Rettungsinsel Kisanga

Rettungsinsel Kisanga

In den letzten 20 Jahren haben über 5 Millionen Menschen im Kongo ihr Leben verloren. Grund dafür sind die bewaffneten Konflikte rivalisierender Gruppen: Hutus gegen Tutsis, Soldaten gegen Rebellen, Söldner gegen reguläre Truppen, vagabundierende Haufen gegen Bewohner.
Die Menschen, die in diesem Krisenherd leben, müssen alles entbehren, was für uns nahezu selbstverständlich ist: gesunde und ausreichende Nahrung, sauberes Wasser, medizinische Versorgung, Bildung, Sicherheit.

Im östlichen Landesteil (braune Fläche) gibt es viele Bodenschätze: Kupfer, Coltan, Zinn, Gold. Diese Metalle werden auch in Handys eingebaut.

Schutz und Hilfe

Viele Menschen sind in die Stadt Kisangani geflohen. Man nennt Kisangani wegen des vielfachen Leids und der zahlreichen Plünderungen „Ville Martyre“, Opferstadt. Vor allem Frauen und Kinder leiden unter den schwierigen Umständen. Der kongolesische Verein AFPD (Association des Femmes pour le Développement) unterhält in Kisangani ein Sozialzentrum, in dem 12 Frauen und 12 Waisenkinder eine Zuflucht gefunden haben. Alle tragen schwer an ihrem Schicksal: traumatisiert durch Krieg, Vergewaltigung, HIVInfektion.

Hilfe tut also Not. Der Hand in Hand-Fonds unterstützt gemeinsam mit dem deutschen Förderverein Kisanga e.V. (Kiswahili: Kisanga = Insel) den Aufbau dieses multifunktionalen Mutter-Kind-Zentrums.

Überlebenskampf

Eine Cholera-Epidemie breitete sich landesweit aus und auch im Mutter-Kind-Projekt gab es Krankheitsfälle. Die Finanzmittel, die für die Ausbesserung des Daches, die Ausstattung der Schule und für solare Stromversorgung vorgesehen waren, wurden für die medizinische Versorgung verbraucht. Die Frauen mussten einige Tiere verkaufen um die Krankenhauskosten der erkrankten Kinder zu bezahlen.

Ein weiteres großes Unglück war die behördlich verfügte Desinfektion des Vereinsgeländes. Und das Schlimmste: Sie mussten sämtliche Haustiere töten und vernichten. Die Zentrumsbewohner mussten das Gelände für drei Wochen verlassen und sämtliche Kosten tragen.

© AFPD

Aufbau geht weiter

Dank der Nothilfe des Hand in Hand-Fonds konnten sie neue Tiere kaufen, um Eigenversorgung und Handel zu sichern. An 5 Schweinen, 10 Ziegen, 20 Hasen, 20 Fischen, 30 Hühnern und Hähnen hängt nun viel Hoffnung. Die Gebäude sind wieder instandgesetzt. Frisches Saatgut und Kraftfutter für die Tiere kurbeln die Erwirtschaftung von Eigenmitteln wieder an.

Die Menschen blicken wieder mit neuem Mut und Hoffnung nach vorne.

© AFPD
Schenken Sie Hoffnung

Ihre Spenden ...

... können ein Schritt in eine bessere Zukunft sein. Bereits mit einem kleinen Betrag tragen Sie zur Gesundheit und Entwicklung der Kinder und Frauen bei:

  • 10€ Impfung gegen Cholera für 3 Kinder
  • 20€ Behandlung für 6 Kinder
  • 50€ Nähmaterial, um Kleider auf dem Markt zu verkaufen
  • 100€ eine Lehrerin für 8 Monate Unterricht
  • 150€ ein trächtiges Schwein
  • 400€ eine Ziegenzucht (ein junger Ziegenbock, eine Ziege und eine trächtige Ziege)

Jetzt spenden!

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Ihr altes Handy hilft

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