Schutz der Wale und Delfine

Noch immer sind Wale, Robben und Delfine durch Jagd, Meeresverschmutzung, Tankerunglücke, industrielle Fischerei und sonstige Nutzung der Meere bedroht.
Vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns leben 600 Schweinswale. Sie sind ebenso vom Aussterben bedroht wie die letzten 200 Delfine im Mittelmeer vor der kroatischen Küste.

Wale und Delfine brauchen Ihre Hilfe!

Weltweit über 300.000 Wale, Delfine und Tümmler kamen nach einer Hochrechnung des Wirtschaftsausschusses der Internationalen Walfangkommission (IWC) in einem einzigen Jahr in nicht für sie ausgebrachten Fischernetzen zu Tode. Zu den getöteten "Nicht-Zielarten" gehören auch Seehunde, Seelöwen und Walrosse - ebenso ungezählte Seevögel wie Albatrosse, Sturmvögel und Tauchenten.

Schweinswale sind nur 1,50 m lang und sehen aus wie kleine gedrungene Delfine. Sie leben jedoch verborgener. Vor Sylt gelingen trotzdem regelmäßige Beobachtungen. © O. Tiedtke, GSM

Auch die Schifffahrt wird zu einer wachsenden Bedrohung für die Meeressäuger: Insgesamt, so eine vorsichtige Schätzung, werden jedes Jahr weltweit einige Tausend kleine und große Wale durch Schiffskollisionen umgebracht.

Gemeinsam mit starken Partnern

Die Deutsche Umwelthilfe setzt sich seit langem für den Schutz dieser faszinierenden Meeresbewohner ein. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen werden wir auch in den folgenden Jahren für das Überleben von Walen und Delfinen kämpfen. Wir bitten auch Sie: Überlassen Sie Wale und Delfine nicht ihrem Schicksal!

weitere Themen:

  • Wale und Delfine vor La Gomera
  • Schweinswale in der Ostsee
  • Buch-Tipp: Wale beobachten - Ein Leitfaden zum sanften Whale Watching in Europa und Übersee

Kontakt

Copyright: test

Ulrich Stöcker
Leiter Naturschutz
Tel.: 030 2400867-13
E-Mail: stoecker@duh.de

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