Das Projekt "Second Life - Wiederverwendung gebrauchter Elektro(nik)geräte"

Wiederverwendung von Elektro(nik)geräten: Umwelt- und Klimaschutz

Wir informieren Sie auf diesen Seiten über die ökologischen Vorteile der Wiederverwendung von gebrauchten Elektro(nik)geräten. Darüber hinaus finden Sie Tipps für den Einkauf gebrauchter Geräte.

Die Bundesregierung hat in dem im August 2007 beschlossenen Paket zum Klimaschutz das Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Nach Berechnungen des Bundesumweltministeriums können mit dem dort verabschiedeten Maßnahmenpaket zusammen mit den zuvor unternommenen Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen Reduzierungen von rund 35 Prozent erzielt werden. Für die restlichen fünf Prozent sind weitere Maßnahmen notwendig. Hier ist auch die Ausschöpfung kleinerer Potentiale, die den effizienten Einsatz von Ressourcen steigern, von Bedeutung.

 

Die anstehende Umsetzung der europäischen Abfallrahmenrichtlinie in nationales Recht wird die Abfallvermeidung und -reduzierung als oberstes Ziel moderner Abfallpolitik stärker in den Vordergrund stellen. In diesem Zuge kommt einer Wiederverwendung von Produkten sowie der Vorbereitung von in den Abfallstrom gegebenen Altgeräten zur Wiederverwendung erhöhte Bedeutung zu.

Das Projekt untersucht die notwendigen Voraussetzungen, um sowohl die weitere Verwendung von gebrauchten Elektro(nik)geräten als auch die Vorbereitung zur Wiederverwendung von Geräten aus dem Abfall-Regime auf einem nachgewiesenen Qualitätsniveau zu betreiben.

Im Projekt werden Kriterien für eine definierte Produktqualität erarbeitet und ein Label zur Kennzeichnung gebrauchter Elektro(nik)geräte entwickelt, mit dem Ziel dieses als Qualitätssiegel mit Signalwirkung gegenüber Kunden verwenden zu können.

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und vom Umweltbundesamt (UBA). Die Förderer übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit, die Genauigkeit und Vollständigkeit der Angaben sowie für die Beachtung privater Rechte Dritter. Die geäußerten Ansichten und Meinungen müssen nicht mit denen der Förderer übereinstimmen.

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