Flussauen – Hotspots der Biodiversität im Spannungsfeld von Nachhaltigkeit und Nutzungsansprüchen

Vom 17. und 18. Juni 2014 fand im Museum für Europäische Gartenkunst in Düsseldorf- Benrath der DUH-Workshop Lebendige Flüsse I statt.

Auf dem zweitägigen Workshop „Flussauen – Hotspots der Biodiversität im Spannungsfeld von Nachhaltigkeit und Nutzungsansprüchen“ haben wir vielversprechende Ansätze und Projekte für einen ökologischen Auen- und Hochwasserschutz vorgestellt. Besonders Fachleute und Projektverantwortliche, die solche Projekte angestoßen und begleitet haben, kamen zu Wort. Wir sind mit Vertretern von Behörden ins Gespräch kommen, um Umsetzungshemmnisse abzubauen und Erfahrungen auszutauschen.

© Dean Fikar / Fotolia© Dean Fikar / Fotolia

Auf der abendlichen Exkursion in die Urdenbacher Kämpe konnten sich die fast 50 Teilnehmer von den bisherigen Ergebnissen des Projektes „Redynamisierung des Urdenbacher Altrheins“ selbst ein Bild machen. Nach Laufverlegung ins ursprüngliche Flussbett und Deichöffnung in diesem Frühjahr an zwei Stellen hat die naturnahe Entwicklung des Altrheinarms eingesetzt. Bisher verschwundene typische Aue- und Fließgewässerarten haben sich nach kurzer Zeit wieder eingestellt.

Die Biologische Station Haus Bürgel koordiniert in Abstimmung mit der Stadt Düsseldorf dieses erfolgversprechende Projekt. Deutsche Umwelthilfe finanziert im Rahmen des Projektes „Lebendige Flüsse“ mit Mitteln des Projektpartners Kyocera 2014 eine Evaluierung der ökologischen Wirkungen des Projektes.

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