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COP23: Ohne Biologische Vielfalt kein Klimaschutz

Dienstag, 07.11.2017
© hufnasi / Fotolia

Regenwälder, Riffe, Ozeane, Steppen und nicht zuletzt die Menschheit vertragen keinen weiteren Anstieg der CO2-Emissionen.

Die Staatengemeinschaft muss deshalb in Bonn auf einen zukunftsweisenden Klimaschutz hinarbeiten. Die fortschreitende Vernichtung der tropischen Regenwälder setzt weiterhin mehr CO2 frei als alle europäischen Staaten zusammen emittieren. Daher muss es nicht nur eine globale Anstrengung geben, die Emissionen aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas drastisch zu reduzieren. Die Staatengemeinschaft muss sich ebenfalls dazu verpflichten, die Wildnisgebiete auf der Erde zu erhalten und wiederherzustellen.

Wälder, Feuchtgebiete und Moore sowie Mangroven und andere Lebensräume in den Ozeanen können große Mengen Kohlenstoff speichern. Die gesetzten Klimaziele sind nur zu erreichen, wenn auch Strategien zum Erhalt und zur Wiederherstellung dieser Lebensräume entwickelt werden. „Wir brauchen neue Instrumente und Geld, um vor allem den Ländern in den Tropen bei der Erhaltung und Wiederherstellung von Wildnisgebieten zu helfen“, fordert Ulrich Stöcker, Leiter Naturschutz der DUH. Aber auch bei uns muss die Bundesregierung ihre Anstrengungen verstärken, um das Ziel von 2% Wildnis aus ihrer eigenen Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt endlich umzusetzen. Zudem sollte sich der Bund verpflichten, alle seine Planungen einem verbindlichen Biodiversitätscheck zu unterziehen.

Mehr Informationen zum Thema "Planetare Grenzen"

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