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Motor der Energiewende

Energieeffizienz schützt das Klima

Energieeffizienz gilt neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien als die zweite wichtige Säule zum Gelingen der Energiewende. Je effizienter und sparsamer wir mit Strom und Wärme umgehen, desto eher können wir unseren Energieverbrauch ausschließlich aus regenerativen Quellen wie Wind und Sonne decken. Kohle, Öl und Gas bleiben im Boden und die Erde wird weniger durch klimaschädliche Treibhausgase aufgeheizt. 

Energieeffizienz kommt damit eine Schlüsselrolle zum Erreichen der nationalen und internationalen Klimaziele zu: denn die sauberste und günstigste Energie ist die, die wir gar nicht erst verbrauchen.

In Deutschland sind in den vergangen Jahren zahlreiche Instrumente und Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz angekündigt und teilweise auch umgesetzt worden. Leider reichen diese noch nicht aus, um das Potenzial im Bereich Energieeffizienz auszuschöpfen und den Energieverbrauch deutlich zu reduzieren. Darum ist die Politik gefragt, die bestehenden Lösungsansätze weiterzuentwickeln und die Rahmenbedingungen zur Steigerung der Energieeffizienz zu verbessern.

Energieeffiziente Gebäude

Die Arbeit der DUH konzentriert sich auf Effizienzsteigerungen im Gebäudebereich. Da rund 40 Prozent des Energieverbrauchs und etwa ein Drittel der CO2-Emissionen in Deutschland auf den Gebäudebereich entfallen, schlummert dort ein gewaltiges Einsparpotenzial. Leider bestehen noch sehr viele Vorurteile gegenüber energetischen Sanierungsmaßnahmen. Mit unserer Arbeit wollen wir einen Beitrag dazu leisten, Vorurteile und Mythen aufzuklären und Verbrauchern ein umfassendes Bild zu den Vorteilen energetischer Gebäudesanierung zu ermöglichen.

Neben dem zentralen Beitrag für den Klima- und Ressourcenschutz haben Energieeffizienzsteigerungen auch vielseitige ökonomische und soziale Vorteile, wie etwa eine Steigerung der Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze. Nationale und europäische Energieeffizienzmaßnahmen gehören deswegen ins Zentrum der politischen Aufmerksamkeit.

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