Wildnis in der Lausitz

Jetzt Wildnis retten – bitte helfen Sie uns!

Vor über 10 Jahren haben wir das Naturschutzgroßprojekt Lausitzer Seenland mit ins Leben gerufen. Am Bergener See und am Erika-See entstanden dank vieler Spenden knapp 4.000 Hektar Naturschutzfläche, in der sich die Natur vom Raubbau früherer Tage erholen kann. Jetzt drohen neue Entwicklungen, die wertvolle Wildnis in der Lausitz zu zerstören:

Das Land Sachsen möchte in einem kurzfristigen Investitions-Wahnsinn bis zu einer Milliarde Euro Bundesmittel einwerben, um im Lausitzer Seenland Straßen und Schifffahrtswege zu bauen, die niemand braucht. Langfristig helfen diese weder der heimischen Wirtschaft noch dem Tourismus. Im Gegenteil: Es wäre eine massive Steuergeldverschwendung. Besonders dramatisch ist, dass dann die fragilen bodengeologischen Schichten durch Bodenverrüttelung mit riesigen Maschinen oder durch gezielte Sprengungen verdichtet werden.

Das zerstört das einzigartige Mosaik aus trockenen und feuchten Lebensräumen, das durch die natürliche Dynamik der Bodenveränderung geschaffen wurde. Diese zum Teil extremen Biotope sind Heimat für Kranich, Wolf, Wiedehopf, Seeadler und viele weitere störungsempfindliche Arten.

Naturschutz anstatt Steuergeldverschwendung

Wir möchten das Land Sachsen von einer naturfreundlichen Lösung überzeugen, die außerdem viel kostengünstiger ist: Die naturschutzfachlich wertvollsten Gebiete, die wirtschaftlich ohnehin schlecht nutzbar sind, sollen dauerhaft gesperrt bleiben. Am Rand sollen Aussichtspunkte errichtet werden, damit ein nachhaltiger Naturtourismus in der Region die Wirtschaft gerade dort belebt, wo jeder Arbeitsplatz nötig ist – und das alles für einen Bruchteil der anvisierten eine Milliarde Euro Steuergelder.

Die Chancen stehen gut! Wir müssen sie unbedingt noch im Jahr 2016 nutzen, um ganz konkret geeignete Wildnisgebiete in der Lausitz zu definieren. Dafür benötigen wir noch in diesem Sommer mindestens 65.000 Euro als Finanzmittel. Bitte unterstützen Sie uns dabei mit Ihrer Spende oder einer Fördermitgliedschaft! Denn nur mit absolut durchdachten und auch wirtschaftlich tragbaren Vorschlägen werden wir die wichtigen Partner in der Region überzeugen können. Herzlichen Dank!

Downloads & Dokumente

Lausitz Bergbaufolgelandschaft 2016 01.pdf

2,27 M

Kontakt

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Ulrich Stöcker
Leiter Naturschutz
Tel.: 030 2400867-13
E-Mail: stoecker@duh.de

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