Unsere Flüsse schützen uns.
Für unsere Artenvielfalt:

Schützen Sie jetzt mit uns unsere Flüsse!

Wussten Sie, dass auch Ihre Gesundheit und Lebensqualität direkt von unseren Flüssen abhängen? Intakte Flusslandschaften sind multifunktionale Hochleistungssysteme. Sie reinigen unser Trinkwasser, liefern wichtige Reserven während Trockenperioden und schützen uns vor Hochwasserschäden. Zumindest in der Theorie! Die Realität sieht leider oft anders aus: Die meisten Flusslandschaften sind schon lange nicht mehr intakt, die Artenvielfalt geht ungebremst zurück und auch wir Menschen bekommen die Folgen zu spüren.

Pestizide, nitrathaltige Düngemittel, Eindeichung und Trockenlegung, Straßen(-brücken) und Wehre - unsere Flüsse und Auen beheimaten zwei Drittel aller in Mitteleuropa vorkommenden Arten. Doch wenn es so weitergeht, sind davon bald nicht mehr viele übrig. Bitte unterstützen Sie uns im Kampf für den Schutz unserer Flüsse und Artenvielfalt mit Ihrer Spende oder Fischotter-Patenschaft!

Mit Ihrer Hilfe müssen wir in Deutschland zeigen, dass Hochwasserschutz, Naturschutz und nachhaltige Landwirtschaft zusammen erfolgreich sein können. Dafür entwickeln wir von der Mittelgebirgsregion bis zum Stettiner Haff bei Usedom integrierte Konzepte und beleben wilde Auen wieder. Sie dienen robusten Rindern als Weide und bieten wichtigen Lebensraum für seltene Arten wie den munteren Kiebitz oder den faszinierenden Kammmolch. Wir planen zum Beispiel bei Gera an der Weißen Elster und ihren Nebenflüssen knapp 300 Hektar Nutzfläche in wilde Weiden zu verwandeln. Aber dazu fehlen noch 38.000 Euro, um Tümpel anzulegen, Weidezäune zu errichten und wilde Weiden bei Landwirtschaft und Politik stark zu machen – damit Auenschutz durch naturschutzgerechte Nutzung endlich salonfähig wird. Schon ab 40 Euro können wir außerdem gemeinsam mit einer Schulklasse einen Unterschlupf für Wildbienen und Ringelnattern auf diesen wilden Weiden bauen – damit die Generation von morgen schon jetzt versteht, warum wir diese wertvollen Auenlandschaften langfristig erhalten oder wiederbeleben müssen.

Wenn Sie uns unterstützen, können wir den Fischen den Weg frei machen und an kleinen Flüssen Wehre zurückbauen, zum Beispiel am Teufelsgraben in Mecklenburg-Vorpommern. Denn kleine Waldbäche und Wiesengräben werden oft vergessen. Doch auch hier gibt es zahlreiche Wehre, die Fische wie den Lachs auf dem Weg zu ihren Fortpflanzungspartnern und Kinderstuben behindern. Mit Ihrer Hilfe können wir Gemeinden beim Rückbau von Wehren unterstützen – von der Quelle bis zur Mündung. Hier besteht Bedarf – aber dazu fehlt uns das Geld. Schon für 440 Euro können wir eine Planungszeichnung und eine wasserrechtliche Genehmigung beauftragen. So leisten wir einen wertvollen Beitrag zu einem großen deutschlandweiten Biotopverbund: Ein Netz aus großen und kleinen Flüssen als wichtiger Lebensraum-Korridor für Wanderfische, Libellen, Otter und Co. Denn naturnahe Auen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa und sind eine "moderne Arche Noah".

Weil es an Flüssen und Teichen auch immer wieder Konflikte mit Wildtieren gibt, arbeiten wir an Lösungen für ein gutes Miteinander von Mensch und Wildnis. In Bayern zum Beispiel fordern manche Teichwirte und Angler ein „Otter-Management mit der Jagdwaffe“. Solchen Forderungen stellen wir uns energisch entgegen: durch Aufklärung, Dialog und notfalls auch mit lautem Protest. Doch dazu brauchen wir Ihre Hilfe. Bereits für 150 Euro können wir einen Fachvortrag zum Einfluss des Fischotters an Flüssen und Teichen halten und Vorurteile ausräumen. Und ab 500 Euro können wir in einem Pilotprojekt vor Ort konkret zeigen, wie ottersichere Schutzzäune an Teichen ein Miteinander von Wildtieren und Mensch ermöglichen.

Fischotter brauchen saubere, fischreiche Gewässer und wilde Auen zur Jungenaufzucht – sie zeigen uns, wo es mit Deutschlands Flüssen vorangeht.© Silvio Heidler
Wir beleben wilde Auen wieder, die robusten Rindern als Weide dienen und wichtigen Lebensraum für seltene Arten bieten.© JuergenL/Fotolia
Einige unserer Flüsse dienen der Trinkwassergewinnung, direkt aus dem Flusswasser oder aus dem Tiefenwasser von Trinkwassertalsperren. Trotzdem ist selbst das Baden in Flüssen noch nicht überall wieder unbedenklich möglich.© LeikaProduction/Fotolia
Auf den ersten Metern neben jedem Bach, Tümpel oder Graben sollte ein naturbelassener Randstreifen Vorschrift sein. Das spart Dünger und Pestizide und ist wirksamer Insekten- und Gewässerschutz.© Silvio Heidler
Wir unterstützen Gemeindem beim Rückbau von Wehren und machen so den Weg frei für Fische wie den Lachs.© Kara Capaldo/Fotolia
Flussauen dienten dem König des Waldes einst als Wanderkorridore. Beim Futtern und Schlammbaden schufen die Rotwild-Herden neue Biotope. Auf wilden Weiden übernehmen Rinder diesen Job. So können bald auch viele Wildtiere in die renaturierte Aue zurückkehren.© Otto Hahn
Nitrathaltiger Dünger belastet unser Trinkwasser und zerstört unsere Ökosysteme. Darum klagen wir für eine konsequente Einhaltung der Grenzwerte und den dafür nötigen Richtungswechsel in der Landnutzung.© Erwin Wodicka/Fotolia

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