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Netzausbau

Energie für den Süden

Mit Fortschreiten der Energiewende wird in Deutschland immer mehr Strom aus erneuerbaren Quellen produziert, vor allem aus Wind und Sonne. Gleichzeitig gehen die Kernkraftwerke nach und nach vom Netz. Doch auch weiter muss der Strom zuverlässig zu den Stromverbrauchern im Süden gelangen. Dafür sind neue Stromleitungen von Nord- nach Süddeutschland geplant. Um den Strom mit möglichst geringen Verlusten zu transportieren, sollen die Leitungen als Gleichstromverbindungen gebaut werden.

Wissenschaftlicher Austausch zum Netzausbau - HGÜ Korridor D

Der bayerische Ministerpräsident lehnt derzeit jegliche neuen Leitungen ab und facht die Diskussion um den Netzausbau damit noch einmal an. Auch Teile der Fachwelt halten einen Neubau speziell des Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Korridors D von Lauchstädt nach Meitingen unter bestimmten Prämissen nicht für erforderlich.

Für den Netzausbau ist jedoch die Akzeptanz aller Beteiligten notwendig. Deshalb muss ein Neubau gut begründet sein. Dabei kann ein Vergleich der unterschiedlichen Studienergebnisse und ihrer Eingangsparameter in einer Fachdebatte helfen. Die wesentliche Frage ist: Welche Grundannahmen/Eingangsparameter führen in den Netzberechnungs-Modellen zu einer unterschiedlichen Bewertung des Korridors D?

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. hat zehn Netzexperten eingeladen, um diese Frage zu diskutieren.

Weitere Informationen finden Sie beim Forum Netzintegration.

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