Wir entwickeln Strategien für mehr Umweltgerechtigkeit!

Strategien für Umweltgerechtigkeit

Die Deutsche Umwelthilfe hat sich zum Ziel gesetzt, Verbände und Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Wohlfahrt, Umwelt, Kirchen, Gesundheit, Stadt- und Grünplanung, Wohnungsbau, kommunale Spitzenverbände sowie Städte und Gemeinden über die positiven Zusammenhänge zwischen sozialer und ökologischer Gerechtigkeit zu informieren und gemeinsam mit ihnen Lösungsansätze für mehr Umweltgerechtigkeit zu entwickeln.

Städte und Gemeinden stehen vor herausfordernden Entwicklungen: Der soziale Zusammenhalt wird durch wachsende Armut, steigende Miet- und Energiekosten sowie sozial ungleich verteilte Umweltbelastungen bedroht. Eine Ungleichverteilung ökologischer Güter, wie z.B. saubere Luft oder intakte Grünflächen, verschärft bestehende Ungleichheiten in der Gesellschaft. Schnell setzt sich in problematischen Stadtvierteln eine Abwärtsspirale aus Segregation, wirtschaftlicher Verelendung, politischem Desinteresse der Bevölkerung sowie sinkenden Steuereinnahmen in Gang.

Gemeinsame Erarbeitung von Handlungsempfehlungen mit Akteuren aus der Zivilgesellschaft

Um dem effektiv entgegenzuwirken, kann nur ein gemeinsames Handeln gemeinwohlorientierter Akteure Lösungen hervorbringen, die diesen komplexen Problemlagen gerecht werden. Einen solchen integrativen Zugang ermöglicht das Thema Umweltgerechtigkeit („Environmental Justice“). Disziplinübergreifend gelingt es diesem Ansatz Zusammenhänge aufzudecken, die die Entwicklung von guten Nachbarschaften und mehr Lebensqualität sowie ein gesundes Wohnumfeld, Bildung und Partizipation befördern können. Durch eine vorsorgende, strategische Herangehensweise der unterschiedlichen Akteure kann Umweltgerechtigkeit dazu beitragen, die Lebensbedingungen sozial benachteiligter Gruppen in Deutschland zu verbessern. Für Umweltverbände und soziale Bewegungen bietet der Ansatz zahlreiche Möglichkeiten, um Impulse für eine ökologisch und sozial gerechtere Gesellschaftsentwicklung zu setzen. Hierzu sollen im Projekt der Deutschen Umwelthilfe Expertinnen und Experten aus den jeweiligen Verbänden informiert und vernetzt werden. Gemeinsam soll eine Erklärung erarbeitet werden, in der sich die Zivilgesellschaft für eine Stärkung der Umweltgerechtigkeit in Deutschland einsetzt.

Zielgruppe: Akteurinnen und Akteure…

  • aus der Zivilgesellschaft: Wohlfahrt, Umwelt, Kirchen, Gesundheit, Stadt- und Grünplaner, Wohnungsbau, Gewerkschaften, kommunale Spitzenverbände, Städte und Gemeinden
  • interessierte Fachleute aus den Bundes- und Landesministerien der Ressorts: Arbeit, Soziales, Bildung und Forschung, Verbraucherschutz, Umwelt, Gesundheit, Landwirtschaft, Familie, Senioren, Frauen, Jugend, Verkehr, Bauwesen, Städtebau und Raumordnung sowie Wohnungswesen

Projektbausteine

  •  Veranstaltung von vier themenspezifischen Diskussionsforen zu den Themen:

    • Energiegerechtigkeit: Energiearmut und Energetische Sanierung
    • Quartier & Grün
    • Lärmschutz, Luftreinhaltung, Verkehr & Mobilität
    • Umweltgerechtigkeit in der Stadtentwicklung

  • Zusammenführung der Ergebnisse der Diskussionsforen in Form dreier World-Café Veranstal-tungen zur Entwicklung einer Strategie für mehr Umweltgerechtigkeit

Downloads & Dokumente

Infoblatt zum Projekt

126 K

Kontakt

Copyright: Andreas Kochloeffel

Robert Spreter
Leiter Kommunaler Umweltschutz
E-Mail: spreter@duh.de

Förderer:

Copyright Navigationsbild: Leica
Teilen auf: