarstellungen für alle Tätigkeiten der Lebensmittelretter*innen und Foodsharer*innen. foodsharing und unsere Fair-Teiler dürfen von Ämtern und Behörden nicht wie ein gewerbliches Lebensmittelunternehmen behandelt werden!


Schluss mit der Symbolpolitik: Die Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, dass Mindesthaltbarkeits- (MHD) und Verbrauchsdatum für Verbraucher*innen klar verständlich sind. Dafür sind Änderungen der Daten sowie wirksame Informationen der Verbraucher*innen notwendig.

Suche dir jetzt deinen Lieblings-Vorsatz aus, verschenke ihn an deine Freunde und setze ihn selbst um, um Lebensmittelverschwendung zu stoppen. Einfach über Social Media mit deinen Freunden teilen. 

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© pixabay

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Leiter Kreislaufwirtschaft
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Philipp Sommer
Stellvertretender Leiter Kreislaufwirtschaft
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